Kaestner & von Urach's Genealogische Adelsdatenbank
Sie sind momentan nicht angemeldet (anonymer Benutzer) Anmelden
 

 Alben


StartseiteStartseite    SucheSuche    DruckenDrucken    Anmelden - Benutzer: anonymAnmelden    Lesezeichen hinzufügenLesezeichen hinzufügen

Treffer 201 bis 250 von 600

    «Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 ... 12» Vorwärts»

   Vorschaubild   Beschreibung   Elemente   Verknüpft mit 
201 Eichstedt
»Eichstedt. Katholisch. - Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Stendal, der mit Tidericus de Ekstede 1163 urkundlich (s. v. Ludwig, Reliquiae Manuscript. Diplom. T. V, S. 244) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Konrad von Eichstedt, 1280, beginnt. - Wappen: In Blau 3 fächerförmig gestürzte, blanke Schwerter. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken die Schwerter aufgerichtet.« (S. 182, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
202 Eicke
»Eicke. Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der mit Peczko Eycke 14. August 1343 urkundlich (s. Kopialbuch des Bresl. Landstifts; abgedr. bei Grünhagen u. Markgraf, Lehns- und Besitzurkunden Schlesiens, Band I, Leipzig 1881, S. 489) zuerst erscheint und in zwei Stämmen mit Wappenvarianten und verschiedener Namensschreibweise auftritt, deren Zusammenhang nicht näher feststeht. A. Schlesischer Stamm: Eicke und Polwitz. Wappen: In Silber ein in grünem Schilfe stehendes natürliches Wasserhuhn, das einen Fisch im Schnabel hält. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken die Schildfigur. - - B. Pommerscher Stamm: Eicke. Im Mannesstamme erloschen. Wappen: Gleich dem des schlesischen Stammes, doch das Wasserhuhn im Schilde begleitet von 3 (2, 1) goldenen Sternen und auf dem Helme überhöht von einem goldenen Sterne« (S. 130 & 131, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
203 Eickstedt
»Eickstedt. Evangelisch. - Pommerscher, aus der Mark 1280 eingewanderter Uradel, der mit Hinricus de Ekstede et fratres sui et Tidericus 1163 urkundlich (s. v. Ludwig, Reliquiae Manuscript. Diplom. T. V, S. 244) zuerst erscheint und mit Dubslaff von Eickstedt, 1314, 1350, Ritter, die ununterbrochene Stammreihe beginnt. Das Geschlecht wurde seit dem 16. Jahrhundert den Schloßgesessenen Pommerns zugezählt; Erbkämmerer von Alt-Vorpommern seit 1357 (bisher der jedesmalige mit einem Rittergute im preuß. Staate angesessene Senior des Geschlechts). - Wappen: In Gold 2 schwarze Balken, der obere mit 2, der untere mit einer goldenen Rose belegt. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken ein natürlicher Eichenstubben mit grünem Aste, auf dem ein natürlicher Sittig mit goldenem Ringe im Schnabel sitzt.« (S. 175, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
204 Einsiedel
»Einsiedel. Evangelisch-lutherisch. Meißnischer Uradel, der mit Guntherus de Einsedelen unter den militares in Scapa (Zschopau) 1299 urkundlich (Orig. im Reg.-Archiv Altenburg, Urk. I, 71; vergl. R. Freiherr von Mansberg, Erbarmanschaft Wettinischer Lande, Band I, Dresden 1903, S. 370) zuerst erscheint. Die Namensform wechselte zwischen Einseideln, Einsedeln, Einsidlin, Eynsydl, Ainsidel, Eynsedil, Einsidel und Einsiedel. - Wappen: In Gold ein weißbärtiger barfüßiger Einsiedler in blauer Kutte und silber-bestulpter blauer Mütze, der in der Rechten das Paternoster von roten Korallen mit einer kleinen stahlfarbenen Axt, in der Linken eine stahlfarbene zweizinkige Hacke (Karst) mit braunem Griffe auf der Schulter trägt.  Auf dem gekrönten Helme mit blau-goldenen Decken der Einsiedler.« (S. 182, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
205 Eltz
»Eltz. Katholisch. - Moselländischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Mayen, der mit Rudolfus 1150-57 urkundlich (Mittelrhein. Urk.-Buch I, 599, 657) zuerst erscheint, welcher von der Burg Eltz den Namen angenommen hatte, und dessen Stammreihe mit Petrus nobilis vir dominus de Elze 1210-59(63?), wahrscheinlich ein Sohn des Elias, 1194, beginnt; Erwerb von den zur Vogtei Rübenach gehörigen Gütern 1312; Erbmarschall des Kurfürstentums Trier 8. Juni 1580. - Bestätigung des Herrenstandes und Verleihung des Titels „Edler Herr“ Linz 19. Juni 1646 (durch Kaiser Ferdinand III. für Hugo Friedrich zu Eltz, Domdechanten zu Trier); Reichsgraf Wien 9. Nov. 1733 (für die Brüder Carl Anton Ernst Damian Heinrich und Philipp Adolf Edle Herren zu Eltz); Namen- und Wappenvereinigung mit dem der + rheinischen uradeligen Faust von Stromberg Wien 16. November 1737 (für Anselm Casimir Franz Grafen und Edlen Herrn von und zu Eltz, vermählt mit Maria Eva Johanna Faust von Stromberg, Letzten ihres Stammes). - - Wappen (1737): Geviert und belegt mit gräflich gekröntem Herzschild, darin oben in Rot ein wachsender goldener Löwe, unten silbern ohne Bild (Stammwappen); 1 und 4 in Gold ein roter Balken, das ganze Feld belegt mit dem alten gekrönten schwarzen Reichsadler ohne Zepter und Reichsapfel, 2 und 3 in Schwarz ein silberner Balken, das ganze Feld belegt mit einem einwärts-gekehrten goldenen Greif, 5 (zwischen 3 und 4 eingeschoben) von Gold und Rot in 6 Reihen zu 5 Plätzen geschacht (Faust von Stromberg). Grafenblätterkrone und 4 Helme; 1. mit rot-goldenen Decken der Reichsadler, 2. mit rot-goldenen Decken ein hermelingefütterter roter Hut, aus dem ein goldener Löwe zwischen offenem, mit silbernen Herzen besätem roten Adlerfluge hervorwächst (Stammwappenhelm), 3. mit rot-goldenen Decken ein roter Hut mit gold-rot geschachtem Stulpe, auf dem zwischen 2 rechts von Rot und Gold, links von Gold und Rot geteilten Fahnen an goldenen Stangen ein 6strahliger schwarzer Stern schwebt (Faust von Stromberg), 4. gekrönt mit schwarz-silbernen Decken der goldene Greif.« (S. 203, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 105. Jg. 1932) 
 
