Kaestner & von Urach's Genealogische Adelsdatenbank
Datenschutzerklährung - Impressum
 

 Alben


StartseiteStartseite    SucheSuche    DruckenDrucken    Anmelden - Benutzer: anonymAnmelden    Lesezeichen hinzufügenLesezeichen hinzufügen

Treffer 151 bis 200 von 906

    «Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 ... 19» Vorwärts»

   Vorschaubild   Beschreibung   Elemente   Verknüpft mit 
151 Broele gen. Plater
»Broele genannt Plater. Katholisch. - Westfälischer Uradel der Grafschaft Mark mit gleichnamigem Stammhause, der mit Hinricus de Broyle 1274 und 1277 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch, Band VII, Nr. 1508 und III, Nr. 1044) zuerst erscheint; erstes Auftreten des vereinigten Namens mit den Ende des 13. Jahrhunderts + Plater seit 1392 (v. Steinen, Westfäl. Gesch. II, S. 831). - Wappen (1869, 1884, Schild wie Stammwappen mit dazwischen gestellter Grafenkrone): In Gold 3 schwarze Balken, das Ganze belegt mit rotem Schrägrechts-Balken. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken ein wie der Schild bezeichneter offener Adlerflug.« (S. 126, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932) 
 
152 Broesigke
»Broesigke. Evangelisch. - Altmärkischer Uradel, der mit Thilo Broeseken, als Custode in Golzow eingesetzt, 12. März 1344 urkundlich (vergl. Gerken, Cod. dipl. Br. II, 563) zuerst erscheint und das Schenkenamt bei den Kurfürsten von Brandenburg bis 1569 bekleidete. Die Stammreihe beginnt mit Thomas Broseke, 1375. - Wappen: In Blau 3 (2, 1) schrägrechts gestellte goldene Humpen oder Becher. Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken ein wachsender blau-bekleideter Arm, der in der Hand einen natürlichen Pfauenwedel emporhält.« (S. 120, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
153 Broich
»Broich. Katholisch und evangelisch. - Jülichscher Uradel, der mit Adam von Bruche, Knappe, Wehrmeister und Vogt in Düren, 1352 und 1355 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Düsseldorf, Herzogtum Berg, Urk. Nr. 178) zuerst erscheint. Herzog Wilhelm zu Jülich übertrug 1. August 1360 seinem Rat Johann von Broich, Ritter, 60 Morgen Land zu Marcken bei Rügen; die Stammreihe beginnt mit Wilhelm von Broich gen. Pattern, 1527 Mitglied der Ritterschaft von Jülich. Das Geschlecht machte sich später in Aachen ansässig, wo es unter den adeligen Schöffen auftritt und zur Adeligen Gesellschaft zum Stern gehörte. - Wappen (Siegel von 1355): In Silber ein schwarzer Balken, überhöht von einem 3latzigen schwarzen Turnierkragen. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein wachsender, silbern-gehörnter schwarzer Bock, dessen Schulter mit dem Wappenschild belegt ist.« (S. 147, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
154 Broizem
»Broizem. Evangelisch. - Braunschweigischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Braunschweig, der mit Bertoldus de Brothsien 1234 urkundlich (vergl. Urk.-Buch der Stadt Braunschweig II. Band, S. 32) und mit den Brüdern Ludolf, Laienbruder und Pfründener des Klosters Steterburg, Martin, Mönch von St. Aegidii zu Braunschweig und Johann von Broizem, Söhnen des Ritters Martin von Broizem, nebst ihrem Oheim Ludolf von Broizem 1273 urkundlich (vergl. a. a. O., S. 116) zuerst auftritt. Im 14. Jahrhundert trat das Geschlecht in das Patriziat der Stadt Braunschweig mit beträchtlichem Hausbesitz über. Die sichere Stammreihe beginnt mit Jordan von Broizem 1359. - Wappen: In Silber 4 (1, 2, 1) kreuzförmig gestellte von einander abgewendete rote Lilien. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein offener roter Flug, beiderseits mit silbernen Balken belegt, auf welchen je 2 aufgerichtete rote Lilien nebeneinander.« (S. 121, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
155 Bronsart
»Bronsart von Schellendorff. Evangelisch. - Preußischer Uradel, der mit Nikolaus Brunsereyt, Herrn auf Modgarben, 1330 urkundlich (Staatsarchiv Königsberg i. Pr., Bl. 242 des Fol. A. 113 [neu 105]) zuerst erscheint, und dessen Stammreihe mit Brunsert, 1364-1379, Herrn auf Skandau, Kämmerer des Deutschen Ordens in Barten, beginnt. - Annahme des Namens „Bronsart von Schellendorff“ durch Heinrich Karl Christoph von Bronsart seit 1823; preußische Genehmigung zur ferneren Führung dieses Namens Neues Palais bei Potsdam 2. November 1891 (für die Nachkommen des oben Genannten). - Wappen: In Silber ein von 7 (4, 3) blauen Wecken begleiteter, roter Balken. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken 2 wie der Schild bezeichnete Büffelhörner.« (S. 148, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
156 Brüggeney gen. Hasenkamp
»Brüggeney genannt Hasenkamp. Im Mannesstamme erloschen. Evangelisch. - Westfälischer Uradel mit untergegangenem Stammhause in der Grafschaft Mark, der mit Winemarus de Bruggenoge 4. September 1268 urkundlich (abgedr. im Dortmunder Urk.-Buch I, 126; vergl. auch Westfäl. Urk.-Buch VII, 1288) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Segebode von der Brucgenoye, armiger 1319, beginnt. Im 15. Jahrhundert wurde nach dem Rittersitz Hasenkamp, Kreis Bochum, der Beiname „gen. Hasenkamp“ angenommen. - Wappen: In Silber 3 rote Balken. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken 2 je mit den 3 roten Balken belegte silberne Flügel.« (S. 126, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
157 Brühl
»Brühl (Brühl-Renard). Thüringischer Uradel, der wahrscheinlich mit dem Ministerialen Heinrich aus dem Brühl, 1344 urkundlich (Heydenreich, cod. dipl. Hohenst., A. VIII, 2. d., Nr. 1, S. 148) auftritt und mit Heinrich vom Brühl 1424/25, + 1446, wohl zu Wenigentennstedt begütert, die Stammreihe beginnt. - Wappen (1737, 1738): Geviert; 1 und 4 von Gold und Rot gespalten, belegt mit einem gold-gekrönten Doppeladler, dessen rechte Hälfte schwarz, die linke silbern ist, 2 und 3 in Blau ein silberner Sparren (Stammwappen). Grafenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit blau-silbernen Decken 5 natürliche Pfauenfedern (Stammwappenhelm), auf dem mittleren mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken der Doppeladler, auf dem linken mit rot-silbernen Decken eine gold-gekrönte, von Schwarz und Gold 5mal geteilte Säule, besteckt mit 3 Pfauenfedern. - - Preußische Namen- und Wappenvereinigung als „Graf von Brühl-Renard“ (am Fideikommiß) Potsdam 20. Oktober 1909; Wappen (1909): Geviert und belegt mit Herzschild (s. o.); 1 und 4 wie oben, 2 und 3 in Blau ein flüchtiger goldener Fuchs (Grafen v. Renard). Grafenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit schwarz-goldenen Decken der Doppeladler, auf dem mittleren = Stammhelm (s. o.), auf dem linken mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken ein mit silbernem Turban umwundener natürlicher Türkenkopf mit 3 Blutstropfen am Halse zwischen offenem schwarz-silbernen Fluge (Grafen v. Renard).« (S. 122 & 125, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932) 
 
