Kaestner & von Urach's Genealogische Adelsdatenbank
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401 Ketelhodt
»Ketelhodt. Lutherisch. - Niedersächsischer Uradel, der mit Vredeber Ketelhodt 1230 urkundlich (Ratzeburger Zehntregister, vergl. Lisch, Urk. des Geschlechts Hahn, Band I, S. 37) auftritt. - Schwarzburg-rudolstädtische Anerkennung des Freiherrenstandes Schwarzburg 29. August 1913 (für die Nachkommen des Johann Friedrich Freiherrn von Ketelhodt). - Wappen (Stammwappen): In Silber 3 (2, 1) schwarze Kesselhüte mit roten Bändern. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken ein armloser geharnischter Mann mit Knebelbart, in schwarzem Kesselhut.« (S. 240, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 80. Jg. 1930) 
 
402 Kettler
»Kettler (Ketteler). Westfälischer Uradel des Stammes von Hüsten, der mit Lambertus de Hustene 1210 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch, Band VII, Nr. 78) zuerst erscheint. Conradus de Hustene tritt 1318 und von da ab öfters mit dem Beinamen „dictus Ketelere“ (Ilgen, Westf. Siegel, S. 37) auf. - - I. Goldene Linie (Neu-Assen): Kettler (evangelisch). Stammvater: Goswin, 1455. - Preußische Anerkennung des Freiherrentitels an Bord der Jacht „Hohenzollern“ 18. Juli 1903 (für die Nachkommen des 15. Aug. 1831 + Kais. russ. Rittm. Johann Friedrich Freiherrn von Kettler) - Wappen (Stammwappen): In Gold ein roter Kesselhaken. Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken ein goldenes Schildchen mit dem roten Kesselhaken zwischen einer roten und einer goldenen Feder. - - II. Silberne Linie (Alt-Assen): Ketteler (katholisch). Stammvater: Röttger, Bruder des Stammvaters der I. Linie. - Preußische Genehmigung zur Fortführung des Freiherrentitels Charlottenburg 20. November 1844 (für Clemens August Freiherrn von Ketteler, Herrn auf Harkotten, nebst Geschwistern und Nachkommenschaft). - - Wappen (Stammwappen): In Silber ein roter Kesselhaken. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken, ein silbernes Schildchen zwischen einer roten und einer silbernen Feder.« (S. 313 & 314, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
403 Keudell
»Keudell. Evangelisch. - Hessischer Uradel, der mit einem dictus Kothel 1224 urkundlich (s. Schminke, Urk.-Buch des Kl. Cornberg Nr. 10) zuerst erscheint und mit Rudolf Keudell zu Schwebda Anfang des 14. Jahrhunderts die Stammreihe beginnt. - - Wappen: In Silber über einem niedrigen grünen Balken 6, je 3, aus den Schildesrändern einwärts-wachsende schwarze Schweinshauer. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein hermelingestulpter schwarzer Hut mit 2 auswärts-gekehrten silbernen Schweinsohren.« (S. 391, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
404 Khevenhüller
»Khevenhüller-Metsch. Katholisch. - Erstes urkundliches Auftreten in Villach, Kärnten 1396 (Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien), in Franken 1499 (Kevenhüll bei Beilngries). - Wappenbestätigung zwischen 1424 und 1433 (durch König Sigmund für Johann Chefenhüler); Erwerb der Veste Aichelberg 1427; Erblandstallmeister von Kärnten Wien 13. März 1565; Reichsfreiherr Feldlager Raab 16. Oktober 1566 (für die Brüder Johann, Franz, Bartholomäus und Moritz Christoph sowie ihren Vetter Georg, Stammvater des blühenden Hauses); erbländisch-österreichischer Graf Wien 23. Juli 1673 (für Ehrenreich Freiherrn von Khevenhüller); Reichsgraf mit „Hoch- und Wohlgeboren“ Wien 6. Januar 1725; böhmisches Inkolat Wien 23. Januar 1725; Aufnahme in das schwäbische Reichsgrafenkollegium 24. Oktober 1737 (alles für des Obigen Sohn Sigismund Friedrich); Namen- und Wappenvereinigung mit „Metsch“ Wien 11. März (vom Reich) und Wien 24. April (erbländ.) 1751 infolge der Vermählung Wien 22. November 1728 des Grafen Johann Joseph, * Klagenfurt 3. Juli 1706, + Wien 18. April 1776, mit Karoline Marie Auguste, * Wien 26. Januar 1709, + daselbst 17. April 1784, ältesten Tochter des Johann Adolf Grafen von Metsch (vergl. Taschenb. der Adeligen Häuser, Teil A); böhmischer Fürst (primog.) mit „Hochgeboren“ Wien 20. Dezember 1763; Reichsfürst (primog.) Regensburg 30. Dezember 1763; Obersterblandhofmeister in Österreich unter der Enns Wien 3. Dezember 1775 (alles für obigen Johann Joseph, Sohn des vorgenannten Sigmund Friedrich); erbliches Mitglied des ehemaligen Herrenhauses des österreichischen Reichsrats. - Die Nachgeborenen führen den Namen Graf bzw. Gräfin von Khevenhüller-Metsch. - Wappen (1425): Von Gold und Schwarz geteilt; oben ein goldener Eichelzweig mit einer Eichel und 2 Blättern, unten ein gefluteter schwarzer Balken. Auf dem schwarz-golden bewulsteten Helme mit gleichen Decken ein von Gold und Schwarz geteilter wachsender Steinbock.« (S. 211, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
405 Kiesenwetter
»Kiesenwetter. Evangelisch. - Die Stammreihe beginnt mit Noah Khiesewetter, * 1459, + 1522, Herrn auf Oechel und Herrnsdorf bei Glogau. - Rittermäßiger Reichsadel Wien 1. Januar 1565 (für Dr. jur. Hieronymus Khisewetter, kursächs. Stiftskanzler in Merseburg). - Wappen (1565): In von Blau über Rot geteiltem Schilde unten in Rot eine aufwärts-gewundene natürliche Schlange, auf deren Kopf im oberen blauen Felde ein neugeborenes gold-haariges Kind mit erhobener Rechten steht. Auf dem Helme mit blau-golden-rotem Wulst und gleichen Decken ein wachsender silbern-geflügelter, gold-haariger Engel in weißem Kleid mit über der Brust geschrägter rot-blauer Stola, die Rechte segnend erhoben, in der Linken ein goldenes Zepter.« (S. 300, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 20. Jg. 1928) 
 
