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Gustav Freiherr Schenck zu Schweinsberg



Geburtsdatum 16 Sep 1842, Kassel
Beruf großherzogl. hess. Oberstleutnant
Todesdatum25 Jul 1922, Fronhausen
Vater Karl Wilhelm Ludwig Freiherr Schenck zu Schweinsberg (22 Jan 1808 - 5 Oct 1877)
Mutter Thusnelda Henriette Wilhelmine von Eschwege (4 Aug 1820 - 12 Jul 1886)


Ahnenliste

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1. Ehe

mitEmilie von Grolman (11 Jun 1852 - 23 Apr 1922)
Heiratsdatum 14 Jun 1873, Gießen

Kinder

I Enkel, II-IV Urenkel

1. Gunthram Freiherr Schenck zu Schweinsberg (21 May 1874 - )
I Alexandra Freiin Schenck zu Schweinsberg (7 Oct 1914 - )

2. Johann Freiherr Schenck zu Schweinsberg (8 May 1878 - 2 Apr 1927)

3. Eberhard Freiherr Schenck zu Schweinsberg (4 Feb 1893 - )

Literatur

1. Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 1932, 524


Album

Schenck zu Schweinsberg
»Schenk (Schenck) zu Schweinsberg. Lutherisch. - Uradel des Ober-Lahngaues, der mit Guntramus unter wechselnder Bezeichnung (advocatus von Grünberg, von Marburg) von 1199 an urkundlich (Würdtwein, Diocesis mog. III, S. 354) vorkommt und mit Crafto miles dictus de Swainsberch filius Guntrami militis de Marburg 1236 urkundlich (Marburger Staatsarchiv, vergl. Urk.-Buch der Deutschordens-Ballei Hessen I, S. 55, Nr. 56) unter dem jetzigen Namen auftritt; später zur althessischen Ritterschaft gehörig (zwei im 12. Jahrh. vom Mannesstamme abgezweigte Familien, die von Ulfa, seit 1183 urkundlich erwähnt, und die Vögte von Fronhausen, sind früh [1604-06 bzw. 1583/84] wieder erloschen); hessisches Erbschenkenamt seit 1239; Einigung des Landgrafen Heinrich I. mit 3 Gebrüdern Schenk von Schweinsberg vom 24. Juni 1279; gemeinsamer Stammvater ist Ritter Guntram von Schweinsberg 1234-1269, seit 1239 Schenk Landgraf Hermanns II. von Thüringen und seiner Schwester, der Herzogin von Brabant, Ahnfrau des hessischen Fürstenhauses. - Großherzoglich hessische Bestätigung des Freiherrenstandes laut Urkunde des Ministeriums des Innern vom 20. März 1875 (für das Gesamtgeschlecht); preußischer Freiherr Berlin 29. Dezember 1887 (für diejenigen in Preußen lebenden Familienglieder, die noch nicht dem Freiherrenstande angehörten). - - Wappen: Geteilt; oben in Blau ein goldener Löwe, unten von Silber und Rot pfahlweise in 2 Reihen gerautet. 2 Helme mit rot-silbernen Decken; auf dem rechten (Stammwappenhelm) ein grauer Wolfsrumpf, oben mit 2 rot-silbernen Straußenfedern besteckt, auf dem linken (Vogtischen, seit 1561 angenommen) ein offener schwarzer Flug, je mit dem Wappenschildchen belegt.« (S. 458, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930)



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