158 Brunn (Bären)
»Brunn und Brunn genannt von Kauffungen. Evangelisch. - Mittelmärkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Havellande, der mit Daniel von Brunn 1237 urkundlich (vergl. Riedel, Cod. dipl. Brand., Abt. I, Band III, S. 341) zuerst erscheint und mit Hans von Brunn 1450 die lückenlose Stammreihe beginnt. (Die von Kauffungen, meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Penig a. Mulde, erscheinen mit Henricus de Khofungen 1231 urkundlich [sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden, Orig.-Urk. Nr. 303, abgedr. bei Schöttgen, Diplomat. II, 1973].) - Wappen: In Rot ein mit 3 schwarzen Bärenköpfen mit goldenen Halsbändern und Ringen belegter silberner Schrägrechts-Balken. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein wachsender schwarzer Bär mit beringtem, goldenen Halsbande vor 3 (rot, silbern, roten) Straußenfedern. - - Preußische Namen- und Wappenvereinigung mit denen der + Kauffungen als „von Brunn gen. von Kauffungen“ laut Kabinettsordre Berlin 28. Juni 1853 (nicht ausgefertigt). - Wappen (Kauffungen): Ein durch 1 1/2 Spitzen von Rot und Gold schräggeteilter Schild; auf dem Helme mit rot-goldenen Decken ein offener, wie der Schild bezeichneter Flug.« (S. 153, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
159 Brünneck
»Brünneck. Evangelisch. - Uradel, der mit Reincz Brunichin 1346-50 urkundlich (Glatzer Mannrechtsprotokollbuch im Pfarrarchiv Ullersdorf, Kr. Glatz, abgedr. in den Geschichtsquellen der Grafschaft Glatz, Band V) in der Grafschaft Glatz auftritt und sich Mitte des 16. Jahrhunderts in der Mark Brandenburg, Ende des 17. Jahrhunderts in Westpreußen ansässig machte. Die Namensform wechselte zwischen Brunich, Brünich, Brunching, Brinnig, Brünnig und schließlich Brunneck und Brünneck. - Wappen: In Schwarz eine von 2 zugekehrten silbernen Wolfseisen begleitete silberne Lilie (ursprünglich ein von einem Stabe durchstoßenes Andreaskreuz). Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 3 (schwarz-silbern-schwarze) Straußenfedern.« (S. 151, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
160 Brüsewitz
»Brüsewitz. Evangelisch. - Preußen. - Mecklenburgischer Uradel, der mit Aluardus de Brusevitz, miles, 25. Juli 1218 urkundlich (vergl. Meckl. Urk.-Buch I, Nr. 245) zuerst erscheint und mit Eggard von Brüsewitz, Herrn auf Brendemühl usw., um 1550 die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Gold eine geflügelte schwarze Pferdepramme (-bremse). Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken 5 Feuerflammen zwischen offenen schwarzen Fluge.« (S. 125, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
161 Buch
»Buch. Evangelisch. - Uckermärkischer Uradel, der mit Jan von Buch 24. Februar 1355 urkundlich (Riedel cod. dipl. Brandenburg, Band VII, 421) mit Birkenwerder, Kreis Niederbarnim, belehnt, die Stammreihe beginnt, dessen Sohn Siegfried 1420 urkundlich (ebenda, Band XII, 432) mit dem Löwenschild siegelt. - Wappen: In Silber ein golden-bewehrter roter Löwe. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein wachsendes, silbernes Roß mit goldenen Hufen.« (S. 86, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941) 
 
