Kaestner & von Urach's Genealogische Adelsdatenbank
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201 Falkenhayn
»Falkenhayn. Evangelisch. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Stifte Wurzen, der mit Rudolfus de Falckenhayn 1216 urkundlich (s. Urk.-Buch des Hochstiftes Merseburg, T. 1) zuerst erscheint und später in zwei Stämmen auftritt, deren Zusammenhang nicht näher feststeht und von denen der eine früh nach Schlesien kam. Die nachgewiesene Stammreihe beginnt mit Balthasar von Falkenhayn, Fürstlich liegnitzischem Oberküchenmeister 1504. - Wappen (nach Beschluß des Geschlechtsverb. Berlin 11. Okt. 1930): In Silber ein rotes Jagdhorn. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken das rote Jagdhorn vor 5 natürlichen Reiherfedern.« (S. 191, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
202 Falkenstein
»Falkenstein. Evangelisch und katholisch. - Ostfränkischer Uradel, auch Vasman genannt, der in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts nach dem Vogtlande und dort in den Besitz der Burgen Falkenstein und Dobeneck bei Plauen kam, deren Namen die Söhne Meinhelms, Johann und Berthold, um 1250 annahmen und damit die Begründer der beiden Geschlechter wurden. Die Stammreihe beginnt mit dominus Johannes de Valkenstein 25. Juli 1279 urkundlich (sächs. Hauptstaatsarchiv Dresden und Berthold Schmidt, Regesten für das Fürstentum Reuß). - Wappen a. (Stammwappen): Im Schild eine Helmkappe mit verschlungenem Sturmband. b. (seit dem 15. Jahrh.): In Gold ein mit Hermelin verbrämter roter Spitzhut mit goldenem Knopfe, besteckt mit 5 schwarzen Hahnenfedern. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken der Hut.« (S. 189, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
203 Feilitzsch
»Feilitzsch. Evangelisch. - Vogtländischer Uradel, eines Stammes mit den von der Heydte, von Röder und von Zedtwitz, mit gleichnamigem Stammhause bei Hof, der mit Peter von Veiltsch, Komtur des Deutschen Ordens in Schleiz, 1. Mai 1365 urkundlich (abgedr. bei Schmidt, Urk.-Buch der Vögte von Weida, Band II, S. 139) zuerst erscheint. Der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Vogtland, zugehörig. Die Namensform wechselte zwischen Veilcz, Veilsch, Feiltsch, Filcz und seit dem 14. Jahrhundert Feilitzsch. - Immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 19. Mai 1847. - Wappen (Stammwappen): Von Silber, Rot und Schwarz geteilt. Auf dem gekrönten Helme mit rechts rot-silbernen, links schwarz-silbernen Decken ein hoher, wie der Schild geteilter Spitzhut mit goldenem Knopf zwischen offenem gleichfalls geteiltem Fluge.« (S. 122, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930) 
 
204 Festenberg gen. Packisch
»Festenberg gen. Packisch. Evangelisch und katholisch. - Schlesischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Polnisch-Wartenberg, der mit Heynzco gen. von Festinberch, Herrn auf Karzin (Kerzen) 9. September 1321 urkundlich (Orig. im Großprioratsarchiv zu Prag) zuerst erscheint und später in drei Stämmen (einer erloschen) auftritt, deren Zusammenhang nicht näher feststeht. 1503 tritt zuerst der Beiname, von Georg von Festenberg-Bakosch geführt, auf. - Wappen: In Blau ein springender, von Rot und Silber geschachter Steinbock. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken der Steinbock wachsend.« (S. 134, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
205 Finckenstein
»Finck von Finckenstein. Reformiert. - Preußischer Uradel, dessen Vorfahren in den mit Nicze von Roghusen 13. August 1388 urkundlich (Geh. Staatsarchiv Berlin, Rep. 96 B 10, fol. 393c) erwähnten Vorbesitzern von Roggenhausen (bei Gr.-Schläfken, Amt Neidenburg) zu erblicken sind; das Geschlecht tritt unter seinem jetzigen Namen mit Michel Fincke 1451 urkundlich (Staatsarchiv Königsberg, fol. 431) zuerst auf, welcher 2. März 1452 als „von Rogoßen“ und 20. März 1474 als „Finck von Roggenhausen“ (a. a. O. Adelsarchiv von Finck) bezeichnet wird. - Reichsgraf Wien 4. Febr. 1710 (unter anderen für Albrecht Konrad Reinhold, Königl. preuß. Generalfeldmarschall - A. - und seinen Geschlechtsvetter Ernst - B.); preußische Anerkennung Berlin 11. April 1710 (für dieselben). - Wappen (1710): Geviert und belegt mit blauem Herzschild, darin 2 voneinander abgewendete, sich berührende goldene Halbmonde, überhöht von achtstrahligem goldenen Stern (Stammwappen); 1 und 4 in Rot ein silberner Balken, das ganze Feld belegt mit einem aufgerichteten rechtsgewendeten schwarzen Löwen, 2 und 3 in Blau eine goldene Blätterkrone. Grafenkrone und 2 gekrönte Helme; auf dem rechten mit blau-goldenen Decken die Halbmonde und der Stern (Stammwappenhelm), auf dem linken mit rot-silbernen Decken ein schwarzer Doppeladler.« (S. 214, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 105. Jg. 1932) 
 
206 Flemming
»Flemming. Evangelisch. - Pommerscher Uradel, der mit miles Henricus Flemingus zu Havelberg 1209 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. A, III, S. 91) zuerst erscheint und mit Thamm von Flemming, Marschall von Pommern, die Stammreihe beginnt. Schloßgesessen in Pommern seit 1281; Erblandmarschälle von Hinterpommern seit dem 14. Jahrhundert. - Wappen: In Blau ein springender silberner Wolf mit rotem Rad in den Pranken. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein Pfauenwedel.« (S. 138, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
