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Online-Auswahl adeliger Genealogien bis 1918

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Wappenstamm Hertzberg



Beruf Hinterpommersche Vasallen der Herzöge von Pommern, sämtlich mit geteiltem Schild, oben ein wachsender Hirsch, unten geschacht. - Wohl aus Unkenntnis der wissenschaftlichen Diplomatik und um des höheren Alters willen wurde seitens der Familien auch an fingierten Urkunden des vermeintlichen 13. Jahrhunderts festgehalten und die gemeinsame Abstammung vernachlässigt.



Album

Podewils
»Podewils. Evangelisch und katholisch. - Hinterpommerscher Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Belgard, der mit Venzeke Pudwilz 11. Januar 1347 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Stettin, Bistum Kammin, Nr. 88a; abgedr. [mit Fehlern] bei Christ. Schöttgen, Altes und Neues Pommern, Stargard 1721, S. 394-97) zuerst erscheint und später in zwei Stämmen auftritt, deren näherer Zusammenhang nicht feststeht, und zu den Schloßgesessenen Pommerns zählte. Die Namensform wechselte zwischen Pudewilz, Pudewils, Pudewels, Padewelsch, Pudewelcz, Podwils und Podewils. - Wappen: Geteilt; oben in Silber ein wachsender natürlicher Hirsch, unten von Blau und Gold in 3 Reihen geschacht. Auf dem gekrönten Helme mit blau-goldenen Decken ein natürlicher Pfauenwedel zwischen je 3 schwarzen Hahnenfedern.« (S. 390, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931)
Gutzmerow
»Gutzmerow. Im Mannesstamme erloschen. Evangelisch. - Pommerscher Uradel, der mit Gotzmer, Ritter, 14. August 1341 urkundlich (s. Beiträge zur Gesch. des uradel. Geschlechts von Stojentin, S. 1) zuerst erscheint und mit Lorentz von Gutzmerow, 1400, Herrn auf Freist usw., die Stammreihe beginnt. - Wappen: Geteilt; oben in Silber ein wachsender Hirsch, unten von Schwarz und Gold geschacht. Auf dem Helme mit rechts rot-silbernen, links schwarz-goldenen Decken 5 (rot, silbern, rot, silbern, rote) Straußenfedern.« (S. 169, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931)
Hertzberg
»Hertzberg. Evangelisch. - Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Neustettin, wahrscheinlich eines Stammes mit den bayerischen uradeligen jetzigen Freiherren und Grafen von Hirschberg (siehe dort), der 14. April 1378 urkundlich (vergl. Cod. dipl. Pom., Band XI, Nr. 2027) in Pommern auftritt und in 2 Stämmen erscheint, deren Zusammenhang nicht näher feststeht. - Wappen: Geteilt; oben in Silber ein wachsender, roter Hirsch (Zehnender), unten von Rot und Blau geschacht. Auf dem blau-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken 3 gestürzte, blau-beflitschte rote Pfeile mit silbernen Spitzen.« (S. 263, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932)
Tauentzien

 

Literatur und Wappenbeschreibung im Adelslexikon.com


Stojentin
»Stojentin. Evangelisch. - Pommerscher Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Stolp, der mit Barthold und Max von Stojentin, Ritter, 1341 urkundlich (s. Urk.-Buch des Geschlechts v. St., Urk. Nr. 1) zuerst erscheint und später in zwei Stämmen auftritt, deren näherer Zusammenhang nicht feststeht. - Wappen: Schräglinks geteilt; oben in Blau ein wachsender silberner Hirsch, unten von Blau und Silber geschacht. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein Pfauenwedel.« (S. 390, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931)



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