162 Buchwaldt
»Buchwald(t). Lutherisch. - Holsteinischer Uradel, der aus den Marschen nach Wagrien zog und mit Siegfried (Sievert) von Boekwolde 1233 urkundlich (vergl. Urk.-Buch des Bistums Lübeck I, 74) zuerst erscheint und die Stammreihe beginnt. Ein Zweig des Geschlechtes kam schon früh nach Mecklenburg, wo seine Mitglieder 1523 die Union unterschrieben. - Wappen: Im von Silber und Rot geteilten Schilde ein gold-gekrönter schwarzer Bärenkopf samt Hals. Auf dem Helme mit rechts schwarz-silbernen, links rot-silbernen Decken die Schildfigur wachsend.« (S. 159, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
163 Buddenbrock
»Buddenbrock. Evangelisch. - Westfälischer Uradel mit dem Stammhause Brock bei Buer, Kreis Recklinghausen, der mit Godescalcus dictus Budden, Richter zu Recklinghausen, 1279 urkundlich (Westf. Urk.-Buch, Band VII, Nr. 1696), 1289 auch Godescalcus dictus Budden de Bure (ebenda Nr. 2124) genannt ist, zuerst erscheint. Das Geschlecht kam mit dem Deutschen Orden nach Livland und beginnt dort die Stammreihe mit Kaspar von Buddenbrock, 1401. - Wappen: Ursprünglich in Silber 3 Reihen je 3 schrägrechts gestellter, abwechselnd schwarzer und goldener Rauten. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken ein Busch von 7 Pfauenfedern; später in Silber 3 Reihen je 3 schrägrechts gestellter, abwechselnd blauer und goldener Wecken. Auf dem gekrönten Helme mit blau-goldenen Decken 7 abwechselnd blaue und goldene Straußenfedern.« (S. 125, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
164 Buggenhagen
»Buggenhagen. Evangelisch. - Pommerscher Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Greifswald, der mit Arnold von Buggenhagen, Ritter, 1312 urkundlich (vergl. Dr. K. Gesterding, Genealogien ritterschaftl. Familien, Berlin 1842) zuerst erscheint. Eine + Linie bekleidete seit dem 14. Jahrhundert das Erbmarschallamt in den Landen Wolgast, Rügen und Barth. Schloßgesessen in Pommern. - Wappen: In Silber 2 zugekehrte, schwarz-geflügelte, goldene Adlerklauen. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein Busch silberner Straußen- und schwarzer Hahnenfedern.« (S. 164, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
165 Bülow

Literatur und Wappenbeschreibung im Adelslexikon.com 
 
166 Bültzingsleben
»Bültzingslöwen. Evangelisch. - Thüringischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Kindelbrück, Kreis Eckartsberga, der mit Rodolphus de Buscinghesleiven als Zeugen des Landgrafen Hermann von Thüringen 29. Juni 1216 urkundlich (s. Urk.-Buch des Vereins für Niedersachsen, Hannover 1846ff., Heft 2, und die Urk. des Stiftes Walkenried Nr. 97) zuerst erscheint. - Wappen: In Grün ein silberner Löwe mit übergestülptem silbernen Helme, der einen rot-silbernen Wulst und 7 von Silber über Rot geteilte Fähnlein trägt, von denen 4 nach rechts, 3 nach links gewendet sind. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken die Fähnlein.« (S. 127, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
167 Bünau

Literatur und Wappenbeschreibung im Adelslexikon.com 
 
168 Burgsdorff
»Burgsdorff. Evangelisch. - Mittelmärkischer Uradel, der mit Henningus (Hennycho) de Burchardisdorp, Ritter, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 16. Juli 1334 urkundlich (vergl. Riedel, Cod. dipl. Brandenb., A. XX, S. 207) zuerst erscheint. - Brandenburgische Wappenbesserung Küstrin 15. November 1643 (für Konrad von Burgsdorff, auf Bögge usw., Kurfürstl. brandenb. Kämmerer und sein Geschlecht). - Wappen a. (Stammwappen): In von Rot und Silber 3mal gespaltenem Felde ein blauer Balken. Auf dem Helme mit rot-silbern-blauen Decken 3 (rot-silber-blaue) Straußenfedern. - b. (1643): wie oben, jedoch auf dem gekrönten Helme 2 wachsende, geschiente Arme, deren Hände je die 3 Straußenfedern emporhalten.« (S. 127, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
169 Burkersroda
»Burkersroda. Evangelisch. - Thüringischer Uradel (eines Stammes mit denen von Heßler), der mit Volknant de Burkhartrod, Zeugen indictione VII, VIII Cal. Nov., 1144 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Magdeburg) zuerst erscheint und mit Friedrich von Burkersroda, Herrn auf Starsiedel, 1487, die Stammreihe beginnt. Ob als Stammhaus der Burkersroda bei Eckartsberga, Provinz Sachsen, oder Burkhardtroda im Justizamte Tiefenort, Kreis Eisenach, in Betracht kommt, steht dahin. Die Namensform wechselt zwischen Burckhartsrode, Borgersrode, Borkersrode und Burkersroda. - Wappen: In Rot 3 linksgewendete, silberne Querspitzen. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken eine wachsende, von Silber und Rot gespalten bekleidete Jungfrau, die auf der Brust einen grünen Rautenkranz hält, und deren Kopf mit 7 silbern-rot gespaltenen Fähnchen besteckt ist.« (S. 169, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
170 Bussche
»Bussche. Evangelisch. - Osnabrückischer Uradel, der mit Dominus Everhardus de Busche 1225 urkundlich (Wilmans Urk.-Buch, Band III, Nr. 1712) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Albert 1341 beginnt. - Preußische Genehmigung zur Führung des Freiherrentitels Bad Gastein 21. Juli 1884 (für das Gesamtgeschlecht). - Wappen (Stammwappen, ältestes Siegel von 1341): In Silber 3 (2, 1) mit den Schneiden rechts-gekehrte rote Pflugschare. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken 2 geschrägte, mit den Schallöffnungen aufwärts und auswärts gestellte, je mit 3 roten Bändern dreimal umwundene silberne Jagdhörner.« (S. 83, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932) 
 