207 Flotow
»Flotow. Evangelisch. - Mecklenburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Amte Penzlin, der mit Adolfus de Vlotowe 1211 urkundlich (s. Würdtwein, Subsidia dipl. Band VI, 370) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Andreas von Flotow, 1477-85, Herrn auf Stuer und Woldzegarten, Amtshauptmann zu Plaue, beginnt. - Wappen: In Rot ein gemeines, silbernes Kreuz (erscheint früher auch als Andreaskreuz und als Ankerkreuz), bewinkelt von 4 goldenen Ringen. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken eine Taube mit goldenem Ringe im Schnabel zwischen 2 von Silber und Rot übergeteilten, oben durch einen grünen Kranz verbundenen Hörnern.« (S. 195, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
208 Fölkersam
»Fölkersam(b) (Voelckersahm). Evangelisch und griechisch-katholisch. - Niedersächsischer Uradel, nach dem Orte Volkersem (jetzt Völksen bei Springe) benannt, der mit Heinricus de Volckersen 1244 urkundlich (Kalenberger Urk.-Buch, Lockum Nr. 100) auftritt und Ende des 14. Jahrhunderts bereits in Livland eingewandert sein muß. Die sichere Stammreihe des kurländisch-deutschen Stammes beginnt mit Johann von Fölkersam, * um 1480, tot 1557, der das Waldhausensche Jahrgut im Rossittenschen besitzt, seit 1519 mit Kalkuhnen belehnt. Die Namensform wechselte zwischen Volkersem, Volckersen, Volkersheim, Volkersen, Voelkersam, Föl(c)kersamb, Folgersam und Voelkersa(h)m. - Wappen: a) Ursprünglich: 4speichiges Wagenrad, dessen unterste Speiche mit dem daranhängenden Felgenstück fehlt; b) später: In Silber ein 12speichiges, rotes Wagenrad, dessen oberste (12.) Speiche nebst dem daranhängenden Felgenstück fehlt (das Rad vielfach auch ganz, 12- bzw. 8speichig und blau oder golden); c) jetzt: In Silber ein 5speichiges rotes Rad, dessen oberste Speiche nebst Felgenstück fehlt. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein wachsender, laubumgürteter und -umkränzter, grauhaariger und -bärtiger wilder Mann, auf der rechten Schulter (mit beiden Händen gefaßt) einen ausgerissenen, doppelwipfeligen, grünen Laubbaum tragend.« (S. 116, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941) 
 
209 Frankenberg
»Frankenberg. Evangelisch und katholisch. - Schlesischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Frankenstein im Fürstentum Münsterberg, der mit Henricus de Frankenberc als Zeugen des Markgrafen Dietrich von Meißen Dresden 31. März 1206 urkundlich (Regesten des Breslauer Staatsarchivs) zuerst erscheint. Die Stammreihe beginnt mit Bernoldus um 1280, in Schlesien, + 1321, Rat des Herzogs Boleslaus in Schweidnitz. - Wappen: In Gold 3 (2, 1) rote Ziegelsteine. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken ein rechtshin sitzender, natürlicher Fuchs mit 3 silbernen und 3 schwarzen Hahnenfedern im Fang.« (S. 241, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
210 Frese
»Frese. Evangelisch. - Bremischer Uradel, der mit Gerhardus Friso, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 1. Juni 1222 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Hannover, abgedr. bei Ehmck und v. Bippen, Brem. Urk.-Buch I, Nr. 125) zuerst erscheint. - Wappen: In Blau ein silberner Helm, darauf 3, je mit einer silbernen Straußenfeder besteckte, rote Kugeln. Auf dem blau-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken die 3 Kugeln mit den Federn.« (S. 191, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
211 Freyberg
»Freyberg. Katholisch. - Schwäbischer Uradel, der 1237 urkundlich (Württ. Urk.-Buch, Band VIII, S. 16) zuerst erscheint und schon früh in verschiedenen Stämmen auftritt. - Wappen (Stammwappen): Geteilt, oben silbern ohne Bild, unten in Blau 3 (2, 1) goldene Kugeln (auch als Dotter angesprochen). Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken 5 silberne Straußenfedern.« (S. 164, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
212 Freytag
»Frydag (Freytag-Loringhoven). Evangelisch. - Westfälischer Uradel, der mit Sifridus Vritach 1196 urkundlich (s. Urk.-Buch zur Gesch. des Reg.-Bez. Koblenz und Trier, Band II, Nr. 160, Orig. im Prov.-Archiv von Koblenz) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Diedrich Vrydag, 1360-1411, beginnt. - Wappen (Stammwappen): In Blau 3 (2, 1) silberne Ringe. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein offener je wie der Schild bezeichneter Flug.« (S. 141, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930) 
 
213 Fugger
