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Carl Graf Henckel von Donnersmarck

auf Beuthen, Siemianowitz etc.

Geburtsdatum 14 Dec 1784, Siemianowitz
Beruf königl. preuß. Premierleutnant
Todesdatum7 May 1813, Dresden
Vater Lazarus Graf Henckel von Donnersmarck (14 Jun 1729 - 8 Aug 1805)
Mutter Antonia Gräfin Praschma (24 Oct 1753 - 23 Jun 1818)


Ahnenliste

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1. Ehe

mitEugenie Gräfin Wengersky (17 Apr 1798 - 27 Oct 1860)
Heiratsdatum 22 Feb 1810, Breslau

Kinder

I Enkel, II-IV Urenkel

1. Hugo Graf Henckel von Donnersmarck (26 Apr 1811 - 4 Oct 1890)
I Hugo Graf Henckel von Donnersmarck (31 Jul 1832 - 2 Apr 1908)
II Sara Gräfin Henckel (3 Jul 1858 - )
II Edgar Graf von Henckel-Gaschin, Freiherr von Donnersmarck (17 Jul 1859 - )
II Irmgard Gräfin Henckel (21 May 1871 - )
I Lazarus Graf Henckel von Donnersmarck (23 May 1835 - 18 Dec 1914)
II Gabriele Gräfin Henckel (19 Aug 1866 - )
III Maria Emma von Ruffer (6 Nov 1894 - 24 Sep 1934)
I Arthur Graf Henckel von Donnersmarck (20 Nov 1836 - 27 Jul 1921)
II Olga Gräfin Henckel von Donnersmarck (9 Dec 1867 - 11 Nov 1939)
III Norbert Graf von Thun und Hohenstein (13 May 1896 - 16 May 1948)
III Stanislaus Graf von Thun und Hohenstein (2 Jun 1897 - 3 Feb 1964)
III Waldemar Graf von Thun und Hohenstein (4 Oct 1898 - )
II Alphons Graf Henckel von Donnersmarck (25 Nov 1868 - 18 Dec 1963)
III Hugo Graf Henckel von Donnersmarck (30 May 1895 - )

Literatur

1. Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 1878, 365; 1929, 214


Album

Henckel
»Henckel von Donnersmarck. Aus der Landschaft Zips, Oberungarn, stammendes Geschlecht. - Ungarische Wappenbestätigung Konstanz feria qunita Jacobi 1417 (durch Kaiser Sigismund für die Brüder Petrus, Jakobus und Nikolaus Henkel [von Donnerstmarkt]); ungarische Wappenänderung Ofen am Tage St. Matthäus 1456 (von König Ladislaus v. Ungarn für die Brüder Georg und Nikolaus Henkel aus Leutsch, letzterer Domherr zu Zips); ungarische Adelsbestätigung mit „de Quintoforo, aliter von Donnersmarckh“ 27. April 1593 (für die Gesamtfamilie); erbliche österreichische Wappenbestätigung Prag 26. Februar 1607 (durch Kaiser Rudolf II. für Lazarus Henkl von Donnersmarck, Kais. Rat, und Söhne); böhmisches Inkolat am Dienstag nach Matthäus (23. Sept.) 1608; Einsetzung in den erblichen Besitz der seit 1603 von Kaiser Rudolf II. in Pfandbesitz gehabten Herrschaften Beuthen-Tarnowitz und Oderberg 18. Januar 1632; Reichs- und erbländisch-österreichischer Freiherr mit „von Donnersmarck auf Gfell und Wesendorf“ und Wappenbesserung Regensburg 18. Dezember 1636; erbländisch-österreichischer (im Diplom auch als Reichsgraf bezeichneter) Graf mit „Hoch- und Wohlgeboren“ Innsbruck 29. Juli 1651 (vom Erzherzog Ferdinand Karl von Tirol); böhmischer Graf Wien 5. März 1661 (alles für Lazarus Henckl von Donnersmarck, Sohn des obigen Lazarus); Erhebung von Beuthen, Oberschlesien, zur Freien Standesherrschaft Wien 14. November 1697; die Freie Standesherrschaft Beuthen würde vererbt auf den Senior der Familie durch preußisches Edikt vom 16. April 1748; der Freie Standesherr, sofern er die Freie Standesherrschaft Beuthen oder Tarnowitz-Neudeck besitzt, war erbliches Mitglied des ehemaligen preußischen Herrenhauses seit 12. Oktober 1854. - Wappen: 1mal geteilt und 3mal gespalten (8 Felder); 1 und 7 geteilt, oben in Gold ein rechtsgekehrter gekrönter blauer Löwe, unten in Rot 3 (2, 1) silberne Rosen (Stammwappen), 2 und 8 in Blau ein rechtsgekehrtes aufgerichtetes silbernes Einhorn, 3 und 5 in Silber ein einwärts-sehender gold-bewehrter schwarzer Adler, 4 und 6 in Gold auf grünem Dreiberge ein rotes Antoniuskreuz. Grafenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit blau-goldenen Decken ein gold-gekrönter blauer Löwe wachsend (Stammwappenhelm), auf dem mittleren mit schwarz-goldenen Decken ein gold-gekrönter und -bewehrter schwarzer Adler, auf dem linken mit blau-silbernen Decken ein wachsendes silbernes Einhorn.« (S. 213, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 104. Jg. 1931)



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