Kaestner & von Urach's Genealogische Adelsdatenbank
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751 Spörcken
»Spörcken. Evangelisch. - Lüneburger Uradel, der mit Fredericus Sporeke 1308 urkundlich (Lüneburg. Urk.-Buch, 5. Abt., Archiv des Klosters in Isenhagen Nr. 82) zuerst erscheint und mit Johannes Sporeke, famulus, 20. Dezember 1352 (Lüneburg. Urk.-Buch, 7. Abt., Archiv des Klosters St. Michaelis in Lüneburg Nr. 521) erstmalig siegelt; mit dem braunschweigischen Erb-Pütkeramt nachweislich seit 1367 beliehen. - Wappen: In Gold ein schräggestellter schwarzer Kesselhaken (Bratenbock). Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken ein von Schwarz und Gold übereck geteilter offener Adlerflug.« (S. 689, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
752 Stach von Goltzheim
»Stach von Goltzheim. Jülichscher Uradel mit dem Stammhause Goltzheim bei Jülich, der mit Johannes Stache, famulus, 1265 urkundlich (vergl. Würdtwein, Subs. dipl. XI, 35) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Reinhold, + 1471, Herrn auf Arensberg (Jülich), beginnt. Im 16. Jahrhundert kam das Geschlecht über Westfalen nach Ostpreußen. - Wappen: In Silber 2 schwarze Balken, der obere mit 3 Turnierlätzen. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken der Schild zwischen offenem, rechts schwarzem, links silbernem Fluge.« (S. 581, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
753 Stackelberg
»Stackelberg. Lutherisch. - Baltischer, aus Niedersachsen stammender Uradel, der mit Henricus de Stackelberg 1305 urkundlich (vergl. „Das Rigaische Schuldbuch 1286-1352“, herausgeg. von Dr. H. Hildebrand, St. Petersburg 1872, S. 63, Nr. 939) zuerst erscheint und sich im livländischen Bistum Dorpat ansässig machte. Von dort breitete sich das Geschlecht über die Ostseeprovinzen, Finnland, Schweden und Rußland aus und ist in die liv-, est-, kurländische und öselsche ritterschaftliche Matrikel eingetragen. - Wappen (Stammwappen): In Gold auf grünem Dreiberge 2 wachsende Lindenstacken mit je einem rechts und links abwärts hängenden Lindenblatt. Auf dem Helme mit grün-goldenen Decken ein zwischen Lindenstacken hervorwachsender gekrönter goldener Löwe.« (S. 690, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
754 Stammer
»Stammer. Evangelisch. - Sächsischer (anhaltischer) Uradel, der mit Heinrich Stamern von Valkenstein, mit dem auch die Stammreihe beginnt, und seinem Bruder Ritter Otto Stamerer 17. Juni 1217 urkundlich (s. Freiherr v. Mansberg, Erbarmanschaft Wettinischer Lande) zuerst erscheint. - Wappen: In Rot ein silberner Schrägrechts-Strom. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein Kranz von 5 abwechselnd silbernen und roten Rosen, darauf 9 spitzwimpelige, rote Fähnlein, 4 linkshin, 5 rechtshin flatternd.« (S. 460, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
755 Stangen
»Stangen. Evangelisch. - Osterländischer (altenburgischer) Uradel, der mit Heinricus dictus Stange, miles, 29. Januar 1294 urkundlich (s. Dr. B. Schmidt, Urk. der Vögte von Weida, Gera und Plauen, I, S. 137) zuerst erscheint. Dem Dietrich Stange bestätigt Landmeister Meinhard von Querfurt den Besitz von Tiefenau, Westpreußen, 24. August 1288 urkundlich (s. Cod. Dipl. Warm. II, Nr. 542). - Wappen: In Silber ein schrägrechts liegender, beiderseits dreimal stumpf geasteter, auf jeder Seite mit 3 roten Eichenblättern versehener Ast (Stange). Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein mit roten Quasten versehenes, mit einem Busch schwarzer Hahnenfedern bestecktes rotes Kissen (Schirmbrett).« (S. 493, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
756 Stauffenberg
»Schenk von Stauffenberg. Katholisch. - Schwäbischer Uradel, eines Stammes mit den Schenken von Zell und Andeck, dessen namengebende Burg Stauffenberg bei Hechingen lag und der mit Hugo de Stophenberg 21. August 1262 urkundlich (Orig. im bayer. Haupt-Staatsarchiv München) zuerst erscheint, während die Stammreihe mit Hans Schenk von Stoffenberg 1382 urkundlich (Orig. im Familienarchiv Eberstall) beginnt; Schenken der Hohenstaufen als Herzöge von Schwaben. - Reichsfreiherr Wien 20. Januar 1698 (für die Brüder Maximilian Gottfried und Johann Philipp Schenk von Stauffenberg der Amerdinger Linie); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 5. Dezember 1812. - - Wappen (Stammwappen): In Silber ein roter Balken, begleitet von 2 blauen Löwen. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein mit Hermelin verbrämter Fürstenhut, auf diesem zwei auswärts geneigte, mit roten Balken belegte und je mit 6 schwarzen Hahnenfedern besteckte silberne Schalmeien.« (S. 577, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 78. Jg. 1928)  
 