171 Buttlar
»Buttlar (Buttler, Butler), auch Treusch von Buttlar-Brandenfels. Reformiert, lutherisch und griechisch-katholisch. - Oberfränkischer Uradel, mit dem Stammhause Buttlar im fuldaischen Grabfelde, der mit Harting (Hartnidus) Butiller, 1170 urkundlich (Inventar der thüring. Bau- und Kunstdenkmäler, Heft 37, S. 98, vergl. Dobenecker, Reg. II, Nr. 403), auftritt. Das Geschlecht, das sich schon im 13. Jahrhundert in drei Stämme spaltete, von denen der mittlere von der Mitte des 14. Jahrhunderts an den Namen Treusch (wahrscheinlich nach dem Dorfe Treischfeld bei Buttlar) annahm, gehört zur althessischen Ritterschaft. - Wappen (Stammwappen, Siegel mit 3 (2, 1) Butten 1324 [s. Posse, Siegel Wettin. Adels II, S. 96]): In Rot eine silberne Butte mit 2 silbernen Reifen und links 2 Tragbändern. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken ein mit der Schallöffnung gestürztes gold-beschlagenes rotes Jagdhorn mit verschlungener silberner Schnur und 3 (rot, silbern, roten) Straußenfedern in der Mundöffnung. - Stamm A: Buttlar (Buttler). Stammvater Samson, 1246-47. I. Linie. Stammvater: Christoph, 1407-40. - Wappen: In Rot eine silberne Butte mit 2 goldenen Reifen und links 2 goldenen Tragbändern. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken eine mit 3 (rot, silbern, roten) Straußenfedern besteckte rote Säule, an der ein golden-beschlagenes silbernes Jagdhorn an silberner Schnur hängt. - - II. Linie: Butler. Stammvater: Werner, 1407-37. - Besitz: Ein 1609 von Georg Burkhard von B. gestiftetes, später erweitertes Geldseniorat. - Wappen: In Rot eine silberne Butte mit 2 goldenen Reifen und links 2 goldenen Tragbändern. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein ruhendes gold-beschlagenes rotes Jagdhorn mit aufwärts geschlungener goldener Schnur, das Mundstück mit 3 Straußenfedern (rot, silbern, rot) besteckt. - - Stamm B: Treusch von Buttlar-Brandenfels. Stammvater: Konrad, urkundlich 1246. - Wappen: In Rot eine silberne Butte mit 2 goldenen Reifen und rechts 2 goldenen Tragbändern. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein Kranz von 5 silbernen Rosen, aus dem 3 (rot, silbern, rote) Straußenfedern hervorgehen.« (S. 148, 152 & 154, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 33. Jg. 1934) 
 
172 Buxhoeveden
»Buxhoeveden (Buxhöwden). Evangelisch. - Bremischer Uradel mit dem Stammhause Bexhövede, Kreis Geestemünde, der mit Albertus de Beckeshovede, Herrn auf Donnern und Bramel, 1185 urkundlich (Osterholzer Copiar, S. 77, abgedr. bei Lappenberg, Hamburg. Urk.-Buch I, Nr. 269) zuerst erscheint. Näherer Stammvater des allein noch blühenden baltischen Stammes ist der Kreuzfahrer (peregrinus) Johannes de Beckeshovede, miles, vasallus ecclesiae Rigensis, seit 22. Juli 1224 in Livland urkundlich (Kopie in der ehem. kais. Bibliothek St. Petersburg, abgedr. bei v. Bunge, Liv- Est- u. Kurländ. Urk.-Buch I, Nr. 61) erwähnt. - Anerkennung des Barontitels laut Senatsukas St. Petersburg 21. September/5. Oktober 1861 (für das Gesamtgeschlecht). - Wappen: In Silber ein oben mit 3 ganzen und 2 halben Zinnen besetzter roter Sparren. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken der Zinnensparren, beiderseitig bestiegen von je einem silbernen Fuchse.« (S. 144, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
173 Byern
»Byern. Evangelisch. - Magdeburgischer Uradel mit dem Stammsitz Biere in der Börde bei Magdeburg, der mit Heinricus de Bieren 1214 urkundlich (vergl. Kopialbuch des Kollegialstifts St. Nicolai in Magdeburg, Fol. 13) zuerst erscheint. Die Stammreihe beginnt mit Albrecht, + 1272, Herrn auf Karow und Tuchheim. - Wappen: Geviert; 1 und 4 in Rot eine sitzende, rückschauende, silberne Bracke mit goldenem Halsbande, 2 und 3 in Gold ein grüner Kranz, oben mit 6 schwarzen Hahnenfedern besteckt. Auf dem Helme mit rechts rot-goldenen, links rot-silbernen Decken die Bracke.« (S. 151, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
174 Bylandt
»Bylandt. Clevescher Uradel mit dem Stammhause Byland, der mit Wilhelmus dictus Doys, dictus Scate vel Bilant 1275 urkundlich (Clevesches Archiv) zuerst erscheint und mit Theodoricus Deus de Bylandt, miles 24. August 1294 urkundlich (Geldernsche Rechenkammer, abgedr. bei G. van Hasselt's Geldersche Byzonderheden, Nr. 1, Arnheim 1808) siegelt und die Stammreihe beginnt. - Wappen (altes Stammwappen): In Gold ein schwarzes Kreuz. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken ein schwarz-gestulpter goldener Hut, darauf ein schwarzer Hahn.« (S. 140, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932) 
 