406 Kinsky
»Kinsky. Katholisch. - Böhmischer Uradel, der 16. Mai 1237 urkundlich (Orig. im Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien) zuerst erscheint. Protivec und Vecemil nennen sich 1. März 1307 „von Wchynic“ nach der ehemaligen Burg Wchynic (Chynic), Bezirk Leitmeritz, Böhmen. - Bestätigung des Herrenstandes und Vereinigung der Namen Wchynic und Tettau nach dem Majestätsbrief Prag 21. März 1596; Bestätigung [infolge des seitens des böhm. Herrenstandes erhobenen Protestes] Prag 11. März 1611; Reichsgraf mit „Hoch- und Wohlgeboren“ und Palatinat Wien 31. Mai 1676, bestätigt Wien 2. April 1687 (für die Brüder Franz Ulrich und Wenzel Norbert, Stammvater des blühenden Hauses); niederösterreichischer Herrenstand 16. Januar 1745. - Wappen (Stammwappen): In Rot 3 vom linken Sildesrande ausgehende abwärts-gebogene silberne Wolfszähne. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein silbern-roter Adlerflug.« (S. 309, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 105. Jg. 1932) 
 
407 Kittlitz
»Kittlitz und Ottendorf. Evangelisch. - Oberlausitzischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Löbau, der mit Hainricus Ketlich, Zeugen, als König Wladislaus von Böhmen das Kloster Kladrub gründet, 1115 urkundlich (s. Regesta Bohemiae et Moraviae, ed. Erben, 1855, Band I, S. 90) zuerst erscheint und mit Otto, Herr auf Ottendorf, 1225, die Stammreihe beginnt. Die Namensform wechselte zwischen Ketlic, Ketlitz, Chidelitz, Kythelitz, Kitelitz und Kittlitz. Das Geschlecht kommt seit etwa 1560 mit dem Freiherrentitel vor, dessen Führung in Preußen nicht beanstandet wurde. Dieser Titel geht vielleicht in seinem Ursprung darauf zurück, daß Mitglieder des Geschlechts bereits als „baro“ 1292 bzw. 1318 urkundlich (s. cod. Sil. III, fol. 173 bzw. sächs. Hauptstaatsarchiv Dresden Orig.-Urk. Nr. 2127) und als „Herr“ 1266-1401 urkundlich (s. cod. Brandenb. IV, 1, fol. 175, u. cod. Lusat. III, fol. 377) bezeichnet wurden und somit eine Sonderstellung einnahmen. - Wappen: Schrägrechts geteilt; oben in Gold ein wachsender, schwarzer Stier, unten in Rot 3 silberne Schräglinks-Balken. Auf dem gekrönten Helme mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken der Stier wachsend zwischen offenem, rechts silbernen, mit 5 roten Rosen, links roten, mit 5 silbernen Rosen belegten Fluge.« (S. 392, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
408 Kleist
»Kleist (Kleist-Keyserlingk, Kleist-Retzow, Kleist von Bornstedt). Evangelisch und katholisch. - Pommerscher Uradel, der mit Ritter Conrad Cleist 29. Juli 1263 urkundlich (vergl. Dreger, Cod. Pomeraniae dipl. S. 467 Nr. CCCLVI) zuerst erscheint und seine Abstammung auf Jarislaw, Kämmerer Herzog Kasimir I., 1175 zurückführt. - Präsentationsrecht zum vormaligen preußischen Herrenhause seit 20. Juli 1857. - Wappen: In Silber ein von 2 flüchtigen roten Füchsen begleiteter roter Balken. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 3 fächerförmig auf 3 silbern, rot, silberne Rosen gestürzte Knebelspieße mit goldenen Schäften und silbernen Eisen.« (S. 275, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
409 Klencke
»Klencke. Lutherisch. - Niedersächsischer Uradel, der mit Dominus Theodericus Clencoc 18. November 1231 urkundlich (abgedr. im Hoyaer Urk.-Buch Band V, Nr. 14) zuerst erscheint und früh in 2 Stämmen auftritt, deren Zusammenhang nicht feststeht. - Wappen: In Silber ein schwarzes Klenkrad. Aus dem Helme mit schwarz-silbernen Decken das Rad zwischen 2 silbernen Büffelhörnern (der Hämelschenburger Stamm zwischen 2 natürlichen Pfauenfedern).« (S. 303, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
410 Klitzing
»Klitzing (Klitzing-Pestel). Evangelisch. - Mittelmärkischer Uradel, eines Stammes mit den Karstedt, der mit Henricus Clitzing 1265 urkundlich (s. Meckl. Urk.-Buch Nr. 1054) zuerst erscheint und mit Betkin um 1400 die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Gold 3 (2, 1) silbern gestulpte, rote Tatarenmützen. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken ein wachsender Tatarenrumpf in rotem Gewande mit silbernen Aufschlägen und Mütze wie im Schilde.« (S. 397, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
411 Kloeden
»Kloeden (Klaeden). Evangelisch. - Altmärkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Stendal, der mit Peter de Clodene zwischen 1162 und 1189 urkundlich (vergl. Märcker, Das Burggrafentum Meißen, S. 169, Anm.) zuerst erscheint und mit Heinrich von Klöden 1333, + um 1346, Landeshauptmann der Altmark, die ununterbrochene Stammreihe beginnt. - Wappen: In Blau 2 abgewendete, aufgerichtete, silberne Streitäxte. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken die Streitäxte.« (S. 296, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
412 Klopmann