206 Ende
»Ende. Thüringisch-sächsischer Uradel, der mit Hermannus de Fine 26. September 1222 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint und mit Nickel von Ende (1335-62), Ritter, Herrn auf Rothengraben, Markgräflich meißnischem und thüringischem Rat, die Stammreihe beginnt. - Wappenbesserung (Helmkrone) Neustadt-Wien Montag vor St. Michelstag 1463 (für die Brüder Ulrich und Heinrich von Ende); Reichsfreiherr Augsburg 31. Oktober 1530 (für Nikolaus von Ende, seine Brüder und Vettern). - Wappen (1463): In Gold ein springender (auch schreitender) natürlicher Wolf.  Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken der Wolf sitzend.« (S. 113, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930) 
 
207 Erdmannsdorff
»Erdmannsdorf (Erdmannsdorff). Evangelisch. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Augustusburg, der mit Wernherus de Ertmarisdorf 30. März 1206 urkundlich (Orig. im sächs. Hauptstaatsarchiv Dresden) zuerst erscheint und mit Asmus von Erdmannsdorf, Herrn auf Städteln usw. um 1480, die Stammreihe beginnt. - Wappen: Von Gold und Rot gespalten. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken ein offener, rechts roter, links goldener Flug.« (S. 182, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
208 Erxleben
»Erxleben. Evangelisch. - Altmärkischer Uradel, der mit Burchardus de Irckesleue 15. Oktober 1223 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brand. I, 15, S. 14) zuerst erscheint und die Stammreihe mit Paul von Erxleben, + 1568, beginnt. Die Namensform wechselte um 1250 zwischen Vrekesleve, Irkersleibin, Irkesleve und Irkleuben. - Wappen: In Blau ein schrägrechts liegendes silbernes Wagenspriet. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken das Wagenspriet zwischen einem offenen blauen Adlerfluge.« (S. 132, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939) 
 
209 Eschwege
»Eschwege. Evangelisch. - Hessischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (die heutige Kreisstadt Eschwege), der mit Heinrich von Eschwege, Kanzler des Grafen Sigfrid von Boimeneburg-Nordheim 1141 urkundlich (vergl. Chr. L. Scheid, orig. Guelf., Band IV, S. 523ff., und Dobenecker, Reg. dipl. necnon epist. hist. Thuring. I, Nr. 1432) auftritt und dessen Stammreihe mit Johann von Eschwege 1314-70, Ritter, beginnt. Das Geschlecht gehört zur Althessischen Ritterschaft und wegen des Besitzes von Roßdorf vormals zur fränkischen Reichsritterschaft des Kantons Rhön-Werra. - Wappen: Von Rot und Silber gespalten. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein von Rot und Silber gespaltenes Spornrad an einem von Rot und Silber gespaltenen Spickel.« (S. 184, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
210 Esebeck
»Esebeck. Braunschweigischer Uradel mit gleichnamigem, nicht mehr im Besitz befindlichem Stammhause, der mit Ludolf von Esebeck 1188 urkundlich (Orig. im Gräfl. Hauptarchiv zu Wernigerode, abgedruckt im Isenburger Urk.-Buch von Dr. Ed. Jacobs, S. 37) auftritt. - Wappen (Stammwappen): In von Blau über Gold geteiltem Schilde 3 (2, 1) rote Rosen. Auf dem blau-golden bewulsteten Helme mit gleichen Decken ein offener schwarzer Flug. - - A. (katholisch). Im Mannesstamme erloschen. Immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 17. Februar 1838. - Wappen (1838): Schild = Stammwappen. Freiherrenkrone. Auf dem blau-golden bewulsteten Helme mit rechts blau-goldenen, links rot-goldenen Decken ein offener golden-blauer Flug. - - B. (evangelisch). Preußischer Freiherr (primogen.) Königsberg 18. Oktober 1861 (für Karl August Ludwig Hans von Esebeck, Königl. preuß. Generalleutnant z. D.; Ausdehnung auf seine gesamte Nachkommenschaft durch Allerhöchste Kabinettsorder Berlin 6. März 1869). - Wappen (1861): = Stammwappen.« (S. 117 & 118, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930) 
 
211 Estorff
»Estorff. Lutherisch. - Niedersächsischer Uradel, eines Stammes mit den von Schack, die mit Skaccus de Bardewic 1162 urkundlich (vergl. Urk.-Buch der Stadt Lübeck, I, 2) zuerst erwähnt werden, der mit Manegoldus de Esdorpe 1212 urkundlich (Geh. Staatsarchiv Hannover), unter diesem Namen erstmalig auftritt. - Wappen: In Rot eine schrägrechts liegende, silberne Lilie. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 9 schwarze Birkhahnfedern.« (S. 232, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
212 Eulenburg
»Eulenburg. Obersächsischer Uradel, als dessen erster Namensträger Conradus de Jlburg 1170-1197 urkundlich (G. von Mülverstedt, Diplomat. Ileburgense, Magdeburg, 2 Bände, 1877/79) auftritt. Die urkundlich belegte ununterbrochene Stammreihe beginnt mit Otto von Ileburg 1199. Mitglieder des Geschlechts erscheinen als Vögte und Herren der Burg, Herrschaft und Stadt Ilburg (das heutige Eilenburg). Im 14. Jahrhundert wendet sich das Geschlecht nach Ostpreußen, wo es Lehen vom Deutschen Orden erhält (Gallingen 1468, noch im Besitz der Familie). Im 16. Jahrhundert zur Herrenkurie in der ständischen Vertretung des Herzogtums Preußen gehörig. - Preußische Freiherrenstandsbestätigung Cöln an der Spree 4. April 1709 (für das Gesamtgeschlecht); preußischer Graf Berlin 19. September 1786 (für Jonas und Ernst-Christoph Freiherren zu Eulenburg). - Wappen (1786 = Stammwappen): Geteilt; oben in Gold ein wachsender rot-gekrönter und -bezungter schwarzer Löwe, unten in Blau 3 (2, 1) sechsstrahlige goldene Sterne.  Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken der gold-gekrönte und geflügelte schwarze Löwe wachsend.« (S. 209, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 105. Jg. 1932) 
 