175 Campe (Schach)
»Campe (a. d. H. Deensen). Evangelisch. - Niedersächsischer Uradel, scheinbar ein Seitenzweig der nicht wappengleichen von Elze, ebenfalls Lehensleute der Edelherren von Homburg, der mit Hartung, miles, und Johann von dem Campe gen. von Elze 25. November 1325 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Hannover, Domstift Hildesheim, Nr. 598) mit dem noch jetzt geführten Wappenschild siegelt und dem späteren alleinigen Namen auftritt. - Wappen: Gespalten; rechts von Gold und Rot geschacht, links schwarz ohne Bild. Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken ein in einen roten Schaft gesteckter Pfauenwedel.« (S. 130, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
176 Campe (Zacken)
»Campe. Evangelisch. - Niedersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Braunschweig, dessen Wappenbild in einer undatierten Urkunde aus der Zeit von 1212 bis 1215 (Orig. im Landeshauptarchiv in Wolfenbüttel) als Siegel des sächsischen Truchsessen Jordan zuerst erscheint. Baldewinus et Heinricus fratres dicti de Campe treten um 1268 in einer Urkunde (mit Siegel a. a. O.) unter dem Beinamen Blankenburg auf; die Stammreihe beginnt mit Jordan von Campe auf Wettmershagen und Neindorf, 1282-1316, Ritter und Truchseß. - Wappen: In Rot ein silberner Zickzackbalken, oben mit 5, unten 4 ganzen und 2 halben Spitzen. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein schwarzer Hirsch mit einer wie der Schild bezeichneten Decke vor einer mit einem Pfauenwedel besteckten Säule.« (S. 100, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
177 Carlowitz

Literatur und Wappenbeschreibung im Adelslexikon.com 
 
178 Castell
»Castell. Fränkisches edelfreies Geschlecht, das mit Rubbrath de Castele 3. März 1057 urkundlich (vergl. Wittmann, Monum. Castellana, München 1890) zuerst und 1097 als liberi erscheint; den Grafentitel führt erstmalig Rubertus de Castelo 1205; die nachfolgenden Linien stammen von zwei Söhnen des Grafen Christian Friedrich Karl, * 26. Februar 1730, + 15. Oktober 1773; gemeinschaftliches Hausgrundgesetz vom 6. Dezember 1794, bestätigt 1796 und 1807, und Haus- und Familienvertrag vom 6. Juli 1827, abgeändert (neues Haus- u. Familiengesetz) vom 14. Juni 1861, das die Benennung der beiden Linien regelt; der jeweilige Senior des Gesamthauses hat den Vorrang vor dem Haupte der anderen Linie. - Wappen (Stammwappen): Von Rot und Silber geviert. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein wie das Schildbild bezeichneter gekrönter Turnierhut, der mit einem natürlichen Pfauenwedel besteckt ist.« (S. 165, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
179 Coudenhove
»Coudenhove. Katholisch. - Nordbrabantischer Uradel, der mit Theodoricus miles de Koudenhove 1240 urkundlich (Orig. im Haager Rijksarchiv) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Gerolf von Coudenhove, + 3. März 1259, beginnt. - Wappen (1901 = Stammwappen mit dazwischen gestellter Freiherrenkrone): In Gold ein roter Schrägrechts-Strom. Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken ein rot-bezungter, silbern-bewehrter, schwarzer Eberkopf.« (S. 97, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932) 
 
180 Crailsheim
»Crailsheim. Fränkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Jagstkreis, der mit Walter von Croelsheim 1221 urkundlich (Crailsheimische Regestensammlung III) und mit Heinrich von Crowelsheim 1232/40 urkundlich (Württ. Urk.-Buch II, 308-451) auftritt, während die sichere Stammreihe mit Albrecht von Croevelsheim, Ritter, 1288 beginnt. Der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Altmühl, Steigerwald und Odenwald zugehörig. - Reichsfreiherr Wien 23. Juni 1713 (für die Brüder Hannibal Friedrich, Julius Dietrich, Johann Albrecht und Wilhelm Friedrich von Crailsheim); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 24. Juli 1813. - - Wappen (1813 = Stammwappen mit dazw. gestellter Freiherrenkrone): In Schwarz ein goldener Balken. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken ein rotes Kissen mit goldener Schnur und 4 goldenen Quasten zwischen 2 wie der Schild bezeichneten Büffelhörnern.« (S. 98, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932) 
 