»Klopmann. Evangelisch. - Westfälischer Uradel, der als Burgmannengeschlecht zu Ahaus mit Hermann Klopmann 1260 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch, Band III, Nr. 663) auftritt, um die Mitte des 15. Jahrhunderts ins Ordensgebiet Kurland einwanderte und dessen Stammreihe mit Otto von Klopmann, + um 1500, beginnt. - Eintragung bei der kurländischen Ritterbank unter der I. Klasse 17. Oktober 1620; russische Anerkennung der Berechtigung zur Führung des Barontitels laut Senatsukas vom 3. April 1862. - Wappen: In Schwarz 3 (2, 1) gestürzte goldene Schellen. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken 2 von Schwarz und Gold übereck geteilte Büffelhörner.« (S. 410, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
413 Klützow
»Klützow. Evangelisch. - Pommerscher Uradel mit dem gleichnamigen Stammsitz im heutigen Kreis Pyritz, der mit Heidenricus de Clutsow 1269 urkundlich (Pommersches Urk.-Buch, Band II, S. 211) zuerst erscheint und mit Jakob von Klützow, Herrn auf Dedelow, um 1500, die Stammreihe beginnt. Die Namensform wechselt zwischen Clossowe, Clutsow, Clutzowe, Clutzsow, Klutzow, Clützo und Klützow. - - Wappen: In Gold ein silberner Schrägrechts-Balken, belegt mit 3 roten Rosen mit goldenen Butzen und grünen Blattspitzen zwischen den Blättern. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken eine rote Rose an natürlichem Blätterstengel.« (S. 304, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
414 Klüx
»Klüx. Im Mannesstamme erloschen. Evangelisch. - Oberlausitzer Uradel mit dem gleichnamigen Stammhause (Klix) unweit Bautzen, der mit Waltherus de Kluiz 1282 (s. Cod. Lusatiae 110), beziehungsweise Jenchin de Clux 1324 urkundlich (a. a. O. 255, vergl. Lausitzer Magazin 1860, S. 471) zuerst erscheint und mit dem „alten Klüx“ auf Strahwalde 1500 die Stammreihe beginnt. Die Namensform wechselt zwischen Kluiz, Clux, Klix, Klyx und Klüx. - Wappen: In Rot ein schrägrechts liegender silberner (auch natürlicher) Lindenast mit oben 2 silbernen (auch grünen) Blättern, unten einem Blatte. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken 3 (silbern, rot, goldene) Straußenfedern.« (S. 210, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
415 Knesebeck
»Knesebeck. Evangelisch. - Die unten als Weißer und Schwarzer Stamm bezeichneten Geschlechter von dem Knesebeck sind verschiedener Abstammung; indessen haben beide sich als gemeinsamer Wurzel entsprossen anerkannt und im Jahre 1644 mit landesherrlicher, sowohl Kurfürstlich brandenburgischer, als auch Kurfürstlich braunschweig-lüneburgischer Einwilligung ihre Wappen vereinigt und auch die gesammte Hand in der Lehnsfolge ihrer Güter erhalten. - Wappen (seit 1644): Geviert: 1 und 4 in Silber eine rote Greifenklaue; 2 und 3 in Silber ein rotes Einhorn. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 5 schwarz-silbern-schwarz-silbern-schwarze Birkhahnfedern, vor 3 rot-silbern-roten Fähnlein an silbernen Stangen. - - A. Weißer Stamm. Altmärkischer Uradel, der mit Bodo de Knesebeke (der sich bis dahin de Soltwedele nennt) 26. Januar 1244 urkundlich (vergl. Riedel, Cod. dipl. Brand. II, 8, S. 157) zuerst erscheint und die Stammreihe beginnt. - Wappen (Stammwappen): In Silber eine rote Greifenklaue. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 3 rot-silbern-rote Fähnlein an silbernen Stangen. - - B. Schwarzer Stamm. Niedersächsischer Uradel, eines Stammes mit den von Restorff, mit dem Stammhause Burg Knesebeck bei Wittingen im Lüneburgischen, der mit Wasmod von dem Knesebeck, Herrn auf Knesebeck, Marschall Ottos des Kindes, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 1248 urkundlich (vergl. Scheidt, Orig. Guelf. IV, S. 71) zuerst erscheint; Erbkämmerer des Fürstentums Celle und Lüneburg seit 1374. - Wappen (Stammwappen): In Silber ein springendes, rotes Einhorn. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 5 schwarz-silbern-schwarz-silbern-schwarze Birkhahnfedern.« (S. 305, 306 & 309, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
416 Kniestedt
»Kniestedt. Protestantisch. - Niedersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Salzgitter (Hannover), der mit Conrad 1221 urkundlich (s. Urk.-Buch der Stadt Hildesheim I, Nr. 85) zuerst erscheint. - Wappen: In Gold ein am Rande mit 9 grünen Kleeblättern besteckter roter Schild. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken ein mit 2 roten Schrägbalken belegter und mit einem Pfauenfederbusch besteckter goldener Stulphut.« (S. 298, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
417 Knigge
»Knigge. Lutherisch. - Niedersächsischer Uradel, der mit Ekbertus Knikke, miles, 26. Juni 1241 urkundlich (vergl. Urk.-Buch der Stadt Hannover vom Histor. Verein für Niedersachsen, S. 10) auftritt und bereits im 13. Jahrhundert im Kalenbergischen, Schauenburgischen und am Deister begütert war. - Reichs- und erbländisch-österreichischer Freiherr mit Wappenbesserung und „Wohlgeboren“ Wien 19. Juni 1665 (für die Brüder Jobst Hilmar, Kaiserl. Oberst-Feldwachtm., und Friedrich Ulrich Knigge, Kaiserl. Obersten und kurköln. Kammerherrn); kursächsische Anerkennung 20. September 1670. - - Wappen (1665): Geviert und belegt mit einem gekrönten silbernen Herzschild, darin ein von Rot und Gold geteilter, mit 3 (2, 1) blauen Lilien belegter Balken, begleitet von 3 (1, 2) roten Herzen; 1 und 4 geteilt, oben in Silber ein einwärts-wachsender, zweischwänziger, gold-gekrönter roter Löwe, unten von Rot und Silber 4mal geteilt (Stammwappen), 2 und 3 in Gold zwischen 2 schwarzen Balken 2 schwarze Rauten nebeneinander. Freiherrenkrone und 3 gekrönte Helme mit rechts rot-silbernen, links schwarz-goldenen Decken; auf dem rechten ein offener, rechts roter, links silberner Flug (Stammwappenhelm), auf dem mittleren ein sitzender, vorwärts-gekehrter roter Löwe, der in jeder Vorderpranke 3 nach auswärts abfliegende, mit silbernem Halbmond belegte rote Fähnchen an mit silbernem Halbmond besetzen silbernen Stangen hält, auf dem linken eine schräglinks stehende, mit einem Pfauenwedel besteckte, gekrönte und 3mal schwarz gestreifte goldene Säule, beseitet von je einer schwarzen Raute.« (S. 319, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