213 Eyb
»Eyb. Evangelisch. - Fränkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Bezirksamt Ansbach, der mit Ludewicus de Ibe, miles, 1. Sept. 1294 urkundlich (Orig. im bayer. Haupt-Staatsarchiv München, vergl. Monum. Zoller. II, S. 232, Nr. 403) zuerst erscheint. Die Namensform wechselt zwischen Iwe, Ywe, Ibe, Eib und Eyb; der fränkischen Reichsritterschaft, Kantone Altmühl und Odenwald, zugehörig. - Wappen (Stammwappen): In Silber 3 (2, 1) gestürzte rote Pilgermuscheln. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein wachsender natürlicher Pfau mit goldenem Halsband zwischen offenem silbernen Fluge.« (S. 154, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
214 Eynatten
»Eynatten. Katholisch und evangelisch. - Uradel des Herzogtums Limburg mit gleichnamigem Stammhause (jetzt nicht mehr vorhanden) im Regierungsbezirk Aachen, der mit Heldricus de Einatten als Wohltäter der St. Nikolauskapelle in Eupen 1213 urkundlich (s. Ernst, Histoire du Limbourg, VI, und Cod. dipl. Limb. p. 180) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Johann von Eynatten 1371 beginnt. - Wappen: In Silber ein roter Schrägrechts-Balken, beiderseits begleitet von je 3 gestümmelten roten Enten. Auf dem rot-silbern-bewulsteten Helme mit gleichen Decken eine solche Ente zwischen 2 von Silber und Rot übereck-geteilten Büffelhörnern.« (S. 133, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
215 Faber-Castell
»Faber-Castell (des Stammes der Grafen zu Castell). Evangelisch. Edelfreies fränkisches Geschlecht, das mit Rubbarth de Castele 3. März 1057 urkundlich (vergl. Wittmann, Monum. Castellana, München 1890) zuerst und 1097 als liberi erscheint; den Grafentitel führt erstmalig Rubertus de Castelo, 1205. - Bayerische Genehmigung zur Annahme des Namens Faber-Castell München 2. Februar (immatrikuliert bei der Grafenklasse . . April) 1898 (für Alexander Friedrich Lothar Grafen zu Castell-Rüdenhausen). - Wappen (1898): Geviert; 1 und 4 in Gold ein halber, oben von 2 blauen Sternen beseiteter Mann (Schmied) in schwarzem Rock mit silbernem Kragen und solchen Knöpfen und schwarz-gestulpter roter Mütze, in der Rechten einen silbernen Hammer an hölzernem Stiele haltend (Freiherren von Faber), 2 und 3 von Rot und Silber geviert (Grafen zu Castell). 2 Helme; auf dem rechten gekrönten mit schwarz-goldenen Decken der Mann wachsend, auf dem linken mit rot-silbernen Decken ein hoherer gekrönter, an der Spitze mit 3 Pfauenfedern besteckter Hut in den Farben des 2. und 3. Feldes mit einem Stulp in verwechselten Farben.« (S. 212, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 105. Jg. 1932) 
 
216 Falckenberg
»Falckenberg. Evangelisch. - Uckermärkischer Uradel, der mit Gerardus de Valkenberg 2. September 1258 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brandenburg. I, S. 205) zuerst erscheint und schon 1336 Zachow, Kreis Königsberg in der Mark, und 1337 Cladow, Kreis Landsberg, und Neuenburg, Kreis Soldin, besaß. Die Stammreihe beginnt mit Hans Christoph von Falckenberg, um 1500, Herrn auf Schönermarck. - Wappen: Unter rotem Schildeshaupte darin 2 goldene Blätterkronen nebeneinander, von Blau und Silber in 3 Reihen, jede zu 5 Feldern, geschacht. Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbern-roten Decken ein mit einem wie der Schild bezeichneten Schildchen belegter silberner Flug. - Eine schwedische Linie (Wappen: Von Rot und Silber geschacht, ohne Schildeshaupt), die mit Diedrich von Falkenberg, 1450 Herrn auf Schönermarck bei Angermünde, zuerst auftritt, erlangte den schwedischen Freiherrenstand 17. April 1733, introduziert 1775, und den schwedischen Grafenstand 27. Dezember 1778, introduziert 1779, und blüht in Schweden in dem freiherrlichen Aste Falkenberg af Trystorp und dem gräflichen und adeligen Aste Falkenberg af Balby.« (S. 189, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
217 Falkenhayn
»Falkenhayn. Evangelisch. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Stifte Wurzen, der mit Rudolfus de Falckenhayn 1216 urkundlich (s. Urk.-Buch des Hochstiftes Merseburg, T. 1) zuerst erscheint und später in zwei Stämmen auftritt, deren Zusammenhang nicht näher feststeht und von denen der eine früh nach Schlesien kam. Die nachgewiesene Stammreihe beginnt mit Balthasar von Falkenhayn, Fürstlich liegnitzischem Oberküchenmeister 1504. - Wappen (nach Beschluß des Geschlechtsverb. Berlin 11. Okt. 1930): In Silber ein rotes Jagdhorn. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken das rote Jagdhorn vor 5 natürlichen Reiherfedern.« (S. 191, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
218 Falkenstein
»Falkenstein. Evangelisch und katholisch. - Ostfränkischer Uradel, auch Vasman genannt, der in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts nach dem Vogtlande und dort in den Besitz der Burgen Falkenstein und Dobeneck bei Plauen kam, deren Namen die Söhne Meinhelms, Johann und Berthold, um 1250 annahmen und damit die Begründer der beiden Geschlechter wurden. Die Stammreihe beginnt mit dominus Johannes de Valkenstein 25. Juli 1279 urkundlich (sächs. Hauptstaatsarchiv Dresden und Berthold Schmidt, Regesten für das Fürstentum Reuß). - Wappen a. (Stammwappen): Im Schild eine Helmkappe mit verschlungenem Sturmband. b. (seit dem 15. Jahrh.): In Gold ein mit Hermelin verbrämter roter Spitzhut mit goldenem Knopfe, besteckt mit 5 schwarzen Hahnenfedern. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken der Hut.« (S. 189, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
219 Feilitzsch
»Feilitzsch. Evangelisch. - Vogtländischer Uradel, eines Stammes mit den von der Heydte, von Röder und von Zedtwitz, mit gleichnamigem Stammhause bei Hof, der mit Peter von Veiltsch, Komtur des Deutschen Ordens in Schleiz, 1. Mai 1365 urkundlich (abgedr. bei Schmidt, Urk.-Buch der Vögte von Weida, Band II, S. 139) zuerst erscheint. Der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Vogtland, zugehörig. Die Namensform wechselte zwischen Veilcz, Veilsch, Feiltsch, Filcz und seit dem 14. Jahrhundert Feilitzsch. - Immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 19. Mai 1847. - Wappen (Stammwappen): Von Silber, Rot und Schwarz geteilt. Auf dem gekrönten Helme mit rechts rot-silbernen, links schwarz-silbernen Decken ein hoher, wie der Schild geteilter Spitzhut mit goldenem Knopf zwischen offenem gleichfalls geteiltem Fluge.« (S. 122, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930) 
 