181 Cramm
»Cramm. Lutherisch. - Niedersächsischer Uradel, der sich wohl nach dem Orte Kramme im Amte Saldern nennt und mit den Brüdern Berno und Ludolf von Cramm 1181 urkundlich (s. Urk.-Buch des Hochstifts Hildesheim, Band I, Nr. 407, S. 395) zuerst erscheint; die Stammreihe beginnt mit Ludolf von Cramme, 1246. Erbkämmerer des vormaligen Herzogtums Braunschweig. - Wappen: In Rot 3 (2, 1) silberne Lilien. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken eine mit 3 Pfauenfedern besteckte rote Säule zwischen 2 silbernen Lilien.« (S. 101, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
182 Cramon
»Cramon (Cramon-Taubadel). Evangelisch. - Mecklenburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Malchow, der mit Henricus de Cremun, miles, 1245 urkundlich (s. Meckl. Urk.-Buch I, 566, Schwerin, 1863) zuerst erscheint, während die Stammreihe mit Hermann von Cramon um 1250 beginnt. - Wappen (ältestes Siegel von 1316): Gespalten; rechts in Silber ein halbes rotes Rad am Spalt, links in Rot ein silberner Balken. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein halbes liegendes rotes Rad vor einem offenen schwarzem Fluge.« (S. 103, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
183 Creytz
»Creytz. Evangelisch. - Osterländischer Uradel mit dem Stammhause Kreutzen unweit Altenburg, der mit Fridericus Creuez 11. April 1154 urkundlich (Orig. im sächs. Hauptstaatsarchiv in Dresden) zuerst erscheint. - Wappen: In Silber ein schwarzer Pfahl. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken ein 3armiger roter Spickel, dessen Spitzen mit je 3 Hahnenfedern besteckt sind und um den sich ein Kranz von schwarzen und silbernen Kugeln schlingt.« (S. 149, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
184 Czernin
»Czernin von und zu Chudenitz (Czernin von Chudenitz und Morzin). Katholisch. - Böhmischer Uradel, zu dem bereits im 12. Jahrhundert im Kreis Pilsen und Klattau verbreiteten Herrengeschlecht der Drslawec gehörig, das mit Comes Drslano, castellanus Pilznensis, 1144 urkundlich (Schenkungsurk. des Klosters Kladrub) zuerst erwähnt wird und mit Bezpran, Sohn des Cernín, 1147 urkundlich (a. a. O.) erscheint. - Reichsfreiherr Regensburg 15. Mai 1623 (für Humprecht Czernin auf Chudeniz); [Reichsgraf Wien 20. Mai 1627 und böhm. Graf Wien 25. Juni 1644; erloschen 7. März 1651]; Übertragung des Grafenstandes . . 1. März 1652 (auf des Obigen Enkel Humprecht Johann Czernin von und zu Chudenitz, K. K. Kämmerer und Wirkl. Geheimen Rat, Statthalter in Böhmen); Verleihung des Prädikats „Hoch- und Wohlgeboren“ Wien 7. Mai 1652 (für denselben); Ober-Erblandmundschenk in Böhmen Wien 25. April 1716. Erbliches Mitglied des ehemaligen österreichischen Reichsrats. - - Wappen (1623): Gespalten und mit einem mit einer Fürstenkrone bedeckten Herzschild belegt, darin in Rot ein silberner Balken; rechts rot ohne Bild, links in Blau 3 silberne Balken, von welchen der obere mit einem schwarzen F, der mittlere mit einem ebensolchen M, der untere mit einem ebensolchen R belegt ist (Stammwappen). Auf dem gekrönten Helme mit rechts blau-silbernen, links rot-silbernen Decken ein mit 3 silbernen Balken belegter offener blauer Adlerflug, dazwischen ein gepanzerter Arm, der einen gold-begrifften gekrümmten Säbel und einen grünen Palmzweig hält.« (S. 159, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932) 
 
185 Czettritz
»Czettritz und Neuhaus. Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der mit Merboto de Czetaros in Vriburg (Freiburg), Schlesien, 1243 urkundlich (vergl. Dr. C. Grünhagen, „Schlesische Regesten“, Nr. 591b) zuerst erscheint und mit Hermann von Czettritz, 1368 Burggrafen von Nimptsch, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In von Rot und Silber gespaltenem Schilde ein vorwärts-gekehrter Büffelkopf gewechselter Farbe. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 2 aufwärts geschrägte Schwerter mit goldenen Griffen, das rechte blank und das linke in roter Scheide.« (S. 154, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
186 Dachröden
»Dachröden. Erloschen. Evangelisch. - Thüringischer Uradel mit dem Stammsitze Dachrieden (28. Jan. 897 Dächreda genannt) unweit Mühlhausen in Thüringen, der mit Henricus de Dacheriden armiger 4. Okt. 1312, beziehungsweise den Brüdern Theodoricus, Conradus, Henricus und Herdein de Dacheriden 13. Jan. 1313 urkundlich (s. Urkundenbuch der Reichsstadt Mühlhausen i. Th.) zuerst erscheint. - Wappen: a. (1395) Kopf eines wilden Mannes (s. O. Posse, Die Siegel des Adels der Wettiner Lande, Band III); b. später: in Gold ein laubbekränzter und -umgürteter wilder Mann mit einer Keule in der Rechten. Auf dem schwarz-golden bewusteten Helme mit gleichen Decken der Rumpf einer nackten Mohrin mit beiderseits abflatternder schwarz-goldener Stirnbinde.« (S. 225, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Deutscher Uradel, 22. Jg. 1921) 
 
