Stammreihen-Datenbank

Online-Auswahl adeliger Genealogien bis 1918

« zurück

Leo Amadeus Maximilian Graf Henckel, Freiherr von Donnersmarck

auf Gröditzberg und Ober-Eisdorf

Geburtsdatum 8 Jan 1829, Merseburg
Beruf großherzogl. sächs.. Generalleutnant und Generaladjutant
Todesdatum27 Dec 1895, Gröditzberg



1. Ehe

mitEmma Luisa von Parry (6 Jul 1834 - 8 May 1912)
Heiratsdatum 8 Nov 1853, Weimar

Kinder

I Enkel, II-IV Urenkel

1. Valentin Graf Henckel (14 Feb 1869 - )
I Veronika Gräfin Henckel (8 Feb 1902 - )

Literatur

1. Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 1931, 218


Album

Henckel
»Henckel von Donnersmarck. Aus der Landschaft Zips, Oberungarn, stammendes Geschlecht. - Ungarische Wappenbestätigung Konstanz feria qunita Jacobi 1417 (durch Kaiser Sigismund für die Brüder Petrus, Jakobus und Nikolaus Henkel [von Donnerstmarkt]); ungarische Wappenänderung Ofen am Tage St. Matthäus 1456 (von König Ladislaus v. Ungarn für die Brüder Georg und Nikolaus Henkel aus Leutsch, letzterer Domherr zu Zips); ungarische Adelsbestätigung mit „de Quintoforo, aliter von Donnersmarckh“ 27. April 1593 (für die Gesamtfamilie); erbliche österreichische Wappenbestätigung Prag 26. Februar 1607 (durch Kaiser Rudolf II. für Lazarus Henkl von Donnersmarck, Kais. Rat, und Söhne); böhmisches Inkolat am Dienstag nach Matthäus (23. Sept.) 1608; Einsetzung in den erblichen Besitz der seit 1603 von Kaiser Rudolf II. in Pfandbesitz gehabten Herrschaften Beuthen-Tarnowitz und Oderberg 18. Januar 1632; Reichs- und erbländisch-österreichischer Freiherr mit „von Donnersmarck auf Gfell und Wesendorf“ und Wappenbesserung Regensburg 18. Dezember 1636; erbländisch-österreichischer (im Diplom auch als Reichsgraf bezeichneter) Graf mit „Hoch- und Wohlgeboren“ Innsbruck 29. Juli 1651 (vom Erzherzog Ferdinand Karl von Tirol); böhmischer Graf Wien 5. März 1661 (alles für Lazarus Henckl von Donnersmarck, Sohn des obigen Lazarus); Erhebung von Beuthen, Oberschlesien, zur Freien Standesherrschaft Wien 14. November 1697; die Freie Standesherrschaft Beuthen würde vererbt auf den Senior der Familie durch preußisches Edikt vom 16. April 1748; der Freie Standesherr, sofern er die Freie Standesherrschaft Beuthen oder Tarnowitz-Neudeck besitzt, war erbliches Mitglied des ehemaligen preußischen Herrenhauses seit 12. Oktober 1854. - Wappen: 1mal geteilt und 3mal gespalten (8 Felder); 1 und 7 geteilt, oben in Gold ein rechtsgekehrter gekrönter blauer Löwe, unten in Rot 3 (2, 1) silberne Rosen (Stammwappen), 2 und 8 in Blau ein rechtsgekehrtes aufgerichtetes silbernes Einhorn, 3 und 5 in Silber ein einwärts-sehender gold-bewehrter schwarzer Adler, 4 und 6 in Gold auf grünem Dreiberge ein rotes Antoniuskreuz. Grafenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit blau-goldenen Decken ein gold-gekrönter blauer Löwe wachsend (Stammwappenhelm), auf dem mittleren mit schwarz-goldenen Decken ein gold-gekrönter und -bewehrter schwarzer Adler, auf dem linken mit blau-silbernen Decken ein wachsendes silbernes Einhorn.« (S. 213, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 104. Jg. 1931)



© stammreihen.de