418 Knobelsdorff
»Knobelsdorff (Knobelsdorff-Brenkenhoff). Lutherisch, reformiert und katholisch. - Meißnischer Uradel, der mit Isenhard de Clowelokesdorf 1. April 1203 urkundlich (Orig. im sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden Nr. 129, abgedr. bei Schäfer, Sachsenchronik, 1. Serie, S. 21) zuerst erscheint. Das seit dem Anfange des 13. Jahrhunderts in Schlesien, seit 1454 auch in Ostpreußen nachweisbare Geschlecht erscheint in 4 Stämmen, deren Zusammenhang bis auf Stamm D feststeht. - Wappen: In Rot ein mit 3 silbernen Schrägrechts-Streifen belegter blauer Balken. Auf dem Helme mit rot-blau-silbernen Decken ein wie der Schild, hier schrägrechts bezeichneter, geschlossener roter Flug.« (S. 422, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
419 Knoblauch
»Knoblauch. Evangelisch. - Havelländischer Uradel, der sich vermutlich nach dem gleichnamigen, schon 1197 genannten Dorfe bei Ketzin an der Havel nennt und mit der verwitweten Margarete dicta de Cnebeloke 24. Dezember 1316 urkundlich (Orig. im Gemeindekirchenamt der St. Petri-Kirche in Berlin, vergl. Riedel, Cod. dipl. Brandenburg., A. 11, 230) zuerst erscheint. Die Stammreihe beginnt mit Fritze von Knobelauch 1375, Herrn auf Pessin. - Wappen: In Schwarz 3 gekrönte silberne Knoblauchzwiebeln. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken eine aufrechtstehende silberne Knoblauchzwiebel.« (S. 211, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
420 Knoblauch zu Hatzbach
»Knoblauch zu Hatzbach. Hessischer Uradel, dessen Stammreihe mit Heynemann Knobelouch, 7. März 1357 als Erbburgmann zu Berleburg und als Burgmann zu Biedenkopf 8. Februar 1387 urkundlich (vergl. Baur, Hessische Urk. Band I, 1860, S. 783-84) erwähnt, beginnt. Sein Enkel Craft wird 1433 mit Hatzbach belehnt. Das Geschlecht gehört zur Althessischen Ritterschaft. - Wappen: In Silber 3 schrägrechts aneinander hängende, schwarze Wecken. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein wie der Schild bezeichneter Flug.« (S. 439, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
421 Knobloch
»Knobloch. Evangelisch. - Meißnischer Uradel, der mit Heynricus dictus Cnobelouch 1292 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv in Dresden) zuerst erscheint. Jakob von Knobloch, mit dem die Stammreihe beginnt, kam im 15. Jahrhundert aus der Oberlausitz im Dienste des Ordens nach Preußen. - Wappen: In Rot 3 (2, 1) silberne Kannen. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein liegendes silbernes (oder goldenes) Jagdhorn mit roter (oder blauer) Schnur vor 5 blauen Fahnen an goldenen Lanzen.« (S. 214, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
422 Knöringen
»Mandelsloh. Katholisch. - Uradel der schwäbischen Reichsritterschaft, Kantons an der Donau und des fränkischen Kantons Altmühl, mit gleichnamigem Stammhause bei Burgau, der mit Ulrich von Knöringen 1069 urkundlich (vergl. Annal. Wettenhus. I, 52, Handschr. im bayer. Reichsarchiv) zuerst erscheint. Die Stammreihe beginnt mit Konrad von Knörringen zu Knörringen und Jettingen 1268. - Wappen: In Schwarz ein silberner Ring. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken der hier gold-gekrönte und mit 5 schwarzen Straußenfedern besteckte Ring.« (S. 440, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
423 Knuth (Haken)
»Knuth (Mecklenburg). Evangelisch. - Mecklenburgischer Uradel, der mit Heinricius Knut, miles, 1230/34 urkundlich (vergl. Meckl. Urk.-Buch, Band I, S. 376) zuerst erscheint, mit Henning Knuth, 1353, + vor 1361, die Stammreihe beginnt und nur noch in Dänemark im dänischen Grafen- und Baronstande blüht. - Wappen: In Silber ein aufgerichteter natürlicher Kesselhaken, begleitet von 3 gestengelten grünen Kleeblättern. Auf dem schwarz-rot-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken über 3 grünen Kleeblättern 3 rote (1 rechts- 2. uund 3 linksgewendete) Fähnlein.« (S. 315, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
424 Köckritz
»Köckritz (Köckritz und Friedland). Evangelisch. - Vogtländischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Weida, der mit Popo et Henricus de Kokericz 1209 urkundlich (Kopie der Urkunde im Staatsarchiv Weimar) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Konrad von Kokeritz, * um 1270, beginnt. - Wappen: In von Blau und Silber gespaltenem Schilde 3 (2, 1) goldene Lilien. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken 2 Büffelhörner, das rechte blau, das linke silbern.« (S. 299, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