»Fugger. Katholisch. - Das der Überlieferung nach aus dem Dorfe Graben auf dem Lechfelde stammende schwäbische Geschlecht wanderte mit Hans Fugger, Weber, 1367 urkundlich (Stadtarchiv Augsburg, Steuerbücher) in Augsburg ein, der 1370 das Bürgerrecht daselbst erwarb. - Wappenbrief 1473 (durch Kaiser Friedrich III. für die Söhne des Jakob Fugger, Begründers der bedeutenden Fuggerschen Handelsgesellschaft); Erwerbung der Grafschaft Kirchberg und der Herrschaft Weißenhorn (bayer. Reg.-Bez. Schwaben) 1507 (durch den jüngsten der obigen Söhne Jacob Fugger „den Reichen“, + 1525 ohne Nachkommen, Kais. Rat, Bankier, Großkaufmann und Industriellen [Reichsadel 3. Mai 1511, Reichsgraf 17. Juli 1514]); Reichsgraf Augsburg 14. Dezember 1530 (für die Söhne des Georg Fugger, Raimundus und Antonius, die die folgenden Linien stifteten); ungarischer Adel Wien 29. August 1535 (für dieselben). - Wappen (1473): Im von Gold und Blau gespaltenen Schilde je eine Lilie verwechselter Farbe. Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken eine blau-golden gespaltene Lilie zwischen 2 golden-blauen Büffelhörnern.« (S. 185, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
214 Fürstenberg (2 Balken)
»Fürstenberg. Katholisch. - Westfälischer Uradel, der von der erzstiftisch-kölnischen Landesburg Fürstenberg bei Neheim, Kreis Arnsberg, den Namen trägt und unter diesem mit Hermannus de Vorstenberg 1295 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch, Band VII, Nr. 2334) zuerst erscheint, aber höchstwahrscheinlich aus dem + westfälischen Uradelsgeschlecht von Binolen mit gleichnamigem Stammhause bei Balve, Kreis Arnsberg, hervorgegangen ist, das mit dem Ritter und erzstiftisch-kölnischen Ministerialen Antonius de Binolen 1233 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch, Band VII, Nr. 413) auftritt. - Reichfreiherr Wien 26. April 1660 (für die Brüder Dietrich-Kaspar, Friedrich, Wilhelm, Ferdinand, Franz und Johann-Adolph von und zu Fürstenberg); Wappenvereinigung mit dem der + edelfreien von Grafschaft Wien 20. Mai 1660. - Wappen (1660): Geviert; 1 und 4 in Gold 2 rote Balken (Stammwappen), 2 und 3 in Gold 2 rote Pfähle (+ v. Grafschaft). Freiherrenkrone und 2 gekrönte Helme mit rot-goldenen Decken; auf dem rechten 2 mit je 2 roten Balken belegte goldene Federn (Stammwappenhelm), auf dem linken 2 an den Mündungen mit je einer natürlichen Pfauenfeder besteckte goldene Büffelhörner (+ v. Grafschaft).« (S. 176, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
215 Fürstenberg (Adler)
»Fürstenberg. Katholisch. - Schwäbisches edelfreies Geschlecht, das mit Egino comes de Urahe (Urach, Burg u. Stadt, Württemb.) um 1070 urkundlich (s. Fürstenberg. Urk.-Buch, Band I, 29, Tübingen, Laupp, 1877) zuerst erscheint; Ererbung der Zähringischen Besitzungen in der Baar usw. 18. Februar 1218; Graf von Vurstenberc (Fürstenberg im bad. Kr. Villingen) 1250 (s. Fürstenberg. Urk.-Buch, Band I, 427); Landgraf in der Baar 18. Januar 1283 (s. a. a. O., Nr. 582); Erwerbung (infolge von Heiraten) der Grafschaft Heiligenberg sowie der Herrschaften Jungnau und Trochtelfingen (Hohenzollern) 1534, der Herrschaften Mößkirch und Gundelfingen 1627, der Landgrafschaft Stühlingen und der Herrschaft Hohenhöwen 1639; Erbverträge 1576, 1699 und 1803. - Großes Palatinat Wien 13. März 1627 bzw. 10. November 1642; Reichsfürst für die (10. Okt. 1716 +) Heiligenberger Linie Straubing 12. Mai 1664, Übertragung desselben auf die (7. Sept. 1744 +) Mößkircher Linie und auf die Stühlinger Linie (s. u.) Wien 10. Dezember 1716; Besitzteilung 29. Juli 1755 unter den Söhnen des Prosper Ferdinand Landgrafen zu Fürstenberg-Stühlingen, * 12. September 1662, + 21. November 1704, die die folgenden Linien stifteten. - Wappen (Stammwappen): Innerhalb blau-silbernen Schildesrandes im sogenannten Wolkenschnitt, in Gold ein blau-bewehrter roter Adler. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken ein rotes Kissen, darauf ein silberner Ballen.« (S. 181, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
216 Gabelentz
»Gabelentz (Gabelentz-Linsingen). Evangelisch. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Crimmitzschau im Pleißener Lande, der mit Godescalcus (miles de Gabelizo) pater Sigifridi et Baderi de Jabelince 1106 urkundlich (Kopiale des Klosters Nienburg, Anhalt. Staatsarchiv Zerbst) zuerst erscheint und die Stammreihe mit Theodoricus de Gabelence 1273 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) beginnt. - Wappen: In Silber eine absteigende, eingebogene, mit einem 3zinkigen silbernen Gabeleisen belegte rote Spitze. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein offener, von Rot über Silber geteilter Flug.« (S. 194, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
217 Gablenz
»Gablenz. Evangelisch. - Niederlausitzischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im heutigen Kreise Sorau, der mit Heinricus de Gabelenze 1221 urkundlich (sächs. Hauptstaatsarchiv Dresden) zuerst erscheint und mit Heinrich von Gablenz, 1432, Herrn auf Friedersdorf, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber ein roter Balken vor 2 nebeneinander aufgerichteten 3zinkigen, schwarzen Gabeln an goldenen Stielen. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken die Gabeln aufwärts geschrägt.« (S. 195, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
218 Gadenstedt
»Gadenstedt. Evangelisch. - Niedersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Amt Peine (Hildesheim), der mit Bartoldus de Godenstede, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 1264 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Hannover) zuerst erscheint. - Wappen: In Gold ein schwarzer Pfahl. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken ein offener, je mit dem schwarzen Pfahl belegter goldener Flug.« (S. 140, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