220 Festenberg gen. Packisch
»Festenberg gen. Packisch. Evangelisch und katholisch. - Schlesischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Polnisch-Wartenberg, der mit Heynzco gen. von Festinberch, Herrn auf Karzin (Kerzen) 9. September 1321 urkundlich (Orig. im Großprioratsarchiv zu Prag) zuerst erscheint und später in drei Stämmen (einer erloschen) auftritt, deren Zusammenhang nicht näher feststeht. 1503 tritt zuerst der Beiname, von Georg von Festenberg-Bakosch geführt, auf. - Wappen: In Blau ein springender, von Rot und Silber geschachter Steinbock. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken der Steinbock wachsend.« (S. 134, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
221 Finckenstein
»Finck von Finckenstein. Reformiert. - Preußischer Uradel, dessen Vorfahren in den mit Nicze von Roghusen 13. August 1388 urkundlich (Geh. Staatsarchiv Berlin, Rep. 96 B 10, fol. 393c) erwähnten Vorbesitzern von Roggenhausen (bei Gr.-Schläfken, Amt Neidenburg) zu erblicken sind; das Geschlecht tritt unter seinem jetzigen Namen mit Michel Fincke 1451 urkundlich (Staatsarchiv Königsberg, fol. 431) zuerst auf, welcher 2. März 1452 als „von Rogoßen“ und 20. März 1474 als „Finck von Roggenhausen“ (a. a. O. Adelsarchiv von Finck) bezeichnet wird. - Reichsgraf Wien 4. Febr. 1710 (unter anderen für Albrecht Konrad Reinhold, Königl. preuß. Generalfeldmarschall - A. - und seinen Geschlechtsvetter Ernst - B.); preußische Anerkennung Berlin 11. April 1710 (für dieselben). - Wappen (1710): Geviert und belegt mit blauem Herzschild, darin 2 voneinander abgewendete, sich berührende goldene Halbmonde, überhöht von achtstrahligem goldenen Stern (Stammwappen); 1 und 4 in Rot ein silberner Balken, das ganze Feld belegt mit einem aufgerichteten rechtsgewendeten schwarzen Löwen, 2 und 3 in Blau eine goldene Blätterkrone. Grafenkrone und 2 gekrönte Helme; auf dem rechten mit blau-goldenen Decken die Halbmonde und der Stern (Stammwappenhelm), auf dem linken mit rot-silbernen Decken ein schwarzer Doppeladler.« (S. 214, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 105. Jg. 1932) 
 
222 Flanß
»Flanß. Erloschen. Evangelisch. - Uradel der Grafschaft Orlamünde, der mit Adalbertus Flans Ministerialen des Bischofs von Meißen, 1154 urkundlich (s. Gersdorf, Cod. Sax. I, vergl. Regesten und Urkunden zur ältesten Geschichte des Geschlechts von Flanß im Korrespondenzblatt der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine, 1867) zuerst erscheint; ein Zweig kam Ende des 15. Jahrhunderts nach der Mark Brandenburg. - Wappen: In Silber ein schwarzer Adler mit dem Kopfe und Halse eines roten Wolfes, auf der Brust einen roten Halbmond tragend. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein offener, von Silber und Schwarz 4mal geteilter Flug, belegt je mit einem aufgerichteten roten Schwert.« (S. 135, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
223 Flemming
»Flemming. Evangelisch. - Pommerscher Uradel, der mit miles Henricus Flemingus zu Havelberg 1209 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. A, III, S. 91) zuerst erscheint und mit Thamm von Flemming, Marschall von Pommern, die Stammreihe beginnt. Schloßgesessen in Pommern seit 1281; Erblandmarschälle von Hinterpommern seit dem 14. Jahrhundert. - Wappen: In Blau ein springender silberner Wolf mit rotem Rad in den Pranken. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein Pfauenwedel.« (S. 138, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
224 Flotow
»Flotow. Evangelisch. - Mecklenburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Amte Penzlin, der mit Adolfus de Vlotowe 1211 urkundlich (s. Würdtwein, Subsidia dipl. Band VI, 370) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Andreas von Flotow, 1477-85, Herrn auf Stuer und Woldzegarten, Amtshauptmann zu Plaue, beginnt. - Wappen: In Rot ein gemeines, silbernes Kreuz (erscheint früher auch als Andreaskreuz und als Ankerkreuz), bewinkelt von 4 goldenen Ringen. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken eine Taube mit goldenem Ringe im Schnabel zwischen 2 von Silber und Rot übergeteilten, oben durch einen grünen Kranz verbundenen Hörnern.« (S. 195, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
225 Fölkersam
»Fölkersam(b) (Voelckersahm). Evangelisch und griechisch-katholisch. - Niedersächsischer Uradel, nach dem Orte Volkersem (jetzt Völksen bei Springe) benannt, der mit Heinricus de Volckersen 1244 urkundlich (Kalenberger Urk.-Buch, Lockum Nr. 100) auftritt und Ende des 14. Jahrhunderts bereits in Livland eingewandert sein muß. Die sichere Stammreihe des kurländisch-deutschen Stammes beginnt mit Johann von Fölkersam, * um 1480, tot 1557, der das Waldhausensche Jahrgut im Rossittenschen besitzt, seit 1519 mit Kalkuhnen belehnt. Die Namensform wechselte zwischen Volkersem, Volckersen, Volkersheim, Volkersen, Voelkersam, Föl(c)kersamb, Folgersam und Voelkersa(h)m. - Wappen: a) Ursprünglich: 4speichiges Wagenrad, dessen unterste Speiche mit dem daranhängenden Felgenstück fehlt; b) später: In Silber ein 12speichiges, rotes Wagenrad, dessen oberste (12.) Speiche nebst dem daranhängenden Felgenstück fehlt (das Rad vielfach auch ganz, 12- bzw. 8speichig und blau oder golden); c) jetzt: In Silber ein 5speichiges rotes Rad, dessen oberste Speiche nebst Felgenstück fehlt. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein wachsender, laubumgürteter und -umkränzter, grauhaariger und -bärtiger wilder Mann, auf der rechten Schulter (mit beiden Händen gefaßt) einen ausgerissenen, doppelwipfeligen, grünen Laubbaum tragend.« (S. 116, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941) 
 