757 Staupitz
Staupitz. Erloschen. Evangelisch. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Torgau, der mit Hermanus de Stupiz 28. Februar 1241 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint. - Wappen: In Silber ein gold-beschlagenes schwarzes Hifthorn mit rotem Band. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein springender natürlicher Hirsch. (vergl. v. Bötticher, Geschichte des oberlausitzischen Adels und seiner Güter, Band II, S. 917) 
 
758 Stechow
»Stechow. Lutherisch. - Märkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Rathenow der mit den Brüdern Heinrich und Werner, Herren auf Porsendorf, in einem dem Kloster Pforte in Thüringen erteilten Gunstbriefe 1181 urkundlich (Urk. in Kl.-Pforta) zuerst erscheint und später in 2 Stämmen auftritt, deren näherer Zusammenhang nicht feststeht. - Wappen: In Silber 3 je mit 3 grünen Kleeblättern belegte schwarze Schrägrechts-Balken. Auf dem Helme mit schwarz-silbernem Wulste und gleichen Decken eine natürlicher Affe, in der Rechten einen Reichsapfel emporhaltend.« (S. 462, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
759 Stein (Löwe)
»Stein (a. d. H. Lausnitz). Evangelisch. - Osterländischer Uradel mit dem Stammhause Lausnitz bei Neustadt an der Orla, der mit Dudo von Stein 1117 urkundlich (s. Dobenecker, Regesta Dipl. Historiae Thuringiae, Band I, 1116) zuerst erscheint. - Wappen: In Gold ein blauer Löwe. Auf dem Helme mit rot-blauen Decken ein roter Löwe wachsend.« (S. 587, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
760 Stein zu Nordheim
»Stein zu Nord- und Ostheim. Lutherisch. - Fränkischer Uradel, der mit Seyfried vom Stein 2. Sept. 1296 urkundlich (Orig. im Freiherrl. v. Steinschen Familienarchiv, abgedr. im Hennebergschen Urk.-Buch, V. Teil) zuerst erscheint, mit dem auch die Stammreihe beginnt; der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Rhön-Werra, zugehörig. - Reichsfreiherr Wien 3. Juli 1669 (für Carl von Stein, Herrn auf Nordheim, Ruppers, Etmannsbarg und Schwürtz, Markgräfl. brandenburg-bayreuth. Kanzler und Hofrichter, sowie seine Brüder); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 15. März 1816. - - Wappen (Stammwappen): In Silber ein schwarzer Schrägrechts-Balken. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken ein mit dem Balken schrägauswärts belegter offener silberner Flug.« (S. 526, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 88. Jg. 1938) 
 
761 Stein-Liebenstein
»Stein-Liebenstein zu Barchfeld. Lutherisch. - Fränkischer Uradel, der mit Dudo de Steyn 1116 urkundlich (vergl. Trad. Fuldenses, S. 259/60) zuerst erscheint und die Stammreihe beginnt; Stammburg ist der „alte Stein“ (jetzt Schloß Altenstein bei Bad Liebenstein, Thüringen); Erbauung der Burg Liebenstein 1360; zur fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Baunach, sowie zur althessischen Ritterschaft (seit 1375) gehörig. - Sachsen-Meiningische Anerkennung des Freiherrenstandes Meiningen 14. April 1845 (für Wilhelm Freiherrn von Stein-Liebenstein zu Barchfeld, Mitbes. von Raboldsgrube, K. K. Obersten, und sämtliche meiningische Vasallen des Geschlechts). - - Wappen (Stammwappen): In Silber 2 schwarze Schrägrechts-Balken. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken ein mit den Balken belegter offener silberner Flug.« (S. 571, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932) 
 
762 Steinberg
»Steinberg. Im Gräflichen Mannesstamme erloschen. Lutherisch. - Niedersächsischer Uradel, der mit Conradus de Stenberche 1182 urkundlich (Urk.-Buch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe, I. Teil, Nr. 418) zuerst erscheint. - Preußischer Graf nach dem Rechte der Erstgeburt und am Fideikommiß Brüggen Charlottenburg 5. Mai 1888 (für Ernst Friedrich Harry Adolf Ferdinand von Steinberg). - - Wappen (1888 = Stammwappen): In Gold ein aufgerichteter schwarzer Steinbock. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken ein mit 3 Pfauenfedern besteckter gekrönter goldener Schaft zwischen offenem je mit einem schräg auswärts gestellten goldenen Balken belegtem schwarzen Fluge.« (S. 565, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932) 
 