219 Gadow
»Gadow. Lutherisch. - Märkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Wittstock, Prignitz, der mit Henning von Gadow 1333 urkundlich (vergl. Kopialbuch der Vogtei Landsberg, fol. 23, Nr. 2) zuerst erscheint. Die Stammreihe beginnt mit Christoph von Gadow, Herrn auf Protzen, um 1525. - Wappen: In Blau 3 silberne (goldene?) Fische übereinander. Auf dem Helme mit blau(rot?)-silbernen Decken 3 rote Gartenlilien (3 gestürzte Fische ursprünglich).« (S. 204, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
220 Gaffron
»Gaffron und Oberstradam (Gaffron-Kunern). Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der mit Ritter Janco von Gavron 17. Juli 1329 urkundlich (Staatsarchiv Breslau, vergl. Cod. dipl. Siles. XXII, Nr. 4848, 327-33) zuerst erscheint und als Stammhaus das im Kreis Groß-Wartenberg gelegene Gaffron betrachtet. Nach einer bei Polnisch-Wartenberg gelegenen Besitzung Oberstradam nahm das Geschlecht diesen Namen hinzu. - Wappen: In Rot 2 nebeneinanderstehende schwarze Büffelhörner. Auf dem Helme mit schwarz-roten Decken 3 (1, 2) aus Pfauenfedern gewundene Kränze.« (S. 141, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
221 Gagern
»Gagern. Evangelisch. - Rügenscher Uradel mit dem (1232 Gawarne genannten) Stammhause Gawern (später Gagern) im Kirchspiel Gingst auf Rügen, der mit Henneke de Gawere 1290 urkundlich (vergl. F. Fabricius, Das älteste Stralsunder Stadtbuch [1270-1370], Berlin 1872, S. 142) zuerst erscheint und seine Abstammung auf den Knappen Pribe Gaware 6. Januar 1316 urkundlich (s. Pomm. Urk.-Buch V, S. 246) zurückführt. Der Name wechselte zwischen Gawarn, Ghaweren, Gaweren, Gawern und Gagern. - Wappen: Im von Silber und Schwarz (oder Blau) schrägrechts geteilten Schilde ein pfahlweise stehender Doppelhaken verwechselter Farbe. Auf dem schwarz-blau-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken 3 (silbern, schwarz [blau], silberne) Straußenfedern.« (S. 144, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
222 Galen
»Galen. Katholisch. - Westfälischer Uradel mit gleichnamigem ehemaligen Stammhause (jetzt Ruine) im Dorfe Gahlen an der Lippe bei Hervest-Dorsten, der mit Hermann von Galen 1138-46 urkundlich (vergl. Lacomblet, Urk.-Buch f. d. Gesch. d. Niederrheins, Band I, Nr. 355) zuerst erscheint und mit Wessel 1264 die Stammreihe beginnt. - Reichsfreiherr Wien 24. Juli 1665 (für Heinrich von Galen, Herrn auf Assen, Bisping usw.); Wappenbesserung Wien 13. Januar 1670; Bestätigung derselben Wien 19. November 1705; preußischer Graf Berlin 10. Juli 1803 (für Clemens August Freiherrn von Galen, Erbkämmerer im Fürstentum Münster). - - W. (1803): Geviert; 1 und 4 in Gold 3 (2, 1) aufrecht stehende doppelte rote Wolfshaken (Stammwappen), 2 und 3 in Silber ein links-gewendeter, mit dem Barte nach oben gestellter goldener Schlüssel (Erbkämmerer). Grafenkrone und 2 gekrönte Helme mit rot-goldenen Decken; auf dem rechten der Stammwappen-Schild zwischen einem rechts goldenen, links roten offenem Adlerfluge, auf dem linken ein silber-bekleideter Arm, in der Hand den Schlüssel haltend (Erbkämmerer).« (S. 232, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 105. Jg. 1932) 
 
223 Gamm
»Gamm. Evangelisch-lutherisch. - Mecklenburgischer Uradel wendischer Abstammung, eines Stammes mit den + Grube (gleichfalls castellani de Guztrowe) und + Swartepape, der mit Heinricus de Gamma, (Sohn des Jaromir de Gamme) dapifer curiae (Hoftruchseß) des Heinrich Borowin II., 24. Juni 1218 urkundlich (s. Mecklenb. Urk.-Buch, I. Band 1. S. 244), zuerst erscheint und später als „castellanus de Guztrowe“ und „nobilis slavicus“ bezeichnet wird. Die Namensform wechselte zwischen Gamma, Gamme, Gambe, Gamba (altslawisch gaba = Mulde) und Gamm. - Dänische Naturalisation 10. Juli 1776 (für Christoph Otto Baron von Gamm). - Wappen: In Silber (seit 18. Jahrh. bis 1918 in Blau) 3 schrägrechts gestellte 8eckige rote Sterne. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein an den Spitzen mit je einem Pfauenwedel besteckter 8eckiger roter Stern zwischen 2 gold-eingefaßten und bequasteten, auswärts gestellten blauen Standarten (diese erst seit dem 17. Jahrh.).« (S. 146, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
224 Garmissen
»Garmissen. Lutherisch. - Hildesheimischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause, der mit Heyno de Garmsen 1042 urkundlich (s. Annal. Corb. bei Leibniz, Scr. II, S. 304, und „Kunstdenkmäler der Prov. Hannover“, II, Hildesheim, Selbstverlag der Prov.-Verwaltung) zuerst erscheint und mit Hans von Germersen, 1212, Herrn auf Friedrichshausen, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber 5 schrägrechts aneinandergereihte rote Rauten. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 3 (silbern, rot, silberne) Straußenfedern.« (S. 147, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
225 Gaudecker
