Kaestner & von Urach's Genealogische Adelsdatenbank
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Johann Matthias Freiherr von Ascheberg, auf Venne etc.[1]

männlich

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  • Suffix  auf Venne etc. 
    Geschlecht  männlich 
    Personen-Kennung  IW000050  Superstammbaum
    Zuletzt bearbeitet am  31 Aug 2014 

    Vater  Ernst Friedrich von Ascheberg, auf Venne, Ihorst etc.,   geb. 1702 
    Familien-Kennung  FW000100  Familienblatt

    Familie  Maria Franziska von Etzbach, a. d. H. Langen 
    Kinder 
     1. Anna Angela Freiin von Ascheberg, auf Venne und Ihorst,   geb. 8 Nov 1773, Venne Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 17 Okt 1806, Münster Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Zuletzt bearbeitet am  6 Jul 2012 
    Familien-Kennung  FW000050  Familienblatt

  • Alben  Ascheberg (0)
    »Ascheberg. Westfälischer Uradel mit gleichnamiger (schon im 12. Jahrhundert abgetragener) Stammburg im Kreis Lüdinghausen, der seinen Ursprung von den Edelfreien desselben Namens herleitet (vergl. Ledebur, Dynast. Forsch.; Dr. Aloys Schulte, Der Adel und die deutsche Kirche des Mittelalters; Tibus, Gründungsgesch.), die urkundlich mit Burcardus de Asscheberghe, nobilis, 1168-1185, mit seinem Sohne Heinricus de Asschenberghe, nobilis, 1188-99 (vergl. Erhard, Regesta hist. westf., Nr. 324, 402, 451, 483, 581) und zuletzt mit Odelhildis matrona nobilis de Ascenberghe 1206 in diesem Stande erscheinen, welch letztere ihr „dominium, quo ad ipsam ex morte fratrum suorum jure successionis pervenit“, der Kirche S. Pauli in Münster vermacht hatte (Westf. Urk.-Buch, Band III, Nr. 37). In dieser Urkunde erwähnt „quidam praefatae matronae consanguinei . . qui . . praedictam donationem . . de facto ceperunt impugnare“. Als Lehnsträger der Osnabrücker und der Münsterischen Kirche treten dominus Godescalcus, nach der Überlieferung ein Bruder des obigen Burcardus, dessen „curia“ in der bischöflichen Heberolle der Pfarrei Ascheberg von 1204 (Tibus, Gründungsgesch.) aufgeführt wird, und dessen vermutliche Söhne Godefridus de Asscheberghe, miles, 1243 (Westf. Urk.-Buch, Band III, Nr. 413) und Godescalcus de Askeberge, majoris ecclesiae (Osnabrugg.) canonicus, 1244 (a. a. O., Urk. 426) zuerst auf. Die ununterbrochene Stammreihe beginnt mit Ludgerus, der 21. Okt. 1317 urkundlich (Westf. Urk.-Buch Band VIII, Nr. 1193) unter den hominibus vulgo dictis „vrieen“ genannt wird. - Wappen (ältestes Siegel 1313 [Ilgen, Westf. Siegel des Mittelalters, Taf. 143, Nr. 6]): Geteilt; oben in Rot 2 nebeneinandergestellte goldene Sonnenräder (oder Brakteaten bzw. Türkenbinden), unten golden ohne Bild. Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken ein schwebendes goldenes Sonnenrad zwischen einem offenen mit je einem goldenen Sonnenrad auf rotem Balken belegten goldenen Adlerfluge.« (S. 49, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930)

  • Quellen 
    1. [S4] Genealog. Taschenbuch der uradeligen Häuser, (Perthes, Gotha), 1902, 35.