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Friedrich Schenck zu Schweinsberg

auf Wäldershausen und Kestrich

Geburtsdatum 22 Oct 1777
Beruf großherzogl. hess. Rittmeister
Todesdatum18 Oct 1832, Kestrich


1. Ehe

mitEleonora Freiin von Zwierlein ( - )
Heiratsdatum

Kinder

I Enkel, II-IV Urenkel

1. Friedrich Freiherr Schenck zu Schweinsberg (23 Nov 1805 - 4 May 1881)
I Karl Ludwig Hans Freiherr Schenck zu Schweinsberg (2 Nov 1835 - 16 Jan 1910)
II Klara Freiin Schenck zu Schweinsberg (9 Sep 1868 - )
III Therese Freiin von Soden (10 Feb 1890 - 20 Aug 1972)
IV Othmar Freiherr von und zu Bodman (22 Mar 1925 - )
II Eleonore Freiin Schenck zu Schweinsberg (27 Jul 1875 - 9 Oct 1925)
III Ursula von Renthe gen. Fink (7 Feb 1899 - )

2. Luise Freiin Schenck zu Schweinsberg (5 Oct 1809 - 18 Nov 1840)
I Hans Georg Ludwig Freiherr von Zwierlein (16 Apr 1835 - 26 Jun 1886)

Literatur

1. Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 1857, 660


Album

Schenck zu Schweinsberg
»Schenk (Schenck) zu Schweinsberg. Lutherisch. - Uradel des Ober-Lahngaues, der mit Guntramus unter wechselnder Bezeichnung (advocatus von Grünberg, von Marburg) von 1199 an urkundlich (Würdtwein, Diocesis mog. III, S. 354) vorkommt und mit Crafto miles dictus de Swainsberch filius Guntrami militis de Marburg 1236 urkundlich (Marburger Staatsarchiv, vergl. Urk.-Buch der Deutschordens-Ballei Hessen I, S. 55, Nr. 56) unter dem jetzigen Namen auftritt; später zur althessischen Ritterschaft gehörig (zwei im 12. Jahrh. vom Mannesstamme abgezweigte Familien, die von Ulfa, seit 1183 urkundlich erwähnt, und die Vögte von Fronhausen, sind früh [1604-06 bzw. 1583/84] wieder erloschen); hessisches Erbschenkenamt seit 1239; Einigung des Landgrafen Heinrich I. mit 3 Gebrüdern Schenk von Schweinsberg vom 24. Juni 1279; gemeinsamer Stammvater ist Ritter Guntram von Schweinsberg 1234-1269, seit 1239 Schenk Landgraf Hermanns II. von Thüringen und seiner Schwester, der Herzogin von Brabant, Ahnfrau des hessischen Fürstenhauses. - Großherzoglich hessische Bestätigung des Freiherrenstandes laut Urkunde des Ministeriums des Innern vom 20. März 1875 (für das Gesamtgeschlecht); preußischer Freiherr Berlin 29. Dezember 1887 (für diejenigen in Preußen lebenden Familienglieder, die noch nicht dem Freiherrenstande angehörten). - - Wappen: Geteilt; oben in Blau ein goldener Löwe, unten von Silber und Rot pfahlweise in 2 Reihen gerautet. 2 Helme mit rot-silbernen Decken; auf dem rechten (Stammwappenhelm) ein grauer Wolfsrumpf, oben mit 2 rot-silbernen Straußenfedern besteckt, auf dem linken (Vogtischen, seit 1561 angenommen) ein offener schwarzer Flug, je mit dem Wappenschildchen belegt.« (S. 458, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930)



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