Stammreihen-Datenbank

Auswahl-Edition adeliger Genealogien bis 1918

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Johann Georg Prinz von Sachsen

Herr zu Weesenstein, Köttewitz etc.

Geburtsdatum 10 Jul 1869, Dresden
Beruf königl. preuß. General der Kavallerie und königl. württemberg. General der Infanterie
Todesdatum
Vater Georg König von Sachsen (8 Aug 1832 - 15 Oct 1904)
Mutter Maria Anna Infantin von Portugal (21 Jul 1843 - 5 Feb 1884)


Ahnenliste

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1. Ehe

mitIsabella Herzogin von Württemberg (30 Aug 1871 - 24 May 1904)
Heiratsdatum 5 Apr 1894, Stuttgart

2. Ehe

mitMaria Immakulata Prinzessin von Bourbon-Sizilien (30 Oct 1874 - )
Heiratsdatum 30 Oct 1906, Cannes


Literatur

1. Genealogisches Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 1932, 16, 103
2. Jahrbuch des Vermögens und Einkommens der Millionäre in Königreich Sachsen, R. Martin, Martin, Berlin, 1912, 7, 273


Album

Sachsen
»Haus Sachsen (Wettin). - - Erwerb des Schlosses Wettin im 11. Jahrhundert (1288 an den Erzbischof von Magdeburg verkauft). Dedos II. Sohn Heinrich von Eilenburg wird 1088 mit der Mark Meißen belehnt. Nach Heinrichs II. von Eilenburg Tode wird Konrad der Fromme („Große“) von Wettin und Brena (+ 5. Febr. 1157 auf dem Petersberge) Markgraf von Meißen 1123, Markgraf der Lausitz 1136. Markgraf Heinrich der Erlauchte erhält vom Kaiser Friedrich II. 30. Juni 1243 das Meißner- oder Vogtland, sowie die Eventualbelehnung mit der Landgrafschaft Thüringen und der Pfalzgrafschaft Sachsen, in deren Besitz er sich nach Heinrich Raspes Tode (16. Febr. 1247) durch den Krieg von 1256-63 setzte. Friedrich der Streitbare erhält vom Osterlande das Herzogtum Sachsen-Wittenberg mit der Kurwürde 6. Januar 1423 (feierl. Belehnung mit dem Kurfürstentum, dem Erzmarschallamte, der Pfalz Allstädt, der Grafschaft Brene und der Burggrafschaft Magdeburg Ofen 1. Aug. 1425). Erbteilung zwischen des Kurfürsten Friedrich II., des Sanftmütigen, Söhnen, Ernst und Albrecht, Leipzig 26. August 1485. Den Albertinern 1483, beiden Linien 1486 die Anwartschaft auf das Jülichsche Erbe zugestanden, bestätigt 1495. Die 1609 geltend gemachten Ansprüche führten nur zur Annahme der entsprechenden Titel (1666). - Sämtliche Familienglieder führen außer dem Prinzen- beziehungsweise Prinzessinnentitel noch den Namen Herzog beziehungsweise Herzogin zu Sachsen. - Wappen: Ursprünglich: In Gold 2 blaue Pfähle (Stammwappen Wettin [Landsberg]), dann das Meißner und Thüringer Löwenwappen; später: Von Schwarz und Gold 9 mal geteilt, belegt mit schrägrechtem grünen Rautenkranz (Sachsen). Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken ein oben mit natürlichem Pfauenwedel besteckter, wie der Schild bezeichneter gekrönter hoher Hut.« (S. 94, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932)



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