226 Frankenberg
»Frankenberg. Evangelisch und katholisch. - Schlesischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Frankenstein im Fürstentum Münsterberg, der mit Henricus de Frankenberc als Zeugen des Markgrafen Dietrich von Meißen Dresden 31. März 1206 urkundlich (Regesten des Breslauer Staatsarchivs) zuerst erscheint. Die Stammreihe beginnt mit Bernoldus um 1280, in Schlesien, + 1321, Rat des Herzogs Boleslaus in Schweidnitz. - Wappen: In Gold 3 (2, 1) rote Ziegelsteine. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken ein rechtshin sitzender, natürlicher Fuchs mit 3 silbernen und 3 schwarzen Hahnenfedern im Fang.« (S. 241, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
227 Frese
»Frese. Evangelisch. - Bremischer Uradel, der mit Gerhardus Friso, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 1. Juni 1222 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Hannover, abgedr. bei Ehmck und v. Bippen, Brem. Urk.-Buch I, Nr. 125) zuerst erscheint. - Wappen: In Blau ein silberner Helm, darauf 3, je mit einer silbernen Straußenfeder besteckte, rote Kugeln. Auf dem blau-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken die 3 Kugeln mit den Federn.« (S. 191, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
228 Freyberg
»Freyberg. Katholisch. - Schwäbischer Uradel, der 1237 urkundlich (Württ. Urk.-Buch, Band VIII, S. 16) zuerst erscheint und schon früh in verschiedenen Stämmen auftritt. - Wappen (Stammwappen): Geteilt, oben silbern ohne Bild, unten in Blau 3 (2, 1) goldene Kugeln (auch als Dotter angesprochen). Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken 5 silberne Straußenfedern.« (S. 164, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
229 Freytag
»Frydag (Freytag-Loringhoven). Evangelisch. - Westfälischer Uradel, der mit Sifridus Vritach 1196 urkundlich (s. Urk.-Buch zur Gesch. des Reg.-Bez. Koblenz und Trier, Band II, Nr. 160, Orig. im Prov.-Archiv von Koblenz) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Diedrich Vrydag, 1360-1411, beginnt. - Wappen (Stammwappen): In Blau 3 (2, 1) silberne Ringe. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein offener je wie der Schild bezeichneter Flug.« (S. 141, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930) 
 
230 Friesen
»Friesen (Friesen gen. von Leyßer, Friesen-Miltitz). Lutherisch. - Uradel, der vermutlich aus dem Oberelsaß stammt, mit Stephan von Friesen 1388 urkundlich (Orig. im bayer. Hauptstaatsarchiv München, abgedruckt in Mon. Zoller., Band V, S. 222, Nr. CCXIII) zuerst unter den Dienstmannen des Burggrafen Friedrich von Nürnberg erscheint und 1425 in der Gegend von Schleiz auftritt. Die sichere Stammreihe beginnt mit Karl von Friesen, Herrn auf Kauern bei Ronneburg, 1488. - Reichsfreiherr Regensburg 15. August 1653; kursächsische Anerkennung 13. April 1657 (beides für Heinrich von Friesen, Kurfürstl. sächs. Geheimen Rat und Kanzler, und seine Söhne). - Wappen (1653): Geviert mit gespaltenem silbernen Herzschild belegt, darin rechts am Spalt die Hälfte eines 8strahligen roten Sternes, links ein zunehmender roter Halbmond (Stammwappen); 1 und 4 in Gold einwärts ein gekrönter schwarzer Adler, 2 und 3 in Silber 3 (1, 2) rote Rosen an grün-blättrigen Stielen. 3 gekrönte Helme mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken; auf dem rechten der Adler wachsend, auf dem mittleren die Sterneshälfte und der Halbmond aufwärts-gekehrt und an den beiden Hörnern mit je einer Pfauenfeder besteckt (Stammwappenhelm), auf dem linken 5 (rot, silbern, rot, silbern, rote) Straußenfedern.« (S. 169, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
231 Frohberg
»Frohberg, Thuillières-Montjoye et de la Roche (des Stammes de Thuillieres). Katholisch. - Belehnung des Johann Loys de Thuillières (Thullier), aus lothringischem Uradelsgeschlecht, Erben des letzten Herrn von Froberg a. d. H. Gliers, mit den habsburgisch-pfirtischen Lehen Froberg, Gliers, Montrond, Heimerstorff, Hirsingen usw. im Oberelsaß und Sundgau Masmünster 28. November 1439 beziehungsweise 29. November 1440; französische Erhebung der Familienbesitzungen im oberen Elsaß zu einer Grafschaft nach Ankauf der Herzoglich Aremberg’schen Grafschaft La Roche (1703) 15. November 1736; französische Anerkennung des Grafenstandes 31. Juli 1743 (für Beat Jean Baptiste de Thuillières, Comte de Montjoye et de la Roche); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Grafenklasse als „Graf von Frohberg“ 22. Dez. 1817. - Wappen (1743): Geviert; 1 und 4 in Rot ein pfahlrecht gestellter silberner Schlüssel, dessen Bart rechts gekehrt ist (Stammwappen), 2 und 3 in Rot ein desgleichen aber mit dem Bart linksgewendeter goldener Schlüssel, rechts begleitet von je 4 aneinander gesetzten goldenen Quadersteinen, von denen jeder mit einem roten Fadenkreuz schräg überzogen ist, links begleitet von 5 (2, 1, 2) silbernen Kugeln. 2 gekrönte Helme mit rot-goldenen Decken; auf dem rechten ein gold-gekrönter Meermann mit Fischschwanz, in der Rechten einen goldenen, in der Linken einen silbernen Schlüssel haltend, auf dem linken ein grüner Basilisk.« (S. 179, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil B, 104. Jg. 1931) 
 