763 Steinkeller
»Steinkeller. Evangelisch. - Neumärkischer Uradel, der mit Konrad und Alard, Söhne Wolders von Steinkeller, 11. November 1355 urkundlich (s. Meckl. Urk.-Buch, Band 13, Nr. 8145) zuerst erscheint und mit Hermann, Hans und Konrad von Steinkeller 1364 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brandenb., Band 2, S. 473) sowie mit Christian Steinkeller, Knappen, 4. Februar 1373 urkundlich (Meckl. Urk.-Buch, Band 18, Nr. 10401) in der Mark auftritt. Seit Anfang des 15. Jahrhunderts auch in Pommern angesessen. - Wappen: In Blau ein roter Helm (auch Hügel), in welchem 3 blanke Schwerter mit goldenen Griffen fächerartig mit den Spitzen stecken. Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken 3 doppelte blau-silbern-blaue Lilien (auch ein wachsender wilder Mann, die Lilien in den Händen und auf dem Haupte tragend).« (S. 495, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
764 Stempel
»Stempel. Evangelisch und russisch-orthodox. - Westfälischer Uradel des Fürstentums Osnabrück, der mit Thidericus Stempel et filius ejus Johannes 1203 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Osnabrück) zuerst erscheint, und mit Otto von Stempel, 1620, 1634, Herrn auf Groß- und Klein-Elsken, die Stammreihe beginnt. Das Geschlecht kam mit dem Deutschen Orden nach Pommern, Preußen und den Ostseeprovinzen; in der Stammheimat um 1670 erloschen. - Russische Anerkennung des Barontitels durch Ukas des dirigierenden Senates 3. April 1862. - Wappen: In Silber ein mittelalterlicher roter Siegelstempel (ursprünglich ein Schwertknauf schräglinks gestellt). Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken ein offener, mit dem Schildbild belegter silberner Flug.« (S. 588, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
765 Steuben
»Steuben. Evangelisch. - Meißnischer Uradel, der mit Volkmarus Steuve 3. September 1262 urkundlich (Staatsarchiv Magdeburg) zuerst erscheint. Die Namensform wechselte zwischen Stoybe, Stoeven, Stöphen, Steiben, Stauben, Steube, Steuve, Stewbe und Steuben. - Wappen: Von Blau und Silber gespalten, mit schrägrechtem roten Balken gelegt. Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit blau-rot-silbernen Decken 2 von Rot und Silber übereck-geteilte Büffelhörner.« (S. 496, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
766 Stockhausen
»Stockhausen. Evangelisch. - Niedersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause oberhalb Göttingen, der mit Reinhard (Reinwardus) de Stokhuson, miles, um 1111-50 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Hannover, vergl. von Uslar-Gleichen, Geschichte der Grafen von Winzenburg, S. 17, sowie Beiträge zur Familiengeschichte der Freiherren von Uslar-Gleichen, S. 23) zuerst erscheint. Die Namensform wechselte zwischen Stokhuson (Stochensike, Stochusenke), Stachitsen, Stoc-, Stog-, Stogk- und Stoighusen. - Wappen: In Silber ein bewurzelter schwarzer Baumstumpf mit (bei der I. Linie 3, bei der II. Linie 2) schwarzen Eichblättern. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein schwarz-silberner Flug.« (S. 465, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) [Die westfälische katholische Familie gleichen Namens und Wappens, deren Stammreihe mit Arnoldus de Stockhusen, Richter des Freistuhls Calle, 1405 beginnt, ist mit der oben genannten niedersächsischen im Familienverband und hier mit aufgeführt; vergl. Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 24. Jg. 1932, S. 614] 
 