425 Koenneritz
»Koenneritz. Im freiherrlichen Mannesstamme erloschen. Lutherisch. - Thüringischer Uradel, der unter dem Namen von Konritz im Lehnsbuch des Markgrafen Friedrich des Ernsthaften 1348/49 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) auftritt. Der Name wechselte zwischen Conritz, Koenritz, Koendritz, Kueneritz und Könneritz. - Königlich sächsische Genehmigung zur Führung des Freiherrentitels 17. Juni 1874 (für die Nachkommen des Hans Wilhelm Traugott von Koenneritz). - Wappen (1874): In Silber 3 (2, 1) oben und unten mit eisernem Reifen gefaßte rote Handrammen mit 2 Handhaben. Freiherrenkrone. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken 7 abwechselnd rote und silberne Straußenfedern, jede belegt mit einer gold-besamten Rose gewechselter Farbe.« (S. 324, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
426 Koethen
»Koethen. Evangelisch. - Anhaltischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (der späteren Stadt Köthen), der mit Conradus und Otto fratres dicti de Cotene 1275 urkundlich (s. Cod. dipl. anhalt. VI, 466) zuerst erscheint und in einem Zweige in der Neumark auftritt. - Wappen: In Silber ein 3speichiges blaues Kammrad, begleitet von 3 (2, 1) roten Rosen. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein wachsender geschienter Arm, der einen Rosenzweig mit 3 Blüten emporhält.« (S. 219, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
427 Köller
»Köller. Pommerscher Uradel, der mit Ritter Johannes Collnerus, Rat Herzog Bogislaws IV. von Pommern, 1280 urkundlich (Pomm. Urk.-Buch, II, p. 423/5) zuerst erscheint und früh in zwei Stämmen auftritt, deren näherer Zusammenhang urkundlich nicht nachweisbar ist. - Wappen: In Silber eine rote Raute. Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken eine Jungfrau in von Rot und Silber geviertem Kleide, deren vom Kopf herabfallendes Haar mit 3 Messerklingen besteckt ist, und die in jeder Hand eine natürliche silberne Lilie hält.« (S. 303, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
428 Kommerstädt
»Kommerstädt. Evangelisch. - Das Geschlecht leitet der Überlieferung nach seine Herkunft von der Wüstung Gommerstedt bei Bösleben, Thüringen, und seine Abstammung von dem gleichnamigen Uradelsgeschlecht her, das bereits 1268-86 urkundlich erwähnt wird. - Reichsadel mit Wappenbesserung Prag 30. April 1538 (für die Brüder George, Nicolaß und Hanß Komerstadt); Reichsadelsbestätigung Antwerpen 29. Mai 1540 (für dieselben). - Wappen (1538/40, ähnlich dem bereits geführten Stammwappen): Innerhalb von Gold und Rot 12mal gestückter Randleiste ein goldenes Einhorn mit rotem Halsband. Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken das Einhorn wachsend.« (S. 288, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 25. Jg. 1933) 
 
429 Königsmarck
»Königsmarck. Evangelisch. - Altmärkischer Uradel, der mit Henricus de Cungermarck 1225 urkundlich (Riedel, Cod. dipl. Brandenb. A. VI, 399) und mit Walter, Ritter und Marschall der Markgrafen Johann I. und Otto III. von Brandenburg 1247 urkundlich (Riedel, a. a. O. A. XVII, 370) zuerst erscheint; Erbhofmeister der Kurmark Brandenburg 30. Oktober 1802. - Preußischer Graf Berlin 6. Januar, Diplom 3. März 1817 (für Hans Valentin Ferdinand von Königsmarck, Majoratsherrn auf Netzeband usw., Königl. preuß. Geheimen Rat und Erbhofmeister); mecklenburg-schwerinische Anerkennung . . 20. Mai 1817; Präsentationsrecht zum ehemaligen preußischen Herrenhaus 19. Januar 1854. - Wappen (1817): Geviert und belegt mit silbernem Herzschild, darin 3 aus dem rechten Rande hervorgehende rote Spitzen (Stammwappen); 1 und 4 in Blau ein auswärts-gewendeter goldener Löwe, in Feld 1 einen silbernen Schlüssel, in Feld 4 ein silbernes Passionskreuz in den Pranken haltend, 2 in Gold ein linkshin sprengender Ritter auf braun-gezäumtem Schimmel mit purpurner Decke und Schabracke mit goldenem Helmkleinod, 3 (rot, silbern, rote) Straußenfedern auf dem Helm, in der rechten einen goldenen Marschallstab haltend, 2 in Gold über silbernem Fluß eine schrägrechts ansteigende betürmte Bogenbrücke aus rotem Mauerwerk (Prager Moldaubrücke zur Erinnerung an die Eroberung der Klein-Seite von Prag durch Johann Christof v. K. 1648). Grafenkrone und 3 gekrönte Helme mit rot-silbernen Decken; auf dem rechten der goldene Löwe mit dem Schlüssel wachsend, auf dem mittleren eine gold-gekrönte silberne Jungfrau, in der rechten 3 silberne gefüllte Rosen an grünen Blätterstielen haltend (Stammwappenhelm), auf dem linken der Ritter wachsend, in der Rechten eine braunbeschaftete rote Fahne mit goldener Spitze und goldenen Troddeln, in der Linken ein silbernes Passionskreuz haltend.« (S. 316, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 105. Jg. 1932) 
 
430 Könitz
»Könitz. Lutherisch. - Uradel des Orlagaues, der mit Ritter Adalbert von Könitz 21. Februar 1125 beziehungsweise Otto et Henricus de Conez, milites, 14. September 1306 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv in Dresden) zuerst erscheint. Die Stammreihe beginnt mit Hartmann, + 1262, Herrn auf Eyba. - Wappen: In Silber 2 sich berührende und rings an den Schildesrand anstoßende, rote Wecken. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein wachsender, mit von Silber und Rot abgeteiltem Wams bekleideter Neger mit gestümmelten Armen und links abfliegender, rot-silbern gewundener Stirnbinde.« (S. 441, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