232 Fugger
»Fugger. Katholisch. - Das der Überlieferung nach aus dem Dorfe Graben auf dem Lechfelde stammende schwäbische Geschlecht wanderte mit Hans Fugger, Weber, 1367 urkundlich (Stadtarchiv Augsburg, Steuerbücher) in Augsburg ein, der 1370 das Bürgerrecht daselbst erwarb. - Wappenbrief 1473 (durch Kaiser Friedrich III. für die Söhne des Jakob Fugger, Begründers der bedeutenden Fuggerschen Handelsgesellschaft); Erwerbung der Grafschaft Kirchberg und der Herrschaft Weißenhorn (bayer. Reg.-Bez. Schwaben) 1507 (durch den jüngsten der obigen Söhne Jacob Fugger „den Reichen“, + 1525 ohne Nachkommen, Kais. Rat, Bankier, Großkaufmann und Industriellen [Reichsadel 3. Mai 1511, Reichsgraf 17. Juli 1514]); Reichsgraf Augsburg 14. Dezember 1530 (für die Söhne des Georg Fugger, Raimundus und Antonius, die die folgenden Linien stifteten); ungarischer Adel Wien 29. August 1535 (für dieselben). - Wappen (1473): Im von Gold und Blau gespaltenen Schilde je eine Lilie verwechselter Farbe. Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken eine blau-golden gespaltene Lilie zwischen 2 golden-blauen Büffelhörnern.« (S. 185, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
233 Funck
»Funck. Evangelisch. - Baltisches Adelsgeschlecht, das seine Abstammung auf Borchard (Bernhard) Funke, der 13. Juli 1407 urkundlich vom Ordensmeister mit 4 Haken Landes in Kurland belehnt erscheint, zurückführt, während mit Jakob von Funck, tot 1592, die sichere Stammreihe beginnt. - In die I. Klasse der kurländischen Adelsmatrikel 30. Juli 1631 eingetragen. - Wappen: In Silber 5 (2, 3) rote Flammen. Auf dem gekrönten Helme 3 (1, 2) rote Flammen zwischen offenem rot-silbernen Fluge.« (S. 135, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 85. Jg. 1935) 
 