767 Stojentin
»Stojentin. Evangelisch. - Pommerscher Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Stolp, der mit Barthold und Max von Stojentin, Ritter, 1341 urkundlich (s. Urk.-Buch des Geschlechts v. St., Urk. Nr. 1) zuerst erscheint und später in zwei Stämmen auftritt, deren näherer Zusammenhang nicht feststeht. - Wappen: Schräglinks geteilt; oben in Blau ein wachsender silberner Hirsch, unten von Blau und Silber geschacht. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein Pfauenwedel.« (S. 390, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
768 Stolberg
»Stolberg. Edelfreies Geschlecht des Harzes, dessen Stammreihe mit Heinricus de Vockstete (bei Sangerhausen) 1200 urkundlich (s. Regesta Stolbergica, S. 1), comes de Stalberg 1210 urkundlich (a. a. O., S. 2; Orig. im Staatsarchiv Hannover), beginnt; universi nobiles de hartone 26. September 1295 (s. Riedel, cod. dipl. Brandenb. C. III, p. 7); Erwerbung der Herrschaft Roßla durch Teilung mit den Erben der Grafschaft Beichlingen 1341; gemeinsam mit Schwarzburg erst pfand- dann lehensweise Erwerbung von Kelbra 1413 und Heringen 1417; Erwerbung der Grafschaft Hohnstein durch Kauf und Erbschaft 1417, der Grafschaft Wernigerode durch Erbschaft 3. Juni 1429, desgleichen der Grafschaft Königstein in der Wetterau 1535, von der jedoch (infolge Vergleichs mit Kurmainz von 1590) nur die Ämter Ortenberg und Gedern nebst Titel und Wappen der Grafen von Königstein und Herren von Eppstein dem Hause verblieben. - Wappenbesserung Augsburg 17. Mai 1548; Wappenvermehrung mit dem der Grafen von Hohnstein usw. Prag 18. April 1597; Besitzteilung 31. Mai 1645 zwischen den Söhnen des Grafen Christoph II., * 1. Dezember 1567, + 21. November 1638, von denen die folgenden Linien stammen. - Wappen (Stammwappen): In Gold ein schreitender schwarzer Hirsch. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken ein natürlicher Pfauenschweif zwischen 2 silbernen Straußenfedern.« (S. 302, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
769 Stoltzenberg
»Stoltzenberg. Lutherisch. - Niedersächsischer Uradel, der mit einem Stoltenborch in den Lehnsregistern der Herzöge Otto und Wilhelm zu Braunschweig-Lüneburg von 1330-52 urkundlich (Staatsarchiv Hannover, Kop. IX, 58, S. 17, Zeile 2/3) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Johan Stoltenborch 1494 beginnt. Die Namensform wechselte zwischen Stoltenborch, Stoltenburg, Stoltenburgk, Stoltenberg und Stoltzenberg. - Wappen: In Silber auf grünem Boden ein gekrönter wilder Mann, der mit der Rechten einen langen dürren Baum faßt und die Linke einstemmt. Über der rechten Schulter ein goldenes Bandelier, darum ein mit 2 Balken belegter gekrönter roter Schild. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken 3 Pfauenfedern.« (S. 502, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
770 Stosch
»Stosch. Evangelisch. - Schlesischer Uradel, dessen Stammreihe mit Leonardus 8. Mai 1250 urkundlich (s. Grünhagen, Schles. Reg. Nr. 719) beginnt. - Böhmischer Freiherr Wien 17. Januar 1701 (für Caspar von Stosch, Herrn auf Gröditz, Altwasser, Klein-Wiersewitz usw., Landesältesten des Fürstentums Wohlau). - Wappen (1701): In Rot 2 ausgerissene geschrägte silberne Seepflanzen, jede mit einem Blatt. 2 Helme mit rot-silbernen Decken; auf beiden je ein einwärts-gekehrter geschlossener, mit dem Bild des Schildes belegter roter Flug.« (S. 513, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 80. Jg. 1930) 
 
771 Strachwitz
»Strachwitz. Katholisch. - Schlesischer Uradel, der mit Woizlaus de Strachowitz 1269 (?) urkundlich (preuß. Staatsarchiv Breslau) zuerst erscheint. - Geschlechts- und Wappenvereinigung zweier gleichnamiger Geschlechter Zobten 1. Dezember 1626 mit erbländisch-österreichischer Bestätigung Wien 20. Juli 1627; Reichs- und erbländisch-österreichischer Freiherr Regensburg 22. September 1630 (für die Brüder Christoph, Kais. Rat, Prälat u. Domherrn in Breslau u. Gr.-Glogau und Maximilian von Strachwitz und Großsaucha, Herrn auf Arnsdorf, Kais. Rat u. Hauptm. des Bistums Breslau); böhmischer Freiherr Laxenburg 18. Mai 1726 (für Johann Christoph von Strachwitz und Gäbersdorff); preußischer Graf mit „von Groß-Zauche und Camminetz“ Berlin 6. Juli 1798 (für Karl Joseph von Strachwitz, Herrn auf Camminetz); österreichische Anerkennung Wien 24. März 1799. - Wappen (1798): Geviert und belegt mit silbernem Herzschild, darin ein mit silbernen Kleestengeln belegter gekrönter schwarzer Adler; 1 und 4 in Gold ein blutender schwarzer Schweinskopf mit silbernen Hauern (Stammwappen), 2 und 3 von Gold und Schwarz 6mal geteilt und die Streifen mit je 2 Muscheln belegt. Grafenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit schwarz-rot-goldenen Decken ein wie Feld 2 und 3 bezeichneter offener Adlerflug, auf dem mittleren mit schwarz-silbernen Decken ein gekrönter schwarzer Adler mit Zepter und Schwert, auf dem linken mit schwarz-goldenen Decken eine goldene und eine schwarze Straußenfeder.« (S. 574, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 105. Jg. 1932) 
 