»Gaudecker. Evangelisch. - Uradel (eingeborene Edelinge) Ostpreußens, der seine Abstammung auf den Samländer Gedúne 1255 urkundlich (Petri de Dusburg, Chron. Rer. Pruss. I, S. 591, und Cod. dipl. Warm. II, S. 555) zurückführt. Mit Dietrich von Wargen gen. Cantayn 1375-1412 beginnt die ununterbrochene Stammreihe, während der Name Gaudecker (Gaudeko, + 1342) seit 1600 geführt wird. - Wappen: In Rot 3 im Schächerkreuz stehende silberne Stierhörner. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein wachsender silber-bewehrter schwarzer Stier.« (S. 197, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
226 Gellhorn
»Gellhorn (Wrochem-Gellhorn). Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der mit Nickel Gelhor 12. März 1350 urkundlich (Breslauer Staatsarchiv, D. 390a fol. 230) zuerst erscheint und mit Georg von Gellhorn, 1422, 1477, Herrn auf Petersdorf, Hauptmann in Ohlau und Nimptsch, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Blau ein schwarzes Jagdhorn mit goldenen Beschlägen und Band. Auf dem Helme mit rechts blau-goldenen, links schwarz-goldenen Decken das Jagdhorn vor 3 blau-golden-schwarzen Straußenfedern.« (S. 199, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
227 Gemmingen
»Gemmingen. Schwäbischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kraichgau, Baden, eines Stammes mit den von Massenbach, der mit Hertlieb und Albert von Gemmingen 16. August 1233 urkundlich (Württ. Urk.-Buch, Band VI, S. 488) zuerst auftritt und mit Gerolt von Gemmingen 1359 urkundlich (Rep. Adel I, S. 74b im Staatsarchiv Stuttgart) siegelt. Die Stammreihe beginnt mit Hans von Gemmingen, 1256; der schwäbischen Reichsritterschaft, Kantons Kraichgau, zugehörig. - Immatrikuliert in Württemberg bei der Freiherrenklasse des ritterschaftlichen Adels. - Wappen (Stammwappen): In Blau 2 goldene Balken. Auf dem gekrönten Helme mit blau-goldenen Decken 2 wie der Schild bezeichnete Büffelhörner.« (S. 198, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
228 Gentzkow
»Gentzkow. Im Mannesstamme erloschen. Evangelisch. - Uradel des Landes Stargard, der mit „Her Ansim van Genzekow“ als Zeugen 15. Januar 1304 urkundlich (s. Mecklenburg. Urk.-Buch V, S. 142; Riedel, Cod. dipl. Brandenb., Band I, S. 254) zuerst erscheint. Der Name wechselte zwischen Genzekowe, Genczekow, Yenzekowe, Gentzekow und Jentzkow. - Wappen: In Silber ein entwurzelter, 3 grüne Blätter treibender natürlicher Eichenstumpf. Auf dem Helme mit grün-silbernen Decken 3 silberne Straußenfedern.« (S. 204, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
229 Gersdorff
»Gersdorff. Evangelisch und griechisch-katholisch. - Oberlausitzer Uradel, der in Verbindung mit dem gleichnamigen Stammsitze bei Quedlinburg 1155 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. II, 346) genannt wird und in der Oberlausitz mit dominus Christianus advocatus provinciae Gorlicensis dictus de Gerhardisdorf 25. April 1301 urkundlich (s. Cod. dipl. Lus. sup. I, 166) zuerst erscheint. - Wappen: Geteilt; oben Rot und unten von Silber und Schwarz gespalten. Auf dem gekrönten Helme mit rechts schwarz-silbernen, links rot-silbernen Decken ein roter, mit 3 nach rechts gewendeten schwarzen und 3 nach links gewendeten silbernen Hahnenfedern besteckter Spitzhut mit rechts schwarzem und links silbernem Stulp.« (S. 264, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
230 Glasenapp
»Glasenapp. Evangelisch, katholisch und griechisch-orthodox. - Pommerscher Uradel, der seinen Namen dem Orte Glasenau, jetzt Wendhagen, Kreis Schlawe, entlehnt hat, mit Fredericus de Glasenapp 1278 urkundlich (vergl. „Beiträge zur Gesch. des schloßgesess. Geschlechts der Herren von Glasenapp“, Berlin 1884) zuerst erscheint und die Abstammung auf Wilkinus (Wallerinus, Wilhelm) von Glasenapp, + nach 1287, zurückführt. Schloßgesessen in Pommern seit dem 16. Jahrhundert. - Wappen: In Silber ein roter Sparren (1315), später (1409) begleitet von einem Mohrenkopf, auch (1505) mit einem solchen besetzt, und seit etwa 1600 endlich mit dem linken Schenkel auf einem einwärts sehenden Mohrenkopfe stehend. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein Sparren mit Mohrenkopf wie im Schilde, besteckt an der Spitze mit 3 (silbern, rot, schwarzen) Straußenfedern und auf den Schenkeln mit je 3 Pfauenfedern.« (S. 206, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
231 Gloeden
»Gloeden. Evangelisch. - Mecklenburgischer Uradel, der mit Wichmannus Glode, miles, 28. Oktober 1276 urkundlich (s. Mecklenb. Urk.-Buch II, S. 549) zuerst erscheint und sich später in Brandenburg und Pommern ausbreitete. Die Stammreihe wird bis auf Rambert, Vater des obigen Wichmann, um 1226 (nach Lehsten, Meckl. Adel) zurückgeführt. - Wappen: In Silber ein blaues Gemshorn. Auf dem Helme mit blau-rot-goldenen Decken 2 auswärts gewendete, silberne Gemshörner.« (S. 208, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
232 Goertzke
»Goertzke. Evangelisch. - Brandenburgischer Uradel, der mit Jüris von Gortzeke 13. September 1377 urkundlich (Orig. im Geh. Staatsarchiv in Berlin, abgedr. bei Riedel, Cod. dipl. brandenb., Teil I, Band X, Nr. 153) zuerst autritt und die Stammreihe um 1400 beginnt. - Wappen: In Silber ein gold-bewehrter schwarzer Adlerkopf, besteckt mit 3 (rot, blau, roten) Straußenfedern (wahrscheinlich früher ein Falkenkopf mit federgeschmückter Kappe). Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken der Adlerkopf wie im Schilde.« (S. 209, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