187 Dalberg
»Dalberg (des Stammes der Kämmerer von Worms). Katholisch. - Mittelrheinischer Uradel, der eines Stammes mit den von Rüdesheim, seine Stammreihe mit Gerardus senior vicedominus 1208-29 urkundlich (vergl. H. Boos, Urk.-Buch der Stadt Worms, 1886, I) beginnt, dessen Sohn Gerardus junior 3. Mai 1239 (Mone, Zeitschr. für die Gesch. des Oberrheins, XXV. 124) vom Bischof Landolf mit dem Wormser Kämmereramt erblich belehnt wurde. Johann Kämmerer von Worms (der Titel war inzwischen Geschlechtsname geworden) tritt 1315 durch seinen Neffen Anton von Dalberg in den gemeinschaftlichen Besitz der Veste Dalberg, Kreis Kreuznach, ein, welcher Name allmählich Hauptname wurde (vergl. Hunoltsteiner Urk.-Buch, Band II, von Friedrich Toepfer, Nürnberg, 1867). - Reichsfreiherr Regensburg 22. September 1653 (für Wolf Hartmann u. Johann Gebrüder samt deren Vettern Wolf Eberhart und Philipp Franz Eberhart Kämmerer von Worms, gen. von Dalberg, Kaiserl. Geheimen Rat); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 28. April 1816; böhmisches Inkolat im Herrenstande Wien 18. Juli 1816 (für Karl Freiherrn von Dalberg). - Wappen a) (Stammwappen): In Blau unter dreimal gespitztem goldenen Schildeshaupt 6 (3, 2, 1) silberne Lilien. Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken ein wie das Schildbild bezeichnetes Schirmbrett; b) (1653): Geviert; 1 und 4 wie Stammwappen, 2 und 3 in Gold ein schwarzes Ankerkreuz (v. Dalberg). 2 gekrönte Helme; auf dem rechten wie Stammwappenhelm, auf dem linken mit schwarz-goldenen Decken ein offener, beiderseits mit dem Ankerkreuz belegter goldener Flug (v. Dalberg).« (S. 108, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932) 
 
188 Dallwitz
»Dallwitz. Evangelisch. - Meißnischer Uradel, nach dem Wappen eines Stammes mit den Schaffgotsch, der mit Heinricus de Talwiz 24. März 1266 urkundlich (s. Cod. dipl. Saxoniae regiae II, Band V, Nr. 16, S. 11) zuerst erscheint und mit Hans von Dallwitz, Herrn auf Groß-Starzeddel, um 1450 die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber 4 rote Pfähle. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken vor einer grünen Tanne ein silbernes Lamm mit rotem Halsbande, an dem ein goldenes Glöckchen hängt.« (S. 93, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939) 
 
189 Dalwigk
»Dalwigk zu Schauenburg. Evangelisch. - Hessisch-westfälischer Uradel mit dem schon 1036 erwähnten, jetzt zerstörten Stammhause Dalwig (so die ältere Schreibweise) bei Korbach in Waldeck, der mit Bernardus de Dalwich 1227 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Münster i. W., abgedr. im Westfäl. Urk.-Buch, Band VII, Nr. 300) zuerst erscheint. - Wappen: In Silber ein schwarzes Hirschgeweih mit Grind, dessen 8 Sprossen mit roten Rosen besteckt sind. Auf dem Helme mit rechts rot-silbernen, links schwarz-silbernen Decken ein Kranz von 5 roten Rosen, aus dem 3 (schwarz, silbern, rote) Straußenfedern hervorwachsen.« (S. 184, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
190 Damitz
»Damitz. Evangelisch. - Pommerscher Uradel mit dem Stammhaus Dumzin (Damizino), Kreis Fürstentum Cammin, der mit Alexander de Damyz 27. August 1282 urkundlich (s. Meckl. Urk.-Buch IV, S. 228) zuerst erscheint; die Stammreihe beginnt mit Gerhard von Damitz, 1243 Herrn auf Dunetzin, Hinterpommern, Rat Herzog Barnims I. von Pommern. - Wappen: In Silber ein von 2 rot-bezungten schwarzen Eberköpfen begleiteter roter Balken. Auf dem gekrönten Helme mit rechts schwarz-silbernen, links rot-silbernen Decken 3 (schwarz, rot, silberne) Straußenfedern, umgeben von einem goldenen Ringe mit Edelstein.« (S. 104, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
191 Damnitz
»Damnitz. Evangelisch. - Pommerscher Uradel, dessen Stammhaus in Damitz (1325 Damentz), Kreis Franzburg, zu vermuten ist und der mit Johannes de Damenize, Vasall des Fürsten Mizlaff II. von Rügen, 7. Dezember 1299 (1300 miles et consiliarius) urkundlich (Pomm. Urk.-Buch, Band III, S. 390, 396) zuerst erscheint und um die Mitte des XIV. Jahrhunderts nach der Neumark gekommen ist. Die Stammreihe beginnt mit Bogislaus von Damnitz auf Rostin um 1580. - Wappen: Von Silber und Rot gespalten; rechts ein roter Balken, links 2 silberne Pfähle. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein silbern aufgeschlagener, mit 3 (rot, silbern, schwarzen) Hahnenfedern besteckter roter Hut.« (S. 107, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
192 Dannenberg
»Dannenberg. Lutherisch. - Lüneburgischer Uradel, der seinen Namen von der heutigen Kreisstadt Dannenberg herleitet, mit Helingerus miles de Dannenberghe zwischen 1190 und 1195 urkundlich (s. Meckl. Urk.-Buch, Band I, S. 147) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Ernestus de Dannenberghe (s. Lübecker Urk.-Buch I, 85) 1237 beginnt. - Wappen: In Gold 3 von Blau und Silber geschachte Balken. Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken ein offener, wie der Schild bezeichneter Flug.« (S. 108, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
193 Dassel
»Dassel (Dassel-Wellersen). Evangelisch-lutherisch. - Niedersächsischer Uradel, der sich nach der Stadt Dassel, dem Stammsitz der + Grafen von Dassel, nennt und mit Mechthildis, Tochter des + Ritters Hermann von Dasle, 29. Juli 1348 urkundlich (Orig. im Archiv zu Münster), sowie mit Hermannus de Dasle 1. November 1359 urkundlich (Orig. im Archiv zu Hoppensen, abgedr. in Hardelands „Geschichte der Stadt Einbeck“) als im Besitz von Hoppensen bei Einbeck, das noch jetzt dem Geschlechte gehört, erscheint. Mit Hermann beginnt auch die beurkundete Stammreihe. Das Geschlecht, das bereits seit Mitte des 13. Jahrhunderts erwähnt wird, insbesondere im Gefolge der Grafen von Dassel und Grafen von Schaumburg auftritt, sowie der Hildesheimischen Ritterschaft bis zu deren Auflösung angehört, kommt um 1430 aus dem Einbeckschen nach Lüneburg, wo es ratsverwandt wird. - - Wappen: In Silber ein roter Balken vor 3 in ein Schächerkreuz gestellten grünen Lindenblättern. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein wachsender 3blättriger grüner Lindenzweig zwischen 2 je mit einem roten Balken belegten silbernen Büffelhörnern.« (S. 158, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
194 Davier
»Davier. Evangelisch. - Anhaltischer Uradel, der mit Johannes Dagevir als mit Bone und Rodleben belehnt 1316 urkundlich (Lehnsbuch des Fürsten Albrecht II. von Anhalt, vergl. „Die Familie von Davier“ von Dr. H. Wäschke, Cöthen 1909) auftritt und von 1349 bis 1415 auch in der Stadt Zerbst erscheint. Die Namensform wechselte zwischen Dachhevir, Dachvir, Dafiger, Dagvir, Davigher, Dagifer, Davier. Die sichere Stammreihe beginnt mit Hans von Davier, + 1501, Herrn auf Roseburg. - Wappen: In Silber 2 gegeneinander anspringende schwarze Löwen. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 3 (5) schwarze Straußenfedern (noch im 16. Jahrhundert ein Hahnenfederbusch.)« (S. 163, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
195 Debschitz
»Debschitz. Evangelisch. - Oberlausitzischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (jetzt Döbschütz) bei Reichenbach, der mit Hugo de Dobswicz 1280 urkundlich (Cod. Lus. 103, vergl. Knothe, Gesch. des Oberlaus. Adels, Leipzig 1879) zuerst erscheint und mit Hans Christoph von Debschitz, + 1496, Herrn auf Schadewalde usw., die Stammreihe beginnt. Die Namensform wechselte zwischen Dobitswitz, Dobeschiz, Dobschitz. - - Wappen: In Grün ein silbernes Mummelblatt. Auf dem Helme mit grün-silbernen Decken ein wie der Schild bezeichneter geschlossener Flug.« (S. 166, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
196 Decken