772 Stralendorff
»Stralendorff (genannt von Kolhans). Lutherisch und katholisch. - Mecklenburgischer Uradel, der mit Henricus de Stralendorpe, mit dem auch die Stammreihe beginnt, 2. Juli 1217 urkundlich (s. Meckl. Urk.-Buch, Band I, S. 220/21, Schwerin 1863) zuerst erscheint. - Wappen: Gespalten; rechts in Blau 3 übereinander schrägrechts mit den Spitzen aufwärts gestellte, silberne Pfeile (Strahlen), links in Silber ein halbes, 8speichiges, rotes Rad am Spalt. Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken ein silberner Pfeil, dessen aufwärts-gerichtete Spitze mit einem Pfauenwedel besteckt ist.« (S. 594, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
773 Strantz
»Strantz. Evangelisch. - Die als edelfreies thüringisches Geschlecht beurkundeten Tüllstedt genannt Strantz mit dem Stammsitz Tüllstädt, das heutige Döllstedt bei Gräfentonna, beginnen mit Ekkehard von Tüllstadt 1120 die ununterbrochene Stammreihe und nehmen mit Hermann, Burggrafen zu Leisnig, 1210 den Beinamen Strantz an. Das Geschlecht, das bedeutenden Grundbesitz bis Franken und Meißen und sieben Burgen besaß, erlosch Ende des XIV. Jahrhunderts in der Stammheimat. Durch neuere Forschungen ist die Abstammung der märkischen mit Hermann Strantz, 1325, urkundlich (Orig. im Stadtarchiv Frankfurt a. O., abgedr. bei Riedel, Nov. cod. dipl. Brandenb. I. 23, Nr. 27) auftretenden Strantz von dem thüringischen Geschlecht erwiesen. - Wappen a) (märkisches): In Silber ein gold-gekrönter schwarzer Löwe. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 3 (schwarz-silbern-schwarze) Straußenfedern.« (S. 661, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 25. Jg. 1924) 
 
774 Stromberg
»Stromburg genannt Stromberg. Evangelisch und russisch-orthodox. - Münsterländischer Uradel, der sich als Ministerialgeschlecht nach der Burg Stromberg (dem Sitze der Burggrafen gleichen Namens) nannte und mit Meinhardus de Stromberg 1194 und Heinricus de Stromberg 25. Oktober 1264 urkundlich (Urk. d. Klosters Escherde Nr. 1 und 44 im Staatsarchiv Hannover) zuerst erscheint, 1379 im Kirchspiel Aken begütert war und frühzeitig nach den Ostseeprovinzen kam. Die Stammreihe beginnt mit Johann Heinrich von Stromberg, + vor 1665, Herrn auf Bresilgen. - Wappen: Über silbernem Schildesfuß, darin 2 blaue Querströme, in Silber auf 4 roten Bergen ein schreitender rot-bezungter roter Löwe, der mit den Hinterfüßen auf der Spitze von 2 Bergen, mit der vorderen Rechten auf dem vordersten Berge steht und die Linke hochhebt. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein offener rot-blauer Flug.« (S. 597, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
775 Stryk
»Stryk. Lutherisch und katholisch. - Westfälischer Uradel, der mit Hinricus advocatus de Elsepe 1276-1300 urkundlich (s. Westfäl. Urk.-Buch VII Nr. 1571, 2333 u. 2414) zuerst erscheint. Die Annahme des Zunamens Stryk (Striek, Streich) seit etwa 1400 bedeutet einen genealogischen Zusammenhang mit den westfälischen Stric oder Stryk, die mit den Brüdern Johannes Conradus et Rotscherus dicti Stric 1249 zuerst erscheinen. Die Stammreihe beginnt mit Wilhelm Voget, anders genannt Striek 1425-61. - Livländisches Indigenat 1745 unter Nr. 52. - - Wappen a) Ursprünglich: Von Blau und Silber gespalten. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken der Wappenschild mit verwechselten Farben zwischen 2 Federn in entgegengesetzten Farben. b) Gegenwärtig: Von Blau und Silber gespalten, rechts ein linksgekehrter silberner Halbmond (seit etwa 1700), links 9 (4, 3, 2) blaue Tropfen (seit etwa 1625). Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken der Wappenschild mit verwechselten Feldern zwischen 2 blau-silbernen Federn.« (S. 567, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 32. Jg. 1933) 
 