233 Göler von Ravensburg
»Goeler von Ravensburg. Evangelisch und katholisch. - Schwäbischer Uradel, eines Stammes mit den von Mentzingen und von Helmstatt, der mit Bertoldus miles dictus Golere de Raphensberg 1247 urkundlich (Württ. Urk.-Buch IV, S. 147) zuerst auftritt und mit Rabeno dictus Goler de Rabinsberg 1287 urkundlich (Württ. Staatsarchiv, vergl. das abgebildete Siegel bei v. Alberti, Württ. Adels- und Wappenbuch) siegelt. Der schwäbischen Reichsritterschaft, Kanton Kraichgau, zugehörig. - Großherzoglich badische Bestätigung der Berechtigung zur Führung des Freiherrentitels Karlsruhe 24. April 1911. - Wappen (Stammwappen): In Silber ein flugbereiter, gekrönter schwarzer Rabe. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken der Kopf des Raben, über dessen Hals ein mit Granatblüten besteckter goldener Kamm läuft.« (S. 217, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932)  
 
234 Goltz
»Goltz. Evangelisch. - Neumärkischer Uradel, der mit Arnoldus de Goltzen März 1297 urkundlich (Orig. im Geh. Staatsarchiv Berlin, abgedr. bei Riedel, Cod. dipl. Brandenb. XVIII, S. 215) zuerst erscheint und seit 1361 in zwei Stämmen auftritt. - Wappen: In Rot ein silberner Sparren. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 3 schwarze Hahnenfedern.« (S. 159, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
235 Graevenitz
»Graevenitz. Evangelisch und griechisch-orthodox. - Altmärkischer Uradel mit dem Stammhause Grevenitz im heutigen Kreis Stendal, der mit Hennekinus de Grebenitz 1290 urkundlich (abgedr. bei Petr. Ludewig, Rel. manuscriptorum omnis aevi Diplomatum T. 1, S. 155) zuerst erscheint und um 1450 in zwei Stämmen auftritt, deren Zusammenhang nicht näher feststeht. Erbtruchsesse der Kurmark Brandenburg seit 1763. - Wappen: In Silber ein schrägrechts liegender, gestümmelter, roter Eichenast, aus dem nach oben 2, nach unten ein grünes Blatt sprießen. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein querliegender, gestümmelter, roter Baumast, auf dem vor 3 aufwärts sprießenden, grünen Blättern ein natürlicher Greving (Dachs) schreitet.« (S. 286, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
236 Griesheim
»Griesheim. Evangelisch. - Thüringischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause an der Ilm, der mit Widelo de Grizheim 1133 urkundlich (Orig. im Archiv in Rudolstadt, Akt 1133) zuerst erscheint und mit Kurt Apel von Griesheim, * 1548, + 1626, Herrn auf Griesheim und Dörnfeld an der Ilm, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Gold ein von 2 schwarzen Rosen überhöhter schwarzer Balken. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken 2 von Gold und Schwarz übergeteilte, beiderseits mit Kleeblättern verwechselter Farbe besetzte Büffelhörner.« (S. 221, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
237 Groeben
»Groeben. Evangelisch. - Magdeburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Kalbe an der Saale, der mit Luiderus de Grebene 29. November 1140 urkundlich (Staatsarchiv Magdeburg, Cop. 341 IVa) zuerst erscheint und sich in 4 Stämme gliedert, deren Zusammenhang nicht näher feststeht und von denen einer erloschen ist. - Wappen: Gespalten; rechts in Silber eine aus dem Spalte wachsende, rote Adlerklaue, links in Blau aufrecht ein silberner Spieß. Auf dem Helme mit rechts rot-silbernen, links blau-silbernen Decken ein von Rot und Silber gevierter Pilgerhut.« (S. 293, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
238 Grote
»Grote (Grote zu Schauen). Lutherisch. - Lüneburger Uradel, der mit Heinricus de Luneb(urg) bzw. advocatus de Liunenburg 1162/63 urkundlich (Mecklenb. Urk.-Buch I, Nr. 74, bzw. Urk.-Buch des Bistums Lübeck I, Nr. 4) die Stammreihe beginnt, dessen Sohn als Otto dictus Magnus (Grote) dapifer (Truchseß), 1203-24, erscheint. - Preußische Bestätigung der Berechtigung zur Führung des Freiherrentitels Berlin 22. Januar 1912 (für das Gesamtgeschlecht). - - Wappen (1912 = Stammwappen mit dazwischen gestellter Freiherrenkrone): In Silber ein rot-gezäumtes schwarzes Roß. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken ein Busch schwarzer Birkhahnfedern.« (S. 237 & 239, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
239 Grumbkow
»Grumbkow. Evangelisch. - Pommerscher Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Stolp, der bereits um 1400 im Besitz von Runow bei Stolp war und 11. November 1426 urkundlich (Staatsarchiv Stettin, Arch. Dey. L. A., s. auch Urk.-Buch des Geschl. von Stojentin, Nr. 8) Runow und Langeböse durch Vergleich an die von Stojentin abtrat, während die sichere Stammreihe mit Klaus von Grumbkow, 1402-1456, Herrn auf Grumbkow, beginnt. Das Geschlecht wird 1683 den Schloßgesessenen Pommerns zugezählt. Anfang des 18. Jahrhunderts tritt vorübergehend ein Zweig der II. Linie in Krampkewitz unter dem Namen „von Plochans“ urkundlich auf. - Wappen: In Silber ein aufgerichteter blauer Pfeil. - Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein mit 3 goldenen Sternen besetzter gestürzter silberner Halbmond.« (S. 226, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
240 Guttenberg
»Guttenberg (in Bayern). Katholisch. - Fränkischer Uradel, der mit Gundeloh von Blassenberg 1149 urkundlich (vergl. „Regesten des Geschl. von Blassenberg und dessen Nachkommen der von Guttenberg“ von Franz Karl Freiherrn von Guttenberg, Archiv des histor. Vereins von Bayreuth für Oberfranken, Band XVIII, S. 2 [1891] usw.) zuerst erscheint, mit dem auch die Stammreihe beginnt. Mit der Erbauung des castrum Gutenberg im Frankenwald durch Heinrich von Blassenberg um 1310 wechselt der Geschlechtsname; der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Gebürg zugehörig. Reichsfreiherr Wien 23. April 1700 (für Karl Christoph von Guttenberg, Amtm. zu Rimpar und Pleichsfeld). - Wappen (Stammwappen): In Blau eine 5blättrige goldene Rose. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein mit 5 natürlichen Mooskolben besteckter hermelin-gestulpter niederer roter Turnierhut.« (S. 195, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930) 
 
241 Hagen (2 Haken)
»vom Hagen. Evangelisch. - Eichsfeldischer Uradel mit dem Stammhause (obere und niedere) Burg zu dem Hagen (Hain, das jetzige Rüdigershagen im Eichsfeld), der mit Hermannus miles de Indagine, filius Domini Rudigeri 1266 urkundlich (abgedr. bei Wolf, Comment. de archidiacon. Heiligenstad., Diplom., S. 7, Nr. 7, s. auch Steinmetz, Adelschronik des Eichsfeldes) zuerst erscheint. Die sichere Stammreihe beginnt mit Hans, + 1549, Herrn auf Deuna. - Stammwappen: In Silber 2 schwarze Angelhaken; später trat das gespaltene Wappen eines anderen gleichnamigen Geschlechtes hinzu, seitdem: 2mal gespalten; rechts in Blau eine silberne Schafschere, in der Mitte in Gold 3 schwarze Balken, links das Stammwappen. 2 Helme: auf dem rechten mit schwarz-goldenen Decken ein offener, goldener Flug, belegt mit 3 schwarzen Balken, auf dem linken mit schwarz-silbernen Decken ein offener silbern-schwarzer Flug (auch silberner Flug mit den Angelhaken belegt).« (S. 238, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
242 Hagen (Helm)
»von dem Hagen. Katholisch und evangelisch. - Eichsfeldischer Uradel, zweifellos eines Stammes mit dem vorstehenden Geschlechte vom Hagen anderen Wappens. In der dort angeführten Urkunde von 1266 wird als ältester Brudersohn Hermanns ein Henricus genannt, der mit dem in Duderstädter Urkunden von 1255-86 erwähnten Heinricus de Indagine, miles (Her Heinrik vomme Hagen) als identisch anzusehen ist. Die sichere Stammreihe beginnt mit her Wernher vomme Hagen, ridder, 1314 urkundlich (Jaeger, Duderstadt. Urk. Nr. 14); Wernhers Bruder Gieseler wird als Gyselerus de Rudigeshagen 1317 urkundlich (Jaeger, Teistungenburg, Urk. Nr. 75) aufgeführt. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts „von dem Hagen“, dann bis ins 18. Jahrhundert „vom Hagen“, schließlich „von Hagen“ - Preußische Genehmigung zur Wiederaufnahme der alten Namensform „von dem Hagen“ Homburg v. d. H. 18. April 1907 (für diejenigen, die durch öffentliche Urk. ihre Zugehörigkeit zu dem alten eichsfeldischen Adelsgeschlecht von Hagen [von dem Hagen] nachgewiesen haben). - Wappen (ältestes Siegelbild von 1381): In Silber ein stählerner Helm, besteckt mit 7 roten Hahnenfedern. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken die 7 roten Hahnenfedern.« (S. 239, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
243 Hagen (Mond)
»Hagen (a. d. H. Naulin). Evangelisch. - Neumärkischer Uradel, der mit Ritter Johannes de Hagen, belehnt mit Cranzin und Raddun, Neumark, 1319 urkundlich (vergl. G. W. v. Raumer, Neumärk. Landbuch Ludwig des Älteren, 1837, S. 101) zuerst erscheint. Die Stammreihe beginnt mit Hans von Hagen, Herren auf Naulin 1409. - Wappen: In Blau ein von einem rotbefiedertem goldenen Pfeile quer hinterlegter (durchschossener) gesichteter silberner Halbmond, begleitet oben von 3, unten von 2 balkenweise gestellten silbernen Sternen. Auf dem blau-silbern bewulsteten Helme mit blau-silbernen Decken 3 (silbern-blau-goldene) Hahnenfedern.« (S. 253, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
244 Hagen (Zelthaken)
»von der Hagen. Evangelisch. - Havelländischer Uradel mit dem mutmaßlichen Stammhause Hage bei Friesack, in der Nähe der ältesten, größtenteils noch jetzt im Besitz der Familie befindlichen Lehensgüter im Lande Rhinow, der mit Peter de Hage in Wusterhausen 1307 urkundlich (Riedel, Cod. dipl. Brandenb.) zuerst erscheint und mit Hans von dem Hage, 1370-78 im Gefolge des Grafen Albrecht von Lindow, 1381/2 Vasall des Erzstiftes Magdeburg, die Stammreihe beginnt. Schloßgesessen im Lande Rhinow. - Wappen: In Rot 2 in goldenen Ringen stehende goldene Zelthaken, überhöht von einer goldenen Blätterkrone. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken eine wachsende rot-bekleidete gekrönte Jungfrau mit fliegendem blondem Haare, in der Rechten 3 rote Rosen emporhaltend, die Linke einstemmt.« (S. 249, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
245 Hahn
»Hahn. Evangelisch. - Mecklenburgischer Uradel, der mit Egkehardus Hane 1230 urkundlich (Geh.- u. Haupt-Staatsarchiv Schwerin) zuerst erscheint, seit Anfang des 14. Jahrhunderts in Estland auftritt (Johann Hane 1315, vergl. Liv-, Est-, Kurländ. Urk.-Buch, 2. Reg., Nr. 768) und vermutlich von dort im 15. Jahrhundert nach Livland und Kurland gekommen ist. - Eingetragen in die kurländische Adelsmatrikel laut Ritterbanks-Abschied vom 20. Juli 1634; russische Anerkennung des Barontitels laut Ukas des dirigierenden Senats vom 3. April 1862. - - Wappen: In Silber ein schreitender schwarz-bewehrter roter Hahn. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken der streitbare Hahn.« (S. 311, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
246 Hake (2 Haken)
»Hake. Evangelisch-lutherisch und katholisch. - Niedersächsischer Uradel, der mit Burgardus und Hermannus Hake 24. April 1256 urkundlich (vergl. Falke, Trad. Corb., Zeitschrift für Niedersachsen 1880, S. 36) zuerst erscheint und mit Ernst Hake, + 1285, die Stammreihe beginnt. - Waldeckische Anerkennung der Berechtigung zur Führung des Freiherrentitels laut Reskript Arolsen 24. Oktober 1891 (für die Nachkommen des 21. Jan. 1865 + Georg Ernst Adolf Freiherrn von Hake). - Wappen (Stammwappen): In Silber 2 abgewendete schwarze Haken. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken die Haken des Schildes zwischen offenem, von Silber über Schwarz geteiltem Fluge.« (S. 254, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932) 
 
247 Hake (3 Haken)
»Hake (Hacke). Evangelisch. - Mittelmärkischer Uradel, der mit dominus Hake, miles de Lebus, 15. Juli 1325 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. I, 23, Nr. 27) zuerst erscheint, besonders im Teltow und Havellande im 14. Jahrhundert weitverbreitet auftritt und sich in 2 Stämme teilte, deren Stammväter, Hans auf Machnow und Achim auf Bornim und Dallgow, Brüder waren. (Vergl. Lehnbrief vom 17. Febr. 1435 [s. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. I, 11, S. 339]). Ein dritter Stamm ist 1801 erloschen. Erbschenken der Kurmark Brandenburg seit 1616. - Wappen: In Silber 3 (2, 1) aufgerichtete, abgewendete, schwarze Haken. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein aufgerichteter, silberner Nagel zwischen 2 gestürzten, abgewendeten, schwarzen Haken.« (S. 325, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
248 Hammerstein
»Hammerstein. Bergischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Sonnborn an der Wupper - ein genealogischer Zusammenhang mit den Anfang des 15. Jahrhunderts + rheinischen, als Burggrafen 1202 urkundlich (Staatsarchiv Coblenz) erscheinenden von Hammerstein (b. Andernach) anderen Wappens ist urkundlich nicht nachweisbar -, der mit Johann von Hammerstein, * um 1370, Amtmann in Solingen (1416), Herrn auf Hammerstein (1419), mit dem auch die Stammreihe beginnt, 1412 urkundlich (Stadtarchiv von Venlo) mit dem Kirchenfahnenwappen siegelt. - Hannoversche Wappenvereinigung mit dem der + Burggrafen von Hammerstein infolge Überlieferung einer angeblichen Stammesgemeinschaft Hannover 5. März 1816 (für die Linie zu Equord); hannoversche Genehmigung zur Fortführung des Freiherrentitels Hannover 19. Juni 1841 (für das von Hans Adam von Hammerstein, + 1653, abstammende Gesamtgeschlecht) - W. (1816): Gespalten; rechts in Silber 3 (2, 1) golden-befranste rote Kirchenfahnen mit je 3 goldenen Ringen (Stammwappen), links in Rot 3 (2, 1) schrägrechts gestellte silberne Hämmer (+ Burggrafen von Hammerstein). 2 Helme mit rot-silbernen Decken; auf dem rechten ein roter Hut, dessen Hermelinstulp mit den 3 Kirchenfahnen an goldenen Kreuzstäben besteckt ist (Stammwappenhelm), auf dem linken ein silbern-gestulpter schwarzer Hut mit geschlossenem, mit einem silbernen Hammer belegtem schwarzen Fluge (+ Burggrafen von Hammerstein).« (S. 261, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
249 Hardenberg
»Hardenberg. Evangelisch. - Niedersächsischer Uradel (eines Stammes mit denen von Rosdorf) mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Northeim (Göttingen), der mit Didericus de Hardenberg 24. Februar 1174 urkundlich (vergl. Kremers Akadem. Beiträge zur jülich- und bergischen Geschichte, Band III, Nr. 21) zuerst erscheint und mit dominus Bernhardus de Hardenberg 1229 urkundlich (Orig. guelf. Praef. l. c. p. 131) die Stammreihe beginnt. - Wappen (Stammwappen): In Silber ein schwarzer Eberkopf. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken der hier mit 5 abwechselnd silbernen und schwarzen Straußenfedern besteckte Eberkopf.« (S. 273, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
250 Heimburg
»Heimburg. Evangelisch. - Niedersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause am Fuße des Harzes, der mit Anno ministerialis de Heimenburgk 1143 urkundlich (Orig. im städt. Archiv Langensalza, abgedr. in N. Mitt. des Thür. sächs. V., Band 7, S. 43, und bei Foerstemann, Urk. des Kl. Homburg, S. 15) zuerst erscheint und die Stammreihe mit Anno nobilis, 1173, 1188 beginnt. - Wappen: In Gold 3 rote Balken. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken 2 wie der Schild bezeichnete Büffelhörner (die II. Linie führt in Rot 3 goldene Balken).« (S. 231, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 

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