Literatur und Wappenbeschreibung im Adelslexikon.com 
 
197 Degenfeld
»Degenfeld. Im Mannesstamme erloschen. Lutherisch. - Schwäbischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Oberamt Gmünd, der mit Ulricus de Degenvelt, miles, 22. September 1270 urkundlich (vergl. Württ. Urk.-Buch, Band 11, 1913, S. 530) zuerst erscheint, und dessen Stammreihe mit Conradin von Degenfeld, + 1360, beginnt. - Wappenvereinigung mit dem der „Stammheim“ Prag 24. Mai 1589; Reichsfreiherr Wien 27. Januar 1625 (für Christoph Martin von Degenfeld, Herrn auf Eybach, Dürnau und Neuenhaus, Gen.-Leutnant der Republik Venedig, und seinen Bruder Christoph Wolf und Vetter Christoph Jakob). - Wappen (1625): Geviert mit blauem Herzschild belegt, darin ein silberner Adler; 1 und 4 über blauem Schildesfuß von Rot und Silber geviert (Degenfeld), 2 und 3 von Rot und Silber schräglinks geteilt, darin ein schreitender, gold-gekrönter natürlicher Papagei mit goldenem Halsring (+ Stammheim). 2 gekrönte Helme mit rot-silbernen Decken; auf dem rechten der Adler zwischen 2 blauen Büffelhörnern (Degenfeld), auf dem linken ein gekrönter natürlicher Schwanenhals (+ Stammheim).« (S. 116, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932) 
 
198 Dewitz

Literatur und Wappenbeschreibung im Adelslexikon.com 
 
199 Diebitsch
»Diebitsch. Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der mit Johann von Dewich 22. November 1311 urkundlich (Cod. dipl. Silesiae, Band XVI, Nr. 3239) zuerst erscheint und dessen Name auch Debycz, Debytsch und Dewitsch geschrieben wurde. Die Stammreihe beginnt mit Heinrich von Diebitsch, * um 1400, 1435 Hofmeister des Herzogs Ludwig II. von Liegnitz. - Wappen (ältestes Siegel von 1433): In Gold 3 (2, 1) schwarze Flügel. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken ein Fuchs mit einem schwarzen Hahn im Rachen.« (S. 150, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
200 Diepow
»Diepow. Evangelisch. - Uradel der Priegnitz, der mit Magister Conradus de Dupow plebanus in Crozna 1301, bzw. her Eckard van dybowe riddere 1334 urkundlich (Riedel, Cod. dipl. Brandenb. A. VIII 190 bzw. II 211) zuerst erscheint und sich wahrscheinlich nach dem gleichnamigen Orte (Düpow) bei Perleberg in der Priegnitz nennt; die sichere Stammreihe beginnt mit Wolf Heinrich von Diepow, Herrn auf Buchholz usw. (belehnt 1685). Die Namensform wechselte zwischen Dupow, Dopow, Duppow, Dubbow, Dybow, Düpow, Tiepo und Diepow. - Wappen: Schrägrechts geteilt von Silber über schwarz-silbernem, nach der Teilung gelegten Schach. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken 3 (silbern-schwarz-silberne) Straußenfedern.« (S. 209, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 

    «Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 ... 19» Vorwärts»