431 Konow
»Konow (Cunow). Evangelisch. - Märkischer Uradel, der mit Gercke de Konowe 1295 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. A, II, S. 263) zuerst erscheint und mit Philipp um die Mitte des 16. Jahrhunderts die sichere Stammreihe beginnt. - Wappen (zur Wappengemeinschaft der von Klitzing, von Karstedt usw. gehörig): In Silber 3 (2, 1) rote Tatarenmützen. Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken ein wachsender, geharnischter Tatar mit roter Mütze. Bei der Einführung in das schwedische Ritterhaus, 1776, abweichend, so daß die Tatarenmützen in Silber über Blau geteilt, die Helmdecken silbern-blau-rot, der Tatar auf dem Helme vor einem goldenen Sessel erscheinen.« (S. 443, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
432 Koppelow
»Koppelow. Evangelisch. - Mecklenburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Wendischen Kreise, der mit Ericus de Coppelowe 9. Januar 1320 urkundlich (s. Meckl. Urk.-Buch VI, S. 504) zuerst erscheint, während die sichere Stammreihe mit Engelke Koppelowe, 1359, 1378, Herrn auf Marnitz, beginnt. - Wappen: In Silber 5 (2, 1, 2) rote Wecken. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken eine wachsende rot-bekleidete Jungfrau, die in der Rechten eine silberne Straußenfeder emporhält.« (S. 220, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
433 Köppern
»Köppern. Im Mannesstamme erloschen. Evangelisch. - Pommerscher Uradel, der mit Johannes de Cupperne, Verchen 18. August 1265 urkundlich (s. Pomm. Urk.-Buch, Band II, S. 129) zuerst erscheint und mit Hans Köppern um 1350 die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Rot eine aus grünem Rasen wachsende Weinrebe mit je 3 grünen Blättern und 3 grünen Trauben. Auf dem Helme mit rot-grünen Decken ein abgehauener Eichenstamm, dessen 6 gestümmelte Zweige je ein Blatt treiben.« (S. 219, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
434 Korff
»Korff. Westfälischer Uradel, der mit Ritter Henricus Corff, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 1241 urkundlich (vergl. westfäl. Urk.-Buch VII, Nr. 505) zuerst erscheint. - Wappen: In Rot eine goldene Lilie. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken eine von 3 (1, 2) goldenen Sternen überhöhte, goldene Lilie, beseitet von 2 an ihr emporklimmenden Seejungfrauen mit rot-befloßten, blauen Schweifen.« (S. 445, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
435 Koß (Balken)
»Koß. Evangelisch. - Mecklenburgischer Uradel, der mit dem Knappen Herman Coz 14. Oktober 1271 urkundlich (abgedr. im Meckl. Urk.-Buch II, Nr. 1235) zuerst auftritt und dessen Stammreihe mit Hermann von Koß, Herrn auf Poppendorff und Teschow, 1322, beginnt. Die Namensform wechselte zwischen Coz, Kotz, Cos, Cosse und Koß. - Wappen: In Rot ein silberner Balken, der in 2 Reihen von je 7 roten Blutstropfen belegt ist. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken 3 silberne Pilgrimsstäbe, die mit je 3 natürlichen Pfauenfedern besteckt sind.« (S. 324, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
436 Koschembahr
»Koschembahr. Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der mit Jeske Kossobor, Ritter im Gefolge des Herzogs Johann I. von Troppau (Ratibor) 20. Januar 1361 urkundlich (Grünhagen, Lehns- u. Besitzurkunden Schlesiens, S. 477, Nr. 76) zuerst erscheint. Vermutlich gehört auch der 7. beziehungsweise 19. Juni 1304 im Heinrichauer Gründungsbuch und Codex dipl. Sil., XIV erwähnte Jacobus Kossebor, sowie der 23. Oktober 1359 in einer Urkunde im Breslauer Diözesanarchiv erwähnte Thymo von Kosschebor auf Buchwaldisdorf zu diesem Geschlecht (vergl. auch Grünhagen, Regesten zur Schles. Gesch., Teil I, S. 61 u. 83, und Häusler, Urk.-Sammlung Oels, S. 10ff.). Die sichere Stammreihe beginnt mit Hans (Jan) Kossenbor genannt Skorkowsky, Herrn auf Skorkau usw., um 1564 Landgerichts-Beisitzer des Fürstentums Oppeln. Die Namensform wechselte zwischen Cosebor, Kossebor, Koschebor und Koschen(m)bar; bis Ende des 18. Jahrhunderts nannte sich das Geschlecht nach seinem Stammsitz Skorkau, Kreis Rosenberg, Oberschlesien, „von Koschenbar und Skorkau“, zeitweise auch „von Skorkowsky“. - Wappen: In Blau ein silberner Schrägrechts-Balken, der mit 3 vierblättrigen roten Rosen belegt ist. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken zwischen 2 von Blau und Silber übereck-geteilten Büffelhörnern 3 rote Rosen pfahlweise übereinander.« (S. 379, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 35. Jg. 1936) 
 
437 Koschützki
»Koschützki (Koschitzky). Schlesischer Uradel, der mit Hanco Koschiczco (Koschyczo, Koyssiczki) de Lupow, welcher als Käufer des Gutes Rymberg, Bezirk Breslau, 1365 urkundlich (Staatsarchiv Breslau, Rep. 16, Ob. Ger. B 37, fol. 122, 97 u. 98 usw.) auftritt, zuerst erscheint, und dessen Stammreihe mit Nikolas, Herrn auf Kobylno 1527, beginnt. Die Namensform wechselte zwischen Koschützki, Koschitzky, Kosicki, Koszicki und Kosiczki. - Wappen („Luk“): In Rot ein gespannter silberner Bogen mit daraufgelegtem silbernen Pfeil. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein grüner Lorberkranz.« (S. 321, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