776 Studnitz
»Studnitz. Evangelisch. - Mährischer Uradel, der mit Friedrich von Studnitz 1329 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brandenb., A, II, 207) zuerst erscheint und mit Andreas von Studnitz, Herrn auf Bistritz, Oberstkämmerer des Kaisers Sigismund, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Blau ein goldener Wechselzinnenbalken. Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken eine natürliche Wildente vor 7 schwarzen Hahnenfedern.« (S. 470, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
777 Stülpnagel
»Stülpnagel (Stülpnagel-Dargitz). Evangelisch. - Uckermärkischer Uradel, der 1321 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brand., Band 2, I, S. 475) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Valentin um die Mitte des 15. Jahrhunderts beginnt. - Wappen (nach Beschluß des Geschlechtsverbandes vom 14. Dez. 1912): In Silber ein 8speichiges rotes Wagenrad. Der rot-silbern bewulstete Helm mit gleichen Decken ist mit 3 schwarzen Nägel besteckt, die einen silbernen Igel tragen.« (S. 503, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
778 Stutterheim
»Stutterheim (Alt-Stutterheim). Evangelisch. - Thüringischer Uradel mit dem Stammhause Stotternheim bei Erfurt, der mit Albertus de Stutirnheim 1184 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv in Gotha) zuerst erscheint und später in 2 Stämmen auftritt deren näherer Zusammenhang nicht feststeht. - Wappen: In Blau 2 aufrechte, mit den Rücken aneinanderstoßende, goldene Halbmonde. Auf dem blau-golden bewulsteten Helme mit gleichen Decken ein wachsendes braunes Roß.« (S. 475, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
779 Sydow

Literatur und Wappenbeschreibung im Adelslexikon.com 
 
780 Tann
»Tann. Lutherisch. - Fränkischer Uradel mit gleichnamigem, um 1176 erbautem, noch jetzt im Besitz befindlichem Stammhause Tann an der Ulster in der Rhön, der mit Simon de Tannin im August 1252 urkundlich (Frauenroder Copeybuch Nr. 184, fol. 9) zuerst erscheint; der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Rhön-Werra, zugehörig. - - Reichsfreiherr und Wappenvereinigung mit dem der + von Streitberg Wien 7. Januar 1704 (für Heinrich von und zu der Tann, Reichshofrat); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 29. August 1816. - Wappen (1704): Geviert mit rotem Herzschild belegt, darin eine mit Kopf und Schwanz abwärts gekrümmte natürliche Forelle mit goldenen Flossen (Stammwappen); 1 und 4 in Silber auf grünem Boden eine natürliche Tanne, 2 und 3 in Gold ein gekrönter blauer Löwe (+ v. Streitberg). 3 Helme mit rechts rot-silbernen, links blau-goldenen Decken; auf dem rechten eine wachsende, rot-bekleidete Jungfrau mit blauem Reichsapfel auf dem Kopfe, in der Rechten eine mit 5 Pfauenspiegeln besteckte Sichel (+ v. Streitberg) haltend, auf dem mittleren ein gekrönter hoher, mit 3 (silbern, rot, silbernen) Straußenfedern besteckter roter Hut, belegt mit der Forelle (Stammwappenhelm), auf dem linken ein wachsender Geharnischter, den Helm besteckt mit 3 (golden, blau, goldenen) Federn, mit Schwert in der Rechten (+ v. Streitberg).« (S. 585, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932) 
 
781 Taubadel
»Taubadel. Im eigenen Stamme erloschen. Evangelisch. - Meißnischer Uradel, der mit Natzko Tupadel, miles, und Adelheidis Tupadel 29. April 1347 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint und mit Ramford von Taubadel 1364, + nach 1377, Herrn auf Fichtenberg, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Blau 2 schrägrechts nebeneinander liegende, gestümmelte schwarze Äste. Auf dem Helme, durch dessen Visier ein blankes Schwert gesteckt ist, mit blau-schwarzen Decken ein Busch schwarzer Hahnenfedern.« (S. 601, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
782 Taube
»Taube. Das Geschlecht (ehemals Tuve, auch Duve) soll um 1221 aus Westfalen nach Estland gekommen sein. Urkundlich tritt dasselbe 1373 in den Landen „Harrien und Wierland“ auf, im Stift Dorpat seit 1378, im Stift Oesel-Wiek seit 1383 und im Erzstift Riga seit der 1. Hälfte des XV. Jahrhunderts. In diesem und dem folgenden Jahrhundert teilt es sich in mehrere Linien; der nach Sachsen gekommene Zweig stammt aus dem estländischen Stammhause „Maart-Hallinap“; Reichsfreiherr mit Wappenbesserung d. d. Wien 19. Juni 1638 (für die Brüder Claus, Dietrich und Reinhardt sowie den einzigen Sohn des + ältesten Bruders Hans, Johann Georg). - Wappen: Geviert, mit goldenem Herzschild, darin ein entwurzelter Baumstumpf, mit beiderseits abhängendem grünen Blatt (Stammwappen). 1 und 4 in Schwarz ein gekrönter, zweischwänziger, rot-bezungter goldener Löwe; 2 und 3 in Silber 3 (2, 1) gold-besamte rote Rosen. 2 gekrönte Helme mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken. Auf dem rechten ein flugbereiter, gekrönter, rot-bezungter schwarzer Adler; auf dem linken ein Pfauenwedel zwischen 2 gestümmelten Ästen, je auswärts mit abhängendem grünen Blatt.« (S. 846, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 70. Jg. 1920) 
 