234 Fürstenberg (2 Balken)
»Fürstenberg. Katholisch. - Westfälischer Uradel, der von der erzstiftisch-kölnischen Landesburg Fürstenberg bei Neheim, Kreis Arnsberg, den Namen trägt und unter diesem mit Hermannus de Vorstenberg 1295 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch, Band VII, Nr. 2334) zuerst erscheint, aber höchstwahrscheinlich aus dem + westfälischen Uradelsgeschlecht von Binolen mit gleichnamigem Stammhause bei Balve, Kreis Arnsberg, hervorgegangen ist, das mit dem Ritter und erzstiftisch-kölnischen Ministerialen Antonius de Binolen 1233 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch, Band VII, Nr. 413) auftritt. - Reichfreiherr Wien 26. April 1660 (für die Brüder Dietrich-Kaspar, Friedrich, Wilhelm, Ferdinand, Franz und Johann-Adolph von und zu Fürstenberg); Wappenvereinigung mit dem der + edelfreien von Grafschaft Wien 20. Mai 1660. - Wappen (1660): Geviert; 1 und 4 in Gold 2 rote Balken (Stammwappen), 2 und 3 in Gold 2 rote Pfähle (+ v. Grafschaft). Freiherrenkrone und 2 gekrönte Helme mit rot-goldenen Decken; auf dem rechten 2 mit je 2 roten Balken belegte goldene Federn (Stammwappenhelm), auf dem linken 2 an den Mündungen mit je einer natürlichen Pfauenfeder besteckte goldene Büffelhörner (+ v. Grafschaft).« (S. 176, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
235 Fürstenberg (Adler)
»Fürstenberg. Katholisch. - Schwäbisches edelfreies Geschlecht, das mit Egino comes de Urahe (Urach, Burg u. Stadt, Württemb.) um 1070 urkundlich (s. Fürstenberg. Urk.-Buch, Band I, 29, Tübingen, Laupp, 1877) zuerst erscheint; Ererbung der Zähringischen Besitzungen in der Baar usw. 18. Februar 1218; Graf von Vurstenberc (Fürstenberg im bad. Kr. Villingen) 1250 (s. Fürstenberg. Urk.-Buch, Band I, 427); Landgraf in der Baar 18. Januar 1283 (s. a. a. O., Nr. 582); Erwerbung (infolge von Heiraten) der Grafschaft Heiligenberg sowie der Herrschaften Jungnau und Trochtelfingen (Hohenzollern) 1534, der Herrschaften Mößkirch und Gundelfingen 1627, der Landgrafschaft Stühlingen und der Herrschaft Hohenhöwen 1639; Erbverträge 1576, 1699 und 1803. - Großes Palatinat Wien 13. März 1627 bzw. 10. November 1642; Reichsfürst für die (10. Okt. 1716 +) Heiligenberger Linie Straubing 12. Mai 1664, Übertragung desselben auf die (7. Sept. 1744 +) Mößkircher Linie und auf die Stühlinger Linie (s. u.) Wien 10. Dezember 1716; Besitzteilung 29. Juli 1755 unter den Söhnen des Prosper Ferdinand Landgrafen zu Fürstenberg-Stühlingen, * 12. September 1662, + 21. November 1704, die die folgenden Linien stifteten. - Wappen (Stammwappen): Innerhalb blau-silbernen Schildesrandes im sogenannten Wolkenschnitt, in Gold ein blau-bewehrter roter Adler. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken ein rotes Kissen, darauf ein silberner Ballen.« (S. 181, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
236 Gabelentz
»Gabelentz (Gabelentz-Linsingen). Evangelisch. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Crimmitzschau im Pleißener Lande, der mit Godescalcus (miles de Gabelizo) pater Sigifridi et Baderi de Jabelince 1106 urkundlich (Kopiale des Klosters Nienburg, Anhalt. Staatsarchiv Zerbst) zuerst erscheint und die Stammreihe mit Theodoricus de Gabelence 1273 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) beginnt. - Wappen: In Silber eine absteigende, eingebogene, mit einem 3zinkigen silbernen Gabeleisen belegte rote Spitze. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein offener, von Rot über Silber geteilter Flug.« (S. 194, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
237 Gablenz
»Gablenz. Evangelisch. - Niederlausitzischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im heutigen Kreise Sorau, der mit Heinricus de Gabelenze 1221 urkundlich (sächs. Hauptstaatsarchiv Dresden) zuerst erscheint und mit Heinrich von Gablenz, 1432, Herrn auf Friedersdorf, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber ein roter Balken vor 2 nebeneinander aufgerichteten 3zinkigen, schwarzen Gabeln an goldenen Stielen. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken die Gabeln aufwärts geschrägt.« (S. 195, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
238 Gadenstedt
»Gadenstedt. Evangelisch. - Niedersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Amt Peine (Hildesheim), der mit Bartoldus de Godenstede, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 1264 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Hannover) zuerst erscheint. - Wappen: In Gold ein schwarzer Pfahl. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken ein offener, je mit dem schwarzen Pfahl belegter goldener Flug.« (S. 140, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
239 Gadow
»Gadow. Lutherisch. - Märkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Wittstock, Prignitz, der mit Henning von Gadow 1333 urkundlich (vergl. Kopialbuch der Vogtei Landsberg, fol. 23, Nr. 2) zuerst erscheint. Die Stammreihe beginnt mit Christoph von Gadow, Herrn auf Protzen, um 1525. - Wappen: In Blau 3 silberne (goldene?) Fische übereinander. Auf dem Helme mit blau(rot?)-silbernen Decken 3 rote Gartenlilien (3 gestürzte Fische ursprünglich).« (S. 204, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
240 Gaffron
»Gaffron und Oberstradam (Gaffron-Kunern). Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der mit Ritter Janco von Gavron 17. Juli 1329 urkundlich (Staatsarchiv Breslau, vergl. Cod. dipl. Siles. XXII, Nr. 4848, 327-33) zuerst erscheint und als Stammhaus das im Kreis Groß-Wartenberg gelegene Gaffron betrachtet. Nach einer bei Polnisch-Wartenberg gelegenen Besitzung Oberstradam nahm das Geschlecht diesen Namen hinzu. - Wappen: In Rot 2 nebeneinanderstehende schwarze Büffelhörner. Auf dem Helme mit schwarz-roten Decken 3 (1, 2) aus Pfauenfedern gewundene Kränze.« (S. 141, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
241 Gagern
»Gagern. Evangelisch. - Rügenscher Uradel mit dem (1232 Gawarne genannten) Stammhause Gawern (später Gagern) im Kirchspiel Gingst auf Rügen, der mit Henneke de Gawere 1290 urkundlich (vergl. F. Fabricius, Das älteste Stralsunder Stadtbuch [1270-1370], Berlin 1872, S. 142) zuerst erscheint und seine Abstammung auf den Knappen Pribe Gaware 6. Januar 1316 urkundlich (s. Pomm. Urk.-Buch V, S. 246) zurückführt. Der Name wechselte zwischen Gawarn, Ghaweren, Gaweren, Gawern und Gagern. - Wappen: Im von Silber und Schwarz (oder Blau) schrägrechts geteilten Schilde ein pfahlweise stehender Doppelhaken verwechselter Farbe. Auf dem schwarz-blau-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken 3 (silbern, schwarz [blau], silberne) Straußenfedern.« (S. 144, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
242 Galen
»Galen. Katholisch. - Westfälischer Uradel mit gleichnamigem ehemaligen Stammhause (jetzt Ruine) im Dorfe Gahlen an der Lippe bei Hervest-Dorsten, der mit Hermann von Galen 1138-46 urkundlich (vergl. Lacomblet, Urk.-Buch f. d. Gesch. d. Niederrheins, Band I, Nr. 355) zuerst erscheint und mit Wessel 1264 die Stammreihe beginnt. - Reichsfreiherr Wien 24. Juli 1665 (für Heinrich von Galen, Herrn auf Assen, Bisping usw.); Wappenbesserung Wien 13. Januar 1670; Bestätigung derselben Wien 19. November 1705; preußischer Graf Berlin 10. Juli 1803 (für Clemens August Freiherrn von Galen, Erbkämmerer im Fürstentum Münster). - - Wappen (1803): Geviert; 1 und 4 in Gold 3 (2, 1) aufrecht stehende doppelte rote Wolfshaken (Stammwappen), 2 und 3 in Silber ein links-gewendeter, mit dem Barte nach oben gestellter goldener Schlüssel (Erbkämmerer). Grafenkrone und 2 gekrönte Helme mit rot-goldenen Decken; auf dem rechten der Stammwappen-Schild zwischen einem rechts goldenen, links roten offenem Adlerfluge, auf dem linken ein silber-bekleideter Arm, in der Hand den Schlüssel haltend (Erbkämmerer).« (S. 232, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 105. Jg. 1932) 
 
243 Gamm
»Gamm. Evangelisch-lutherisch. - Mecklenburgischer Uradel wendischer Abstammung, eines Stammes mit den + Grube (gleichfalls castellani de Guztrowe) und + Swartepape, der mit Heinricus de Gamma, (Sohn des Jaromir de Gamme) dapifer curiae (Hoftruchseß) des Heinrich Borowin II., 24. Juni 1218 urkundlich (s. Mecklenb. Urk.-Buch, I. Band 1. S. 244), zuerst erscheint und später als „castellanus de Guztrowe“ und „nobilis slavicus“ bezeichnet wird. Die Namensform wechselte zwischen Gamma, Gamme, Gambe, Gamba (altslawisch gaba = Mulde) und Gamm. - Dänische Naturalisation 10. Juli 1776 (für Christoph Otto Baron von Gamm). - Wappen: In Silber (seit 18. Jahrh. bis 1918 in Blau) 3 schrägrechts gestellte 8eckige rote Sterne. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein an den Spitzen mit je einem Pfauenwedel besteckter 8eckiger roter Stern zwischen 2 gold-eingefaßten und bequasteten, auswärts gestellten blauen Standarten (diese erst seit dem 17. Jahrh.).« (S. 146, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
244 Gans zu Putlitz
»Gans zu Putlitz. Evangelisch. - Mittelmärkischer Uradel, dessen Stammreihe mit Johannes Gans, Ritter, 1190 urkundlich (vergl. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. I, S. 2) beginnt und der im 13. und 14. Jahrhundert im Herrenstand erscheint (vergl. Nov. Cod. dipl. Brandenb., Abschn. Putlitz). - Erbmarschallwürde der Kurmark Brandenburg seit 1373 (für die Brüder Borchert und Otto, Edle Herren zu Putlitz), verbunden seit 28. Januar 1855 mit erblichem Sitz im ehemaligen preußischen Herrenhaus; preußische Anerkennung der Berechtigung zur Führung des Namens und Titels „Gans Edler Herr zu Putlitz“ Berlin 28. August 1719, Berlin 4. März 1746 und Berlin 1. April 1776; Anerkennung der Berechtigung zur Führung des Freiherrentitels durch Reskript des Königlich preußischen Heroldsamts vom 24. Juli 1876. - Wappen (Stammwappen): In Rot auf grünem Dreiberg eine kopf- und halsgekrönte silberne Gans. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken das Schildbild zwischen 2 geharnischten, eine goldene Blätterkrone emporhaltenden Armen.« (S. 190, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
245 Garmissen
»Garmissen. Lutherisch. - Hildesheimischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause, der mit Heyno de Garmsen 1042 urkundlich (s. Annal. Corb. bei Leibniz, Scr. II, S. 304, und „Kunstdenkmäler der Prov. Hannover“, II, Hildesheim, Selbstverlag der Prov.-Verwaltung) zuerst erscheint und mit Hans von Germersen, 1212, Herrn auf Friedrichshausen, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber 5 schrägrechts aneinandergereihte rote Rauten. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 3 (silbern, rot, silberne) Straußenfedern.« (S. 147, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
246 Gaudecker
»Gaudecker. Evangelisch. - Uradel (eingeborene Edelinge) Ostpreußens, der seine Abstammung auf den Samländer Gedúne 1255 urkundlich (Petri de Dusburg, Chron. Rer. Pruss. I, S. 591, und Cod. dipl. Warm. II, S. 555) zurückführt. Mit Dietrich von Wargen gen. Cantayn 1375-1412 beginnt die ununterbrochene Stammreihe, während der Name Gaudecker (Gaudeko, + 1342) seit 1600 geführt wird. - Wappen: In Rot 3 im Schächerkreuz stehende silberne Stierhörner. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein wachsender silber-bewehrter schwarzer Stier.« (S. 197, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
247 Gaugreben
»Gaugreben. Katholisch und evangelisch. - Westfälischer Uradel, der wahrscheinlich mit Luthewikus Gogravius 1172 urkundlich (vergl. J. S. Seibertz, Urkundenbuch des Herzogt. Westfalen, Band I, Arnsberg 1839, Nr. 62) auftritt, mit Hermannus Gogravius de Medebike unter Ritterbürtigen 1255 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch, Band IV, Münster 1894, Nr. 599) zuerst erscheint und die ununterbrochene Stammreihe mit Heinemann Gogreve, Ritter, 1350-84, beginnt. - Preußische Genehmigung zur Fortführung des seit alters geführten Freiherrentitels Berlin 17. Februar 1847 (für Karl Friedrich und Friedrich von Gaugreben und ihre Geschwister). - Wappen (Stammwappen): In Silber 3 schwarze Pfähle. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein offener, mit je einem silbernen Balken, darin 3 schwarze Pfähle, belegter silberner Flug.« (S. 151, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930) 
 
248 Gellhorn
»Gellhorn (Wrochem-Gellhorn). Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der mit Nickel Gelhor 12. März 1350 urkundlich (Breslauer Staatsarchiv, D. 390a fol. 230) zuerst erscheint und mit Georg von Gellhorn, 1422, 1477, Herrn auf Petersdorf, Hauptmann in Ohlau und Nimptsch, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Blau ein schwarzes Jagdhorn mit goldenen Beschlägen und Band. Auf dem Helme mit rechts blau-goldenen, links schwarz-goldenen Decken das Jagdhorn vor 3 blau-golden-schwarzen Straußenfedern.« (S. 199, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
249 Gemmingen
»Gemmingen. Schwäbischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kraichgau, Baden, eines Stammes mit den von Massenbach, der mit Hertlieb und Albert von Gemmingen 16. August 1233 urkundlich (Württ. Urk.-Buch, Band VI, S. 488) zuerst auftritt und mit Gerolt von Gemmingen 1359 urkundlich (Rep. Adel I, S. 74b im Staatsarchiv Stuttgart) siegelt. Die Stammreihe beginnt mit Hans von Gemmingen, 1256; der schwäbischen Reichsritterschaft, Kantons Kraichgau, zugehörig. - Immatrikuliert in Württemberg bei der Freiherrenklasse des ritterschaftlichen Adels. - Wappen (Stammwappen): In Blau 2 goldene Balken. Auf dem gekrönten Helme mit blau-goldenen Decken 2 wie der Schild bezeichnete Büffelhörner.« (S. 198, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
250 Gentzkow
»Gentzkow. Im Mannesstamme erloschen. Evangelisch. - Uradel des Landes Stargard, der mit „Her Ansim van Genzekow“ als Zeugen 15. Januar 1304 urkundlich (s. Mecklenburg. Urk.-Buch V, S. 142; Riedel, Cod. dipl. Brandenb., Band I, S. 254) zuerst erscheint. Der Name wechselte zwischen Genzekowe, Genczekow, Yenzekowe, Gentzekow und Jentzkow. - Wappen: In Silber ein entwurzelter, 3 grüne Blätter treibender natürlicher Eichenstumpf. Auf dem Helme mit grün-silbernen Decken 3 silberne Straußenfedern.« (S. 204, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 

    «Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 ... 12» Vorwärts»