438 Koseritz
»Koseritz. Evangelisch. - Oberlausitzischer Uradel mit dem vermutlichen Stammsitz Caseritz (Coseritz) südöstlich von Kamenz, der mit Konrad von Koseritz, Pfleger des deutschen Ordens zu Preußisch-Holland 1344-54 urkundlich (s. v. Mülverstedt, „Beamte und Konventsmitglieder des deutschen Ordens“, in Oberländische Geschichtsblätter II [1900] S. 28) zuerst auftritt. Lutold von Koseritz erscheint als Herr auf Groß-Särchen, Oberlausitz, 1410 urkundlich (s. Knothe, Gesch. des Oberlaus. Adels), während die Stammreihe mit Nicol, + 1517, Herrn auf Kessel bei Bischofswerda, beginnt. - Wappen: In Blau ein silberner Büffelkopf. Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken der Büffelkopf (vergl. auch O. Posse, Die Siegel des Adels der Wettiner Lande, Band IV, S. 57).« (S. 459, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
439 Kospoth
»Kospoth. Thüringischer Uradel mit dem Stammhause Kospoda bei Jena, der mit Henricus de Kozebude 28. April 1220 urkundlich (sächs. Hauptstaatsarchiv in Dresden) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Karl, 1447, Herrn auf Schilbach und Seubtendorf, beginnt. Der Name wechselte zwischen Kozzibate, Cozebode, Kossebode, Koßbod, Cospot, Kospode und Kospot. - Wappen: In Blau 3 (2, 1) silberne Sterne. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken eine silbern-gestulpte blaue Mütze, oben mit schwarzen, an der Seite mit silbernen Federn besteckt.« (S. 227, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
440 Kottwitz
»Kottwitz. Evangelisch. - Niederschlesischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Breslau, der mit Hugo de Kotenwicz 21. Januar 1216 urkundlich (Orig. Nr. 200 im sächs. Hauptstaatsarchiv Dresden) zuerst auftritt und früh in zwei Stämmen erscheint, deren näherer Zusammenhang nicht feststeht. - Wappen: In Silber ein roter Balken. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein halber natürlicher Mühlstein, davor ein mit 7 schwarzen Hahnenfedern besteckter roter Schaft.« (S. 228, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
441 Kotzau
»Kotzau. Lutherisch. - Reichsfreiherr mit Wappenbesserung Laxenburg 19. Juni 1738 (für die Brüder Friedrich Christian Wilhelm und Friedrich August Edle Herren von Kotzau, Söhne des Markgrafen Georg Albrecht zu Brandenburg-Culmbach aus seiner Ehe zur rechten Hand mit Regine Magdalene Lutze, späteren Frau von Kotzau [Name eines 1659 + vogtländischen Uradelsgeschlechts]); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 13. März 1813. - Wappen (1738): Geviert mit rotem Herzschild belegt, darin ein silberner Widder; 1 und 4 in Silber ein aufsteigender, rot-bezungter und -bewehrter schwarzer Adler, 2 und 3 in Rot 2 goldene Schräglinks-Balken. Freiherrenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit blau-silbernen Decken der Adler, auf dem mittleren mit rot-silbernen Decken der Widder, auf dem linken mit rot-goldenen Decken 5 goldene Lanzen mit rot-goldenen Fähnchen.« (S. 362, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil B, 79. Jg. 1929) 
 
442 Kotze
»Kotze. Evangelisch. - Obersächsischer Uradel, der mit Theodericus Cozce, als Zeugen bei einem Verkaufe des Klosters Marienkammer in St. Georgen bei Halle 1234 urkundlich (abgedr. bei Dreyhaupt, Beschreibung des Saalkr. I, S. 813/4 und in den Urk.-Regesten zur Gesch. und Genealogie der Herren von Kotze, vom Königl. Prov.-Archivar der Prov. Sachsen und Archivrat G. A. v. Mülverstedt, Magdeburg, E. Baensch jr., 1866) zuerst erscheint, und dessen Stammreihe mit Hermann von Kotze, Knappen, * um 1275, + vor 1370, beginnt. Die Namensform wechselte zwischen Cozze, Kotz, Cottze, Cozcze, Kosse und Kotze. - Wappen: a) Ursprünglich ein Eggenbalken mit vermutlich wachsendem Mann als Helmzier, später der Eggenbalken überhöht von einem halben (gestümmelten) Mann; b) (seit 1592): In Silber ein vorwärts-gekehrter schwarz-bekleideter Mann mit goldenem Haar und Bart. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein sitzender silberner Windhund mit goldenem Halsband.« (S. 325, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
443 Kracht
»Kracht. Evangelisch. - Uradel, der sich um 1260 in einen erzstiftisch-magdeburgischen und einen brandenburg-lausitzisch-ostpreußischen Stamm schied, die Wappenvarianten aufweisen. Der im Kreis Wanzleben, Wolmirstedt, Jerichow usw. begüterte magdeburgische Stamm, der nach von Mülverstedt, Regesten I, S. 331/32 und 595/96 bereits 1156-65 nachweisbar ist, wird seit 1605 nicht mehr erwähnt und scheint damals erloschen zu sein. Ihm gehörte der letzte Senior des Magdeburger Domkapitels Kardinal Albrecht Kracht, 1487-1569, an. Stammvater des brandenburg-lausitzisch-ostpreußischen Stammes ist Zabel, 1280-95 urkundlich (Riedel, Cod. dipl. Brandenburg I, 9, S. 6) der zuerst als Ministeriale des Erzstifts Magdeburg, dann als miles fidelis der Markgrafen von Brandenburg in Luckenberg auftritt. Sein Urenkel Heinze von Luckenberg oder Heinze Kracht, 1426-71, war der erste Markgräflich brandenburgische Kanzler der Hohenzollern. Ein sich um 1450 abzweigender ostpreußischer Zweig ist um 1600 erloschen. - Wappen: a) Von Silber über Rot geteilt mit je einer Greifenklaue verwechselter Farbe. Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken ein offener roter Flug; b) (in der Mark, in der Lausitz und in Ostpreußen) in Blau eine geflügelte silberne Greifenklaue mit rotem Balken über dem silbernen Flügel. Auf dem Helme mit blau-rot-silbernen Decken das Schildbild.« (S. 309, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
444 Kröcher
»Kröcher. Evangelisch. - Magdeburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Wolmirstedt, Provinz Sachsen, der mit Rabodo de Crochere 1184 urkundlich (vergl. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. I, 25, 164) zuerst erscheint und schon früh in der Altmark auftritt. Die Namensform wechselte zwischen Cröchern, Krocher, Krocker, Kröcker und Kröcher. Schloßgesessen zu Beetzendorf, Calbe, Krümke und Schwarzholz. - Wappen: In Blau ein schreitendes, silbernes Kamel (Dromedar). Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken das Kamel wachsend.« (S. 470, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
445 Krosigk
»Krosigk. Evangelisch. - Obersächsischer Uradel, eines Stammes und Wappens mit den aus dem Winckel und den 1722 + Köler, mit dem Stammhause Krosigk bei Halle an der Saale, der mit Guncelinus de Crozuc 1143 urkundlich (Orig. im sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint und dessen Stammreihe auf Dedo, + 1116, zurückgeführt wird. - Wappen: In Silber 3 rote Pflugscharen quer übereinander. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 2 aufgerichtete, mit einem silbernen Balken bezeichnete, rote Pflugscharen.« (S. 472, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
446 Kuenheim
»Kuenheim (Kunheim). Evangelisch. - Elsässischer Uradel mit dem Stammhause Künheim bei Colmar, der mit Cüntze von Kunheim, Ritter, 1263 urkundlich (vergl. Vierteljahrsheft f. Heraldik, Sphragistik und Genealogie, herausgeg. vom Verein Herold, Berlin 1880, Heft 1) zuerst erscheint, mit Johannes, 1289, Herrn auf Kunheim, Ritter, die Stammreihe beginnt und nur noch in dem nach Ostpreußen gekommenen Stamme blüht. - Wappen: In Silber ein schwarzer Löwe. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken der Löwe wachsend.« (S. 230, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
447 Künßberg
»Künsberg (Künßberg). Fränkischer Uradel, der mit Nentwich von Blassenberc und seinem Sohn Eberhard 1149 urkundlich (bayer. Hauptstaatsarchiv München, Bamb. Hochst.-Urk., Reg. bei v. Guttenberg a. a. O. 1. Gr. Reg. 2) die Stammreihe beginnt. Der Name wurde nach Erwerb bzw. Bau der Burg Kindsberg bei Creußen in Oberfranken bald nach 1200 mit dem der neuen Besitzung vertauscht, und erscheint Eberhart von Kindesperg 20. Nov. 1223 urkundlich (a. a. O. Bamberger Urkunden [Kl. Banz], gedr. bei Sprenger, Gesch. des Kl. Banz, 1803, S. 341). Der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Gebürg, zugehörig. - Wappen (Stammwappen): In Blau eine aufsteigende eingebogene silberne Spitze. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein runder, mit Hermelin gestulpter roter Hut zwischen 2 je in der Mündung mit einer silbernen Kugel (eigentl. einem Büschel Schwanenfedern) besteckten roten Büffelhörnern.« (S. 259, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930) 
 
448 Kutzleben
»Kutzleben. Evangelisch. - Thüringischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im heutigen Kreis Weißensee, der mit Rudolfus de Kozeleiben 1221 urkundlich (Geh. Staatsarchiv Weimar, vergl. v. Hagke, Urkundl. Nachrichten des Kr. Weißensee, 1867) zuerst erscheint und mit Hans von Kutzleben, Herrn auf Gröningen, um 1400 die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber eine schrägrechts liegende schwarze Säule. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 2 von Silber über Schwarz geteilte Fähnlein zwischen schwarzen Hahnenfedern.« (S. 232, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
449 Kyaw
»Kyaw. - Evangelisch. - Oberlausitzischer Uradel, der mit Niklaus von Kyaw 27. Juli 1348 urkundlich (s. Monum. Zoller. Band III, Nr. 216) zuerst erscheint und die Stammreihe mit Heinrich, 1387, Herrn auf Gießmannsdorf beginnt. Die Namensform wechselte zwischen Kya, Kyo, Key, Kyee, Kiow, Kudeschow, Kiau und Kyaw. - Wappen: In Gold ein linksgewendeter schwarzer Flügel. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken ein offener, schwarzer Flug.« (S. 481, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
450 Laffert
»Laffert (Laffert-Woldeck). Evangelisch. - Altes Stadtgeschlecht von Braunschweig und später Lüneburg, das seinen Namen von Groß- und Klein-Lafferde, Regierungsbezirk Hildesheim, herleitet und mit Heinrich von Laffert 1303 urkundlich zuerst erscheint. - Reichsadelsbestätigung Regensburg 7. Mai 1664 (für die Brüder Hieronymus, Georg und Friedrich von Laffert sowie ihren Vetter Balthasar von Laffert); Aufnahme in die mecklenburgische Ritterschaft 28. November 1801. - Wappen (1664): Gespalten; rechts von Silber und Schwarz 4mal geteilt und die schwarzen Teile mit einem 6strahligen silbernen Sterne belegt, links in Blau ein rechts-gekehrter silberner Hirschkopf mit rotem Geweih und 6 Enden an jeder Stange. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken der Hirschkopf.« (S. 521, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 18. Jg. 1925) 
 

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