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Hermann Prinz von Sachsen-Weimar-Eisenach



Geburtsdatum 14 Feb 1886, Düsseldorf
Nobilitierung 2 Aug 1909, Graf von Ostheim
Todesdatum
Vater Wilhelm Prinz von Sachsen-Weimar-Eisenach (31 Dec 1853 - 15 Dec 1924)
Mutter Gerta Prinzessin zu Ysenburg und Büdingen (18 Jan 1863 - )


Ahnenliste

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1. Ehe

mitSuzanne Aagot Midling (3 Mar 1886 - 16 Oct 1931)
Heiratsdatum 4 Aug 1918, Heidelberg

Kinder

I Enkel, II-IV Urenkel

1. Alexander Kyrill Graf von Ostheim (7 Aug 1922 - )

Literatur

1. Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 1931, 403
2. Genealogisches Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 1932, 96


Album

Ostheim
»Ostheim. Evangelisch. - Hermann Prinz von Sachsen-Weimar-Eisenach (s. Hofkalender, I. Abt. A) verzichtet auf seinen Namen, Rang und Titel und nimmt mit Großherzoglich sächsischer Allerhöchster Entschließung Weimar 2. August 1909 den Namen „Graf von Ostheim“ an. - Wappen (1909): Schild durch Zinnenschnitt mit 4 Zinnen geteilt; oben in Gold ein wachsender rot-bewehrter schwarzer Löwe mit natürlichem (grünen) Rautenzweige in der rechten Pranke, unten rot ohne Bild. Auf dem gekrönten Helme mit rechts schwarz-goldenen, links rot-goldenen Decken der Löwe wachsend zwischen 2 von Gold und Rot im Zinnenschnitt geteilten Büffelhörnern.« (S. 336, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil B, 108. Jg. 1935)
Sachsen
»Haus Sachsen (Wettin). - - Erwerb des Schlosses Wettin im 11. Jahrhundert (1288 an den Erzbischof von Magdeburg verkauft). Dedos II. Sohn Heinrich von Eilenburg wird 1088 mit der Mark Meißen belehnt. Nach Heinrichs II. von Eilenburg Tode wird Konrad der Fromme („Große“) von Wettin und Brena (+ 5. Febr. 1157 auf dem Petersberge) Markgraf von Meißen 1123, Markgraf der Lausitz 1136. Markgraf Heinrich der Erlauchte erhält vom Kaiser Friedrich II. 30. Juni 1243 das Meißner- oder Vogtland, sowie die Eventualbelehnung mit der Landgrafschaft Thüringen und der Pfalzgrafschaft Sachsen, in deren Besitz er sich nach Heinrich Raspes Tode (16. Febr. 1247) durch den Krieg von 1256-63 setzte. Friedrich der Streitbare erhält vom Osterlande das Herzogtum Sachsen-Wittenberg mit der Kurwürde 6. Januar 1423 (feierl. Belehnung mit dem Kurfürstentum, dem Erzmarschallamte, der Pfalz Allstädt, der Grafschaft Brene und der Burggrafschaft Magdeburg Ofen 1. Aug. 1425). Erbteilung zwischen des Kurfürsten Friedrich II., des Sanftmütigen, Söhnen, Ernst und Albrecht, Leipzig 26. August 1485. Den Albertinern 1483, beiden Linien 1486 die Anwartschaft auf das Jülichsche Erbe zugestanden, bestätigt 1495. Die 1609 geltend gemachten Ansprüche führten nur zur Annahme der entsprechenden Titel (1666). - Sämtliche Familienglieder führen außer dem Prinzen- beziehungsweise Prinzessinnentitel noch den Namen Herzog beziehungsweise Herzogin zu Sachsen. - Wappen: Ursprünglich: In Gold 2 blaue Pfähle (Stammwappen Wettin [Landsberg]), dann das Meißner und Thüringer Löwenwappen; später: Von Schwarz und Gold 9 mal geteilt, belegt mit schrägrechtem grünen Rautenkranz (Sachsen). Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken ein oben mit natürlichem Pfauenwedel besteckter, wie der Schild bezeichneter gekrönter hoher Hut.« (S. 94, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932)



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