783 Taubenheim
»Taubenheim. Im Mannesstamme erloschen. Lutherisch. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Meißen und Rochlitz, der mit Heinricus de Tubenheim 1269 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint. - Württembergische Anerkennung des Freiherrenstandes . . 9. Juli 1846; württembergischer Graf Stuttgart 6. April 1859 (beides für Wilhelm August Freiherrn von Taubenheim). - Wappen (1859 = Stammwappen mit dazwischen-gestellter Grafenkrone): Gespalten; rechts von Blau und Silber 4mal gepfählt, links in Blau ein gold-gekrönter silberner Löwe. Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken der gekrönte Löwe wachsend.« (S. 591, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 105. Jg. 1932) 
 
784 Tauentzien
Tauentzien. Evangelisch. - Hinterpommersches Adelsgeschlecht mit gleichnamigem Stammhause bei Lauenburg, das 7. März 1575 urkundlich (vergl. Vierteljahrsschrift für Wappen-, Siegel- u. Familienkunde, XLIV. Jg. 1916, S. 9) zuerst erscheint. - Preußischer Graf . . 8. Juni 1792 (für Bogislaw Friedrich Emanuel von Tauentzien, königl. preuß. Major); preußisches Prädikat „von Wittenberg“ und Wappenvermehrung durch Allerhöchte Kabinettsorder 3. Juni 1814 (für denselben). - Wappen: Schräglinks geteilt; oben in Silber ein wachsender natürlicher Hirsch, unten von Schwarz und Silber in 3 Reihen geschacht. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 3 silberne Gartenlilien an einem grün-beblätterten Stengel. (vergl. Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 33. Jg. 1860, S. 830) 
 
785 Tettau
»Tettau. Evangelisch. - Uradel, der seiner Überlieferung nach aus Böhmen stammt und mit Andreas de Thetow, miles, 1237 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint, während die Stammreihe mit Albrecht von Tettau, Herrn auf Briesen und Krane, vor 1400, beginnt. Das Geschlecht hat sich früh in der Ober-Lausitz, im Meißnischen, Sächsischen und in Böhmen verbreitet, wo es Ende des 16. Jahrhunderts mit den Kinsky von Wchinitz eine Erbverbrüderung schloß, auf Grund deren es die silbernen Spitzen seines Wappens in Wolfszähne verwandelte. Ein Zweig hatte sich im 14. und 15. Jahrhundert nach dem Ordenslande Preußen gewandt, wo Eberhard von Tettau den Stamm fortpflanzte. - Wappen: Von Rot über Silber mit 3 Spitzen geteilt (seit Ende des 16. Jahrhunderts: in Rot am linken Schildesrande 3 silberne Wolfszähne). Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein offener, rechts roter und links silberner Flug.« (S. 510, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
786 Tettenborn
»Tettenborn (Tettenborn und Wolff). Evangelisch. - Nordthüringischer Uradel der Grafschaft Hohenstein mit gleichnamigem (1324 als villa Tettenburnen genannten) Stammhause bei Nordhausen, der mit den Brüdern Heinrich und Bertold von Tettenborn, milites, 1237 urkundlich (vergl. Walkenrieder Urk.-Buch S. 157, Nr. 216; Orig. im Landeshauptarchiv Wolfenbüttel) zuerst erscheint und gleichen Stammes mit denen von Liebenroth (Liebenrode) ist.  Die Stammreihe beginnt mit Cuno von Tettenborn, + Lübeck 1315(35?), Herrn auf Tettenborn. - Wappen: In Silber eine schrägrechts liegende schwarze Wolfsangel. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein goldenes Zepter zwischen offenem schwarzen Fluge.« (S. 602, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
787 Thermo
»Thermo. Im Mannesstamme erloschen. Evangelisch. - Uradel des Rhinlandes, der mit Wernerus, Henningus und Hinrich Tarmow in der Heberolle des Rutenzinses der Stadt Ruppin 1365 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. A, IV, S. 298) zuerst auftritt und mit obigen Werner die Stammreihe beginnt. 1421 erfolgt die Belehnung für Christoph, Hans und Werner Dermow mit Globk (Klobbicke) in Niederbarnim (Geh. Staatsarchiv Berlin, Rep. 78, Nr. 49, S. 1, und Riedel a. a. O. C. I. 47), 1414 mit Brunow. Die Namensform wechselte zwischen Tarmow, Dermow, Termow, Termo, Tehrmow, Thermow, Thermo. - Wappen: In Rot ein an Brust, Rücken und Behang braungefleckter, schwebender silberner Brackenrumpf. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken der Brackenrumpf gekrönt mit 2 abgewendeten, schrägauswärts-geneigten, goldenen Zinnenbalken hinter den Ohren.« (S. 605, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
788 Thümen
»Thümen. Evangelisch. - Märkischer Uradel, der mit Johannes von Thümen 12. April 1281 urkundlich (Orig.-Urk. im Archiv Magdeburg) zuerst erscheint und schon früh in zwei Stämmen auftritt, deren Zusammenhang nicht näher feststeht. - Wappen: In Silber ein schrägrechts abfallender Palisadenzaun, überhöht von einer roten Rose. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken eine wachsende rot-bekleidete Jungfrau mit offenem Haar und grüner Kopfbinde.« (S. 512, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
789 Thun (3 Ströme)
»Thun. Lutherisch und katholisch. - Lüneburgischer Uradel, der mit Ulrich von Tun, + 1291 (Orig. im Staatsarchiv Hannover) zuerst erscheint. - Wappen: In Blau 3 goldene Querströme. Auf dem gekrönten Helme mit blau-goldenen Decken eine blaue Pyramide, besteckt mit einem aufwärts gerichteten, silbernen Halbmonde.« (S. 606, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
790 Thun und Hohenstein
»Thun und Hohenstein. Katholisch. - Tiroler Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Nonstale, der mit Bertholdus de Tonno 29. September 1145 urkundlich (v. Hormayr, Gesch. der Grafschaft Tirol, 1. Abt. 2, S. 68 ff.) zuerst erscheint und mit Manfredinus de Tunno 18. Juni 1187 urkundlich (Kink, Cod. Wang., Nr. 26, S. 67 ff) die Stammreihe beginnt. - Erbschenken des Bistums Trient 9. März 1469; Landmann von Tirol 1472; Erbschenken von Brixen 1558; Wappenvereinigung mit dem der + von Königsberg 22. Mai 1516; Reichsfreiherr und Panierherr (Ausdehnung des einer anderen - 1497 erloschenen - Linie Worms 7. Dezember 1495 verliehenen Reichsfreiherrenstandes) nebst Wappenvereinigung „Caldes“ Prag 9. März 1604 (für die Vettern und Brüder Christoph Simon, Herkules, Johann Arbogast, Johann Cyprian und Georg Sigmund von Thun). - Wappen (1629): Geviert und belegt mit rotem Herzschild, darin ein silberner Balken (+ v. Caldes); 1 und 4 in Blau ein schrägrechter goldener Balken (Stammwappen), 2 und 3 gespalten, rechts in Silber ein halber roter Adler am Spalt, links in Schwarz ein silberner Balken (+ v. Königsberg). 3 gekrönte Helme, auf dem rechten mit blau-goldenen Decken 2 mit einem schrägrechten beziehungsweise schräglinken goldenen Balken belegte blaue Büffelhörner (Stammwappenhelm), auf dem mittleren mit rechts blau-goldenen, links rot-silbernen Decken ein wie der Herzschild bezeichnetes wachsendes Einhorn (+ v. Caldes), auf dem linken Helme mit rot-silbernen Decken ein wie Feld 2 und 3 bezeichneter Flügel (+ v. Königsberg).« (S. 595, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932) 
 
791 Thüna
»Thüna. Evangelisch. - Thüringischer Uradel, der mit Konrad Dhune (Thune), * um 1380, als Amtmann zu Weimar 23. Oktober 1418 urkundlich (Kopialbuch Nr. XXXIII im sächs. Hauptstaatsarchiv in Dresden), 20. Oktober 1422 als Hofmeister der Gemahlin Friedrichs des Älteren Landgrafen von Thüringen sowie als Hofrichter erwähnt (Orig. a. a. O.), auftritt. Als Namensform war bis in das 16. Jahrhundert hinein meist Thun und Thune (Dhune) gebräuchlich. - Großherzoglich sächsische Anerkennung der Berechtigung zur Führung des Freiherrentitels laut Ministerial-Reskript vom 13. März 1907 (für Lothar Freiherrn von Thüna). - Wappen (Stammwappen): In Silber eine gestürzte rote Spitze. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 8 von Rot und Silber geteilte Turnierfähnchen.« (S. 572, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 84. Jg. 1934) 
 
792 Thüngen
»Thüngen. Fränkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause, der mit „Carl ac filius ejus Eylhard de Dungethi“ 5. Februar 1100 urkundlich (abgedr. in den Neuen Mitteilungen des thüring.-sächs. Geschichtsvereins in Halle, Band X, Heft 1, S. 129, aus einem Kopialbuch im Landesarchiv zu Bernburg) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Dietz, miles, 1286, beginnt; der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Rhön-Werra, zugehörig. - - Wappen (Stammwappen): