Kaestner & von Urach's Genealogische Datenbank
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851 Wittern
»Wittern. Thüringischer Uradel mit dem Stammhause (Witterode, Witterde, derzeit) Witterda (nordwestlich von Erfurt), der mit Wernherus de Withera, ministerialis, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 14. Juni 1143 urkundlich (s. Stumpf, Acta Moguntina I, S. 27/28) zuerst erscheint. Das Geschlecht nannte sich bis Mitte des 15. Jahrhunderts von Witterde. - Wappen: Geteilt; oben von Rot und Silber gespalten, unten schwarz ohne Bild. Auf dem Helme mit rechts rot-silbernen, links schwarz-silbernen Decken Kopf samt Hals eines rechts-sehenden schwarzen Adlers, der mit 3 (rot, schwarz, silbernen) Hahnenfedern besteckt ist.« (S. 598, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
852 Witzendorff
»Witzendorff. Evangelisch. - Lüneburger Stadtgeschlecht, das sich nach dem heutigen Wiezendorf, Kreis Soltau, Hannover, nennt, mit Johannes de Wizendorpe, der 1290 das Bürgerrecht in Lüneburg erhält, urkundlich (ältestes donatus burgensium im Lüneburger Ratsarchiv) zuerst erscheint und bis 1492 auch in Hamburg auftritt; die Stammreihe beginnt mit Hans, 1429-57, Ratsherrn in Lüneburg. - Reichsadel mit Wappenbesserung Wien 6. September 1639 (für Franz, Herrn auf Kaltenmoor, Ratsherrn, Hieronymus, Herrn auf Wülschenbrook, Everingen und Wittorf, und Stats Friedrich Witzendorff, Ratsherrn). - - Wappen: In Silber auf grünem Berge 2 aufwärts-geschrägte, schwarze Rechen. Auf dem (seit 1639) gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken 6 abwechselnd grüne und silberne Straußenfedern.« (S. 755, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 20. Jg. 1928) 
 
853 Witzleben
»Witzleben (Witzleben-Normann, Ziegler Witzleben). Evangelisch. - Thüringischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Stadtilm, der mit Adelherus und Berbato de Wiceleibe 1133 urkundlich (Orig. im Archiv in Rudolstadt) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Hermann von Witzleben 1251 beginnt. - Wappen: Dreimal von Silber und Rot im gestürzten Sparrenschnitt geteilt. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein roter Hut mit aufgeschlagener, hermelinverbrämter Krempe, aus der 2 nach außen stehende, schwarze Schäfte hervorragen, die zu beiden Seiten mit je 4 roten Blättern und oben mit 5 abwechselnd roten und silbernen Straußenfedern besteckt sind. Die Liebensteiner (jetzt Oldenburger) II. Linie führt einen 2. gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken, auf dem Kopf samt Hals eines gold-bewehrten natürlichen Geiers mit goldenem Halsband zwischen rechts 2, links 3 silbern und rot-gespaltenen Fähnlein an roten Stangen hervorwächst.« (S. 614, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
854 Wobeser
»Wobeser (Wobeser-Warnstedt). Evangelisch. - Pommerscher Uradel mit gleichnamigem Stammhause im heutigen Kreis Rummelsburg, der sich auch nach Preußen und der Lausitz verbreitete, und 11. Januar 1363 urkundlich (s. Riedel, cod. dipl. Brandenb. 24, S. 67) zuerst erscheint, während die Stammreihe auf Klaus, 1300, Herrn auf Wobeser mit Missow, zurückgeführt wird. - Wappen: In Silber ein grünes Mummelblatt. Auf dem gekrönten Helme mit grün-silbernen Decken 3 natürliche silberne Lilien an grün-beblätterten Stengeln.« (S. 628, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
855 Woedtke
»Woedtke. Evangelisch. - Pommerscher Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Goerke, vermutlich eines Stammes mit den wappengleichen von Kleist, der mit Dubislaus de Wotike als Gründer der Stadt Plathe 8. Juli 1277 urkundlich (s. Pomm. Urk.-Buch Band II, Nr. 1069) zuerst erscheint und mit Joachim auf Woedtke und Zirkwitz die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber ein von 2 flüchtigen roten Füchsen begleiteter roter Balken. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 3 fächerförmig auf 3 (silbern, rot, silberne) Rosen gestürzte Knebelspieße mit goldenen Stielen und silbernen Eisen.« (S. 660, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
856 Woisky
»Woisky. Evangelisch und katholisch. - Oberschlesischer Uradel mit dem wahrscheinlichen Stammhause Woisko, Kreis Tost-Gleiwitz (nach dem Wappen eines Stammes mit den von Tschirschky), der angeblich bereits 1298 mit Bernhard Woyski in einer Urkunde des Herzogs Boleslaw I. von Oppeln auftritt und auf Schmard, Kreis Kreuzburg, Oberschlesien, seit 1379 urkundlich (s. Staatsarchiv Breslau, Rep. 21, Fürstentum Brieg III, 19. K., S. 277/78) angesessen erscheint. - Wappen („Wieniawa“): In Silber ein vorwärts-gekehrter schwarzer Büffelkopf mit rotem Nasenringe und roten Hörnern. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 3 (silbern, schwarz, silberne) Straußenfedern.« (S. 606, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
857 Woldeck von Arneburg
»Woldeck von Arneburg. Evangelisch. - Altmärkischer Uradel, der mit Heinricus de Woldegen, miles, 1. Mai 1230 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. I, 8, 143) zuerst erscheint und den Beinamen „von Arneburg“ nach der gleichnamigen landesfürstlichen Burg im Kreise Osterburg in der Zeit des Kurfürsten Joachim I. (1499-1535) erhalten hat. Wolde(n)ken van Ärneborch erscheint 1345 urkundlich (Riedel, a. a. O. XV, S. 123f.). Die Stammreihe beginnt mit Betke von Woldegen, * um 1320, Herrn auf Arneburg 1350. Die Namenschreibweise wechselte zwischen Woldege(n), Woldegge, Woldegghe, Woldeke, Woldekke, Woldike, Woeldicke, Weldeck, Wolldeke und Woldeck. - Wappen: In Gold auf einer mit einem Tor versehenen roten Mauer ein roter Adler. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken der rote Adler zwischen 2 von Gold und Rot übereck geteilten Büffelhörnern.« (S. 666, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
858 Wolff von Gudenberg
»Wolff genannt Metternich (des Stammes der Wolff von Gudenberg). Katholisch. - Hessischer Uradel mit der Stammburg Gudenberg bei Zierenberg (jetzt Ruine), der 24. Mai 1301 urkundlich (s. Baur, Hess. Urk. I, S. 229) zuerst erscheint. Von der Nachkommenschaft Goddarts Wolff von Gudenberg; x um 1440 mit Sibylle von Metternich stammen die Grafen und Freiherren Wolff Metternich. - Reichsfreiherr Regensburg 21. Januar 1637 (für Johann Adolf Wolff gen. Metternich); Diplomausfertigung unter Anerkennung des alten Herrenstandes mit „Wohlgeboren“ Regensburg 19. Oktober 1641 (für Obengenannten). - - Wappen (1637): Geteilt; oben in Blau ein dreilatziger silberner Turnierkragen, unten in Silber ein schreitender natürlicher Wolf. Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken der Wolf wachsend.« (S. 651, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932) 
 
859 Wolffersdorff
»Wolfersdorff (Wolfersdorf, Wolffersdorff). Evangelisch. - Vogtländischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Weida, der mit Bruno de Wolfimsdorf, miles, 20. Februar 1282 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint und die Stammreihe mit Hans von Wolffersdorff um 1400 beginnt. - Wappen: In Gold ein springender schwarzer Wolf. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken ein sitzender gekrönter schwarzer Wolf, dessen Krone mit 3 (schwarz, golden, schwarzen) Straußenfedern besteckt ist.« (S. 609, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
860 Wolfframsdorff
»Wolfframsdorff. Evangelisch. - Vogtländischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (heute Teichwolframsdorf) bei Neustadt an der Orla, der mit Ritter Lupold von Wolframsdorf 29. Dezember 1278 urkundlich (s. Urk.-Buch der Vögte von Weida, Band I, 1122-1356) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Georg von Wolframsdorff, Herrn auf Peritz usw., um 1480 beginnt. - Wappen: In Silber ein springender, schwarzer Wolf, der ein am Grinde schweißendes Hirschgeweih im Fang trägt. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein offener, von Silber über Rot geteilter Flug.« (S. 668, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
861 Wrangel
»Wrangel (Wrangell). Evangelisch und griechisch-katholisch. - Uradel, der Anfang des 13. Jahrhunderts aus Norddeutschland, wahrscheinlich über Dänemark nach Estland kam und sich von dort in Altlivland, Schweden, Rußland, Preußen und Holland ausbreutete. Mit dominus Hinricus de Wrangele, Vasall des Erzstiftes Riga, erscheint das Geschlecht 1277 urkundlich (vergl. Liv-, Est- und Kurländisches Urk.-Buch I, Nr. 449) zuerst. - Wappen: In Silber eine 3zinnige schwarze Mauer. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken die Mauer zwischen offenem silbernen Fluge.« (S. 779, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 27. Jg. 1928) 
 
862 Wrochem
»Wrochem. Evangelisch und katholisch. - Schlesischer Uradel, der mit Ritter Wrocheno, Hauptmann von Kosla (das heutige Koslow im Kreis Tost-Gleiwitz) 1379 urkundlich (vergl. Heyne, Gesch. des Bistums Breslau) auftritt. - Wappen: In Silber ein gewellter blauer Balken, begleitet von 3 (2, 1) roten Rosen. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein silberner Schwan.« (S. 669, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
863 Wülcknitz
»Wülcknitz. Evangelisch. - Anhaltischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Köthen, der mit Albertus de Wolkenitz 16. Dezember 1330 urkundlich (Cod. dipl. anhalt., Band V, S. 334, Nr. 584a, herausgeg. von v. Heinemann) zuerst erscheint und mit Albrecht von Wulcknitz, + vor 1472, Herrn auf Krüchern und Mosigkau, die Stammreihe beginnt. Die Namensform wechselte zwischen Wolkenitz, Wulkenicz, Wulcknitz, Wülkeniz und Wülcknitz. - Wappen: In Silber ein querliegender, oben und unten stumpfgeasteter, brauner (grüner) Baumstamm, an dem oben fächerartig 3 grüne Weinblätter hervorgehen. Auf dem gekrönten Helme mit grün-silbernen Decken die 3 Weinblätter (auch das ganze Schildbild).« (S. 619, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
864 Wulffen
»Wulffen (Magdeburg). Evangelisch. - Anhaltisch-magdeburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Cöthen, der mit Bernhardus de Wolve et frater ejus Gero unter den Schöffenbarfreien im Landgericht zu Wörbzig, Anhalt, 28. November 1156 urkundlich (vergl. Cod. dipl. anhalt., herausgegeben von v. Heinemann, Band I, S. 312 u. 425) zuerst erscheint und mit Hans von Wulffen, + vor 1177, Herrn auf Wulfen, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Gold ein springender, schwarzer Wolf. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken ein wachsender schwarzer Wolf.« (S. 790, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
865 Wulffen (halber Wolf)
»Wulffen (Halberstadt). Uradel des Hochstifts Halberstadt, der mit Hinrik Wulff, * um 1380, Bischöflich halberstädtischen Lehnsmann zu Gatersleben urkundlich (Staatsarchiv Magdeburg, Cop. 470, Reg. feud. Halberstad. 1357-1411, Bl. 10) auftritt und die Stammreihe beginnt. Von 1458-1883 im ununterbrochenen Besitze des ehemals Bischöflichen Lehens Hausneindorf. - Wappen: In Silber ein halber, natürlicher Wolf der später aus oben dürrem Gebüsch im linken Untereck über grünem Boden hervorbricht. Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken ein wachsender natürlicher Wolf.« (S. 788, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
866 Wulffen (Löwe)
»Wulffen (Wulffen genannt Küchmeister von Sternberg). Evangelisch und katholisch. - Kurmärkischer Uradel, der mit Heydenricus de Wolv 1220 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brandenburg. A, X, 448) zuerst erscheint und die Stammreihe mit Albrecht Wulff, 1333, Ritter, Herrn auf Tempelberg, Lebus, beginnt. - Wappen: In Silber ein roter Löwe. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken eine wachsende schwarze Wolfskralle.« (S. 621, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
867 Wurmb
»Wurmb (Wurmb von Zink). Thüringischer Uradel, der mit Konrad Worm, eques, 1173 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Dietrich Worm um 1250 beginnt. - Wappen: In Blau ein goldener Lindwurm. Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken der Lindwurm. - - Preußische Namen- und Wappenvereinigung mit denjenigen der von Zink als „Wurmb von Zink“ für den jedesmaligen Nutznießer des Fideikommisses Witschersdorf, Berlin 5. April 1838. Wappen (1838): Geviert; 1 und 4 (Wurmb); 2 und 3 (Zink): in Silber ein rotes Stiergehörn mit silbernen Spitzen. 2 Helme; auf dem rechten (Zink) mit rot-silbernen Decken das Stiergehörn, der linke (Wurmb).« (S. 673 & 674, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
868 Wurmbrand
»Wurmbrand. Katholisch. - Niederösterreichischer Uradel, der mit Helmwig Wurmbrand zu Salloder (b. Gloggnitz, Bez. Neunkirchen, Niederösterr.) 25. Juli 1322 urkundlich (vergl. Prof. Hans v. Zwiedinek „Das Reichsgräfl. Wurmbrand'sche Haus- u. Familien-Archiv zu Steyersberg“, Graz 1896, Veröffentlichungen der histor. Landeskommision für Steiermark) zuerst auftritt und mit dessen Bruder Heinrich Wurmbrand zu Stuppach bei Gloggnitz die sichere Stammreihe beginnt. - Obersterblandküchenmeister im Herzogtum Steiermark 8. Januar 1578; Ererbung der Herrschaft Reitenau und Wappenvereinigung mit dem der von Zebingen um 1580 infolge der Heirat Matthias I., + 1584, mit Sibylla von Zebingen, von deren Söhnen die folgenden Linien stammen. - Reichsfreiherr Prag 17. Dezember 1607 (für die Brüder Ehrenreich, Friedrich, Rudolf und Matthias sowie ihre Vettern Melchior und Wolfgang Leonhard Wurmbrand). - I. (österreichische) Linie. Stammvater: Freiherr Ehrenreich, * 1558, + 1620. Siehe Hofkalender, II. Abteilung. - II. (steierische) Linie. Stammvater: Freiherr Rudolf, * 1567, + 1625. - Des Rudolf Enkel sind die Stammväter der beiden Äste. - Wappen (1682): Geviert und belegt mit silbernem Herzschild, darin auf goldener Blätterkrone ein schwarzer Lindwurm mit Stachelschwanz, der einen auf beiden Seiten brennenden natürlichen Ast im Rachen hält und aus dessen Ohren Feuerflammen hervorgehn (ähnlich Stammwappen), Hauptschild: 1 und 4 von Rot und Silber 4mal gespalten und die roten Felder mit je 3 übereinander liegenden 4eckig geschliffenen gold-gefaßten „Diamantsteinen“ belegt, die silbernen Felder geschuppt (Grafschaft Pernstein), 2 und 3 in Rot eine springende vorwärts-gekehrte natürliche Katze (+ v. Zebingen). 3 gekrönte Helme mit rot-silbernen Decken; auf dem rechten ein von Silber und Rot 4mal gespaltener Flügel (Grafschaft Pernstein), auf dem mittleren der Lindwurm (Stammwappenhelm), auf dem linken die Katze, hier gold-gekrönt und sitzend (+ v. Zebingen).« (S. 692, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 103. Jg. 1930) 
 
869 Württemberg
»Haus Württemberg. Stammvater: Konrad von Wirtemberg (ehemaliges Schloß auf dem Rotenberg im württ. Neckarkreis) 1081-92; comes de Wirtemberg 1137; Erwerb der Grafschaft Urach 1260, der Grafschaft Calw um 1308, beziehungsweise 1345, der Stammesherrschaft der Herzöge von Teck 1325, beziehungsweise 1381; Ererbung der Grafschaft Mömpelgard (Montbéliard, Department Doubs) 1444; Graf Eberhard im Barte wird Herzog von Wirtemberg 31. Juli 1495; Entschädigung für die 1801 an Frankreich abgetretene Grafschaft Mömpelgard durch Ellwangen usw. 1803. Herzog Friedrich II. wird Kurfürst 27. April 1803, König 1. Januar 1806; die folgenden Linien stammen von fünf Söhnen des Herzogs Friedrich Eugen, * 21. Januar 1732, + 23. Dezember 1797, und seiner Gemahlin Friederike Sophie Dorothea Prinzessin in Preußen, Markgräfin zu Brandenburg-Schwedt, * 18. Dezember 1736, x 29. November 1753, + 9. März 1798. - Wappen (Stammwappen): In Gold 3 schwarze Hirschstangen übereinenader, die beiden oberen zu je 4, die unterste zu 3 Enden. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken ein gold-beschlagenes rotes Hifthorn, dessen Mundloch mit 3 rot-silbern-blauen Straußenfedern besteckt ist.« (S. 115, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
870 Würtzburg
»Würtzburg. Im Mannesstamme erloschen. Katholisch. - Fränkischer Uradel, der mit Herold, vicedominus zu Würzburg, 1140-42 und 1146 urkundlich (vergl. Mon. Castellana, S. 7/8, und Mon. boica Band XXIX. S. 246) zuerst erscheint; der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Gebürg, zugehörig. - Bestätigung von Freiheiten und Vorrechten Nürnberg 8. September 1371 (durch Kaiser Karl IV. für Conrad [Conze] von Würzburg, Herrn auf Rothenkirchen); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 7. Dezember 1812. - - Wappen (Stammwappen): In Gold das Bruststück eines bärtigen Mannes in schwarzer Kleidung, mit silbernem Aufschlag und silbern-gestulpter, nach hinten abhängender und an ihrer Spitze mit einem roten Stern besetzter schwarzer Mütze. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken ein natürlicher Pfauenwedel zwischen je 2 golden-schwarzen, bzw. schwarz-goldenen Straußenfedern.« (S. 661, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
871 Wussow
»Wussow. Evangelisch. - Hinterpommerscher Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Lauenburg, der mit Petrus de Wussow 1277 urkundlich (s. Diplomat. familiae de Wussow, S. 5, im Staatsarchiv Stettin, Manuskript Nr. 4) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Hans, 1528, beginnt. Der Zusammenhang des + vorpommerschen gleichnamigen Geschlechts anderen Wappens mit dem hinterpommerschen ist urkundlich nicht erwiesen. - Wappen: In Silber 3 von 3 Sternen überhöhte aufgerichtete blaue Neunaugen; dann (seit 1680) zwischen den Sternen und 3 übereinanderliegenden blauen Neunaugen ein aufwärts-gekehrter goldener Halbmond. Auf dem Helme mit blau-silbern Decken 3 (blau, silbern, blaue) Straußenfedern.« (S. 623, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
872 Wuthenau
»Wuthenau. Märkischer Uradel, der seinen Namen von Wuthenow am Ruppiner See herleitet und mit Nicolaus de Wtonowe, miles, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 16. März 1273 urkundlich (Orig. im Archiv zu Salzwedel, s. auch Riedel, Cod. dipl. Brandenburg. A. XIV, 14) zuerst erscheint. - Wappen: In Silber 2 aufwärts-geschrägte rote Feuerhaken, überhöht von einem roten Sterne (auch im von Rot über Silber geteilten Schilde die Wappenbilder in gewechselter Farbe). Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken eine wachsende rot-gekleidete Jungfrau, die in jeder Hand einen roten Feuerhaken hält.« (S. 628, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
873 Wylich
»Wylich und Lottum. Evangelisch. - Nieder-Schlesien. - Freiherr 1608, Reichsgraf 20. Januar 1701, preußische Anerkennung 14. Juni 1701. - Dieses Geschlecht besaß früher das Erb-Kämmereramt im Herzogthum Cleve. - Besitz: das Burglehen Lissa im Kreis Neumarkt, bestehend aus den Dörfern Lissa, Rathen, Klein-Heydau, Muckerau, Marschwitz und Wohnwitz. - Wappen: quadrirt; 1 u. 4 in Silber ein rother Sparren, unten von einem dergleichen Ring begleitet (wegen Wylich); 2 u. 3 in Gold ein rothes Kreuz, mit neun goldenen Kugeln belegt (wegen Lottum).« (S. 477, Gotha. Genealog. Taschenbuch der gräflichen Häuser, 28. Jg. 1855) 
 
874 Ysenburg
»Isenburg (Ysenburg). - - Reginboldus comes et advocatus ecclesiae Trevirensis tritt 1075 urkundlich (Mittelrhein. Reg. 1, Nr. 1448) auf; von Reimbold I. Grafen von Isenburg, 1093 urkundlich (a. a. O., Nr. 1526) leitet das Geschlecht seine Stammreihe ab; Grafen im Gau Einrich (links der unteren Lahn bis an den Rhein); Ererbung von Teilen der Grafschaft Arnstein 1137; freie Herren von Covern (bis 1266); Herren und Grafen von Nieder-Isenburg (1179-1664); Herren und Grafen von Limburg an der Lahn (1232-1414); Grafen von Wied (1326-1462); Ererbung von Teilen der Grafschaft Cleeberg und der freien Herrschaft Büdingen um 1213; Erwerbung der Burg Birstein als Fuldisches Lehen 8. September 1438 (erster Anteil an Birstein 20. April 1320). - Reichsgraf Argentinae 30. August 1442 (für Dieter zu Isenburg, Herrn zu Büdingen); Erhebung der Herrschaft Büdingen zur Reichsgrafschaft Breisach 1. September 1442; Erwerbung der Hälfte von Offenbach (s. u.) 24. Mai 1419 beziehungsweise 28. Mai 1420, der anderen Hälfte 11. März 1486; die folgenden Linien stammen von zwei Söhnen des Wolfgang Ernst I. Grafen zu Isenburg-Birstein, * 29. Dezember 1560, + 21. Mai 1633. - Wappen (Stammwappen): In Silber 2 schwarze Balken. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 2 mit je sieben goldenen Lindenblättern besäte schwarze Adlerflügel.« (S. 205, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
875 Zadow
»Zadow. Evangelisch. - Neumärkischer Uradel, eines Stammes und Wappens sowie im Lehnsverhältnis mit den 1285 urkundlich (s. Pomm. Urk.-Buch III, S. 550) auftretenden von Güntersberg, der nach dem im heutigen westpreußischen Kreis Deutsch-Krone gelegenen Stammhause Zadow den Namen annimmt und unter diesem mit Henning von Zadow (Zadawen) 1402 urkundlich (Staatsarchiv Königsberg i. Pr., Preuß.-deutsch. Ordensarchiv XIV, Nr. 100) zuerst erscheint. - Wappen: In Rot ein mit 3 schwarzen Eberköpfen belegter silberner Schräglinks-Balken. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken 6 schwarze Hahnenfedern (auch ein schwarzer Eberkopf mit den Hahnenfedern besteckt).« (S. 681, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
876 Zandt (Spitzen)
»Zandt. Katholisch. - Bayerischer Uradel mit den Stammburgen Zant im Regental, Vilstal und Altmühltal, der mit Oudalricus Zant, suevus, auf Schwaben a. d. Sempt 25. Mai 1075 urkundlich (Mon. boica 7 p. 45 [Mon. bened.-burana Nr. 1]) zuerst erscheint. - Wappen (Stammwappen): In Blau 2 bis zur Mitte des Schildes aufsteigende silberne Spitzen. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken 2 wie der Schild bezeichnete Büffelhörner.« (S. 611, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930) 
 
877 Zandt von Merl
»Zandt von Merl. Katholisch. - Uradel des Modelgaus, der mit Erfo und Wernerus de Merle, laici, 1120 urkundlich (s. Mittelrhein. Urk.-Buch I, Nr. 442) zuerst erscheint, während der Name Zant mit Werner Zant (Zhant), Bruder des Ritter Friedrich Vogts von Merle, 1271 erstmalig erwähnt wird. Die ununterbrochene Stammreihe beginnt mit Friedrich von Zant, Ritter 1292, + vor 1311. Das Geschlecht, als Erbvögte von Merle und im Hamm auftretend, gehörte der Reichsritterschaft am Rhein seit deren Begründung (1577) an und kommt bereits Mitte des 18. Jahrhunderts mit dem Freiherrentitel vor. - Wappen (ältestes Siegel des Friedrich Vogt von Merle von 1271): In Rot 3 (2, 1) gold-gekrönte, silberne Löwen. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein sitzender, rechtsgekehrter, gekrönter, silberner Löwe.« (S. 793, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
878 Zanthier
»Zanthier. Evangelisch. - Anhaltischer Uradel, seiner Überlieferung nach pommerellischer Herkunft (Burg Zanthier a. d. Weichsel 1245 als erbaut erwähnt), der mit Erhard Zcanthir 25. Juli 1404 urkundlich (vergl. Regesten der Urk. des Herzogl. Haus- und Staatsarchivs zu Zerbst aus den Jahren 1401-1500, herausgegeben von Dr. Wäschke, Archivrat, Dessau, 1909) unter den Mannen des Grafen Albrecht von Anhalt zuerst erscheint und sich in Sachsen, Vor- und Hinterpommern ausbreitete. - Wappen: In Rot ein mit 3 natürlichen Zanderköpfen belegter silberner Schrägrechts-Balken. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 2 aufgerichtete, nach außen gekrümmte natürliche Zander.« (S. 632, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
879 Zastrow
»Zastrow (Zastrow genannt von Küssow). Evangelisch und katholisch. - Pommerscher Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Greifswald, der mit Conrad von Zastrow 1270 urkundlich (vergl. Dähnert, Pomm. Bibliothek, Band III, S. 411) zuerst erscheint und in vier Stämmen blüht, deren Zusammenhang nur von Stamm A und B näher feststeht. - Wappen: In Silber eine entwurzelte 5blättrige grüne Staude. Auf dem Helme mit grün-silbernen Decken die Staude zwischen 2 silbernen Büffelhörnern. Der Stamm D (Dargeroese) führt auf dem Helme mit blau-silbernen Decken eine wachsende Jungfrau in von Silber und Blau gespaltenem Gewande und mit einem Kranz auf dem Haupte, in der Rechten einen Lorbeerkranz haltend, die Linke in die Hüfte gestemmt. - - Preußische Genehmigung zur Führung des Namens „von Zastrow gen. von Küssow“ Berlin 15. August 1801 (für Friedrich von Zastrow, vormals Herrn auf Klein-Küssow, Königl. preuß. Rittmeister a. D.).« (S. 631 & 639, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
880 Zedlitz
»Zedlitz. Evangelisch. - Uradel des Pleißenlandes mit gleichnamigem Stammhause bei Borna (1191 als ministeriales imperii genannt), der mit Henricus de Cedelic, nobilis vir, 1277 urkundlich (sächs. Staatsbibliothek Dresden, Acta Bosavia 56) auftritt und Anfang des 14. Jahrhunderts in Schlesien erscheint. Die Stammreihe wird auf Dietrich von Cedelicz, 4. Dezember 1316 urkundlich erwähnt, zurückgeführt. - Wappen: In Rot eine unten abgerundete silberne Schwertgurtschnalle, deren Dorn gebrochen ist. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein offener mit Blutstropfen besprengter silberner Flug.« (S. 630, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 32. Jg. 1933) 
 
881 Zedtwitz
»Zedtwitz. Evangelisch-lutherisch. - Fränkischer Uradel, der mit Berthold von Zedtwitz 13. Oktober 1288 urkundlich (vergl. Regesten der von Zedtwitz, von Heinrich Gradl, Stadtarchivar zu Eger, abgedr. als Sonderdruck in der Vierteljahrsschrift für Heraldik usw., herausgeg. vom Verein „Herold“, Berlin 1884, S. 20-72) zuerst erscheint; der fränkischen Reichsritterschaft zugehörig. - Wappen (Stammwappen): Von Silber, Rot und Schwarz geteilt. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken ein wie der Schild bezeichneter Spitzhut mit Knopf zwischen 2 von Silber, Rot und Schwarz geteilten Büffelhörnern.« (S. 621, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930) 
 
882 Zehmen
»Zehmen. Evangelisch-lutherisch. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Leipzig (1596 verkauft), der mit Fridericus de Cemin als Zeugen des Markgrafen Dietrich 31. März 1206 urkundlich (Orig. im sächs. Hauptstaatsarchiv Dresden, vergl. Cod. dipl. Sax. reg. II, 5, S. 70) zuerst erscheint und mit Thimo von Zehmen, Ritter, um 1400 die Stammreihe beginnt. Das bis in die neueste Zeit in der Gegend des Stammgutes angesessene Geschlecht verzweigte sich nach dem Altenburgischen (1598-1728), Anhalt (1445-1739), Brandenburg (1412-1600), Westpreußen (1460-1636), Bayern (1709-1821). - Wappen: Im schwarz-silbern geschachten Schilde 2 blaue Balken. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 5 (schwarz, silbern, blau, silbern, schwarz) Straußenfedern.« (S. 683, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
883 Zengen
»Zengen. Evangelisch. - Thüringischer Uradel, wahrscheinlich eines Stammes mit den wappengleichen von Kutzleben, der mit Heinricus dictus Zenge 26. Juli 1302 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Hans Christoph von Zenge beginnt. - Wappen: In Silber eine schrägrechts liegende gekrönte schwarze Säule. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken zwischen je 3 rechts- und linkshin gebogenen Hahnenfedern 2 von Silber und Schwarz geteilte Fähnlein an goldenen Stangen.« (S. 795, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
884 Zeppelin
»Zepelin (Zeppelin). Evangelisch. - Mecklenburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Amte Bützow, der mit Henricus de Zepelin 1286 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Stettin; abgedr. im Meckl. Urk.-Buch III, Nr. 1806) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Hermann von Zepelin, + vor 1494, Herrn auf Thürkow und Appelhagen, beginnt. - Wappen: In Blau ein rot-bezungter silberner Eselskopf. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken der Eselskopf.« (S. 687, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
885 Zeschau
»Zeschau. Evangelisch. - Meißnischer Uradel, der mit Bernhardus de Sessov 31. März 1206 urkundlich (abgedr. bei Wilh. F. S. v. Zeschau: Die Verbreitung des Geschlechts von Z., 1206-1906) zuerst erscheint und mit Hans von Tscheschaw (Zeschow), Herrn auf Dobritsch, urkundlich 1440-67, die sichere Stammreihe beginnt. Die Namensform wechselte zwischen Sessov, Chessow, Ceschaw, Czesschow, Czesschaw, Czessow, Czesche, Scezssowe, Tschesse, Tschesche, Tscheschaw, Tzeschaw, Zesche, Zescho, Zesscho, Zeschow und Zeschau. - Wappen: In von Schwarz und Silber geviertem Schilde ein roter Balken. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein silbern-gestulpter roter Spitzhut, der von einer weißen Perlenschnur umwunden und mit einem schwarzen Hahnenschweife besteckt ist.« (S. 797, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
886 Zezschwitz
»Zezschwitz. Evangelisch. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Leisnig in der Amtshauptmannschaft Döbeln, der mit Otto de Zeczewiz 1228 urkundlich (Orig. im sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden Nr. 290) zuerst erscheint und die Stammreihe mit Siegmund von Zezschwitz, + 1615, Herrn auf Malschwitz (1586 erwähnt), beginnt. - Wappen: In Silber eine entwurzelte grüne Linde, an der ein gold-beschlagenes rotes Jagdhorn hängt. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken das Schildbild.« (S. 691, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
887 Ziegesar
»Ziegesar. Evangelisch. - Märkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (Schloß und Städtchen Ziesar zwischen Brandenburg und Magdeburg), der mit Hermannus de Ziesar 1147 urkundlich (s. Cod. dipl. Anhalt, Band I) zuerst erscheint und mit Hans von Ziegesar, Herrn auf Lübnitz in Meißen, um 1400 die ununterbrochene Stammreihe beginnt. Die Namensform wechselte zwischen Seygzere, Syeser, Scieser, Tzygeser, Ziesar, Ziegesar. - Wappen: In Silber 3 nebeneinander aufrecht gestellte grüne Hanfstengelblätter. Auf dem Helme mit grün-silbernen Decken ein wachsender rot-bezungter goldener Greif.« (S. 694, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
888 Ziegler und Klipphausen
»Ziegler und Klipphausen. Evangelisch. - Altes meißnisches Geschlecht, das seine Stammreihe mit Wigand Ziegler, + 1348, Ratsherrn in Dresden und Besitzer des Vorwerkes Röcknitz bei Dresden beginnt, noch 1372 unter den Bürgern von Dresden (sächs. Hauptstaatsarchiv Dresden) genannt wird, später das meißnische Münzmeisteramt besitzt und begütert in den Landadel übertritt. Hieronymus Ziegler, Stiftshauptmann in Wurzen, erbaute auf seinem Besitze Röhrsdorf 1528 ein Schloß „Klipphaus“, woher der Beiname entlehnt wurde. - Wappen (ältestes Siegel von 1416): In Silber ein 4zinniger roter Mauerbalken. Auf dem Helme mit rot-silbernem Wulst und gleichen Decken eine durch ein rotes Ziegeldach gesteckte silberne Säule, besteckt mit 5 schwarzen Hahnenfedern. Die II. Linie führt auf dem Helme 5 abwechselnd silberne und rote Straußenfedern.« (S. 632, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 29. Jg. 1937) 
 
889 Zieten
»Zieten. Evangelisch und katholisch. - Kurmärkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (Groß-Zieten) bei Kremmen, Havelland, der mit Jakob von Zieten, 1300 urkundlich (Domarchiv zu Brandenburg a. H.) zuerst erscheint und später in zwei (Wappenvarianten führenden) Stämmen auftritt, deren näherer Zusammenhang nicht sicher feststeht. - - A. Roter Stamm. Wappen: In Silber ein roter Kesselhaken. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken eine wachsende rot-bekleidete Jungfrau mit wallendem Haare, die in der Rechten einen grünen Eichenkranz hält.« (S. 641, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
890 Zitzewitz
»Zitzewitz. Evangelisch. - Hinterpommerscher Uradel, vielleicht rügenschen Ursprungs (vergl. Pomm. Urk.-Buch V, 193/410), mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Stolp, der mit Martinus de Sitsovits 1345 urkundlich (vergl. Urk-Buch und Gesch. der Familie von Dr. Max von Stojentin, 2 Bände, Stettin 1900, bei Herrike & Lebeling) zuerst erscheint und die Stammreihe beginnt. - Wappen: Von Schwarz und Silber gespalten mit einem gold-bewehrten Doppeladler verwechselter Farbe. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 7 abwechselnd schwarze und silberne Straußenfedern.« (S. 643, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
891 Zobeltitz
»Zobeltitz (Zabeltitz). Evangelisch. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause unweit Großenhain, der mit Henricus de Zabulotez 1207/10 urkundlich (Orig. im Domkapitel zu Naumburg a. S.) zuerst erscheint und mit Heinrich von Zabeltitz, 1463-66, die Stammreihe beginnt. - Wappen: Geteilt; oben in Gold ein wachsender schwarzer Doppeladler, unten in Rot 2 silberne Pfähle. Auf dem Helme mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken ein sitzender natürlicher Zobel.« (S. 660, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
892 Zollern
»Hohenzollern. Katholisch. - Stammvater: Friedrich Graf von Zollern, Burggraf von Nürnberg 1205-1251. - Belehnung mit der Grafschaft Sigmaringen und Veringen 1534; Teilung in die Linien Hechingen (erloschen 3. Sept. 1869), Haigerloch (erloschen 1601) und Sigmaringen 1576; Reichsfürst (primog.) 28. März 1623; Aufnahme in das Reichsfürstenkollegium 30. Juni 1653; Ausdehnung des Fürstenstandes auf alle Nachkommen 9. Juli 1692; Abtretung der Fürstentümer Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen an Preußen 7. Dezember 1849; preußische Verleihung des Prädikats „Hoheit“ (primog.) Charlottenburg 20. März 1850; Annahme der vereinfachten Bezeichnung Fürst von Hohenzollern (nach Erlöschen der Hechinger Linie im erbberechtigten Stamme) durch den Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen 3. September 1869 (s. o.). - Die Nachgeborenen führen den Namen Prinz beziehungsweise Prinzessin von Hohenzollern (Durchlaucht). - - Wappen (Stammwappen): Von Silber und Schwarz geviert. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein wie der Schild geviertes Brackenhaupt.« (S. 80 & 76, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
893 Zschertwitz
»Zschertwitz. Erloschen. Evangelisch. - Niederlausitzer Uradel, der mit „her Reinolt von Schertitz“, Ritter, 12. Juli 1318 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. B. II, S. 424) zuerst erscheint. Die Namensschreibweise wechselt zwischen Schertitz, Czertitz, Tschertitz, Tzscherttwitz, Schertwitz und Zschertwitz. - Wappen: In Gold ein rot-bewehrter und -gezungter, blauer Adler. Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken zwischen offenem, links blauem, rechts goldenem Fluge drei rote, geschlossene Tulpen an grünen Stengeln.« (S. 973, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, 19. Jg. 1918) 
 
894 Zülow
»Zülow. Evangelisch. - Mecklenburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Amte Schwerin (ein anderes, auch im Besitze des Geschlechtes erscheinendes Zülow liegt im Amte Sternberg), der mit Antonius Tzulowe 13. April 1313 urkundlich (Orig. im Landeshauptarchiv Wolffenbüttel, abgedr. im Mecklenb. Urk.-Buch VI, Nr. 3605) zuerst erscheint und sich schon im 14. Jahrhundert auch in Pommern vorfindet. Die Namensform wechselte zwischen Tzülowe, Czulowe, Sülowe, Zulo, Zulow und Zülow. - Wappen: In Silber ein schwarzer Balken. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken der schwarze Balken zwischen 2 von Silber und Schwarz übereck-geteilten Hörnern.« (S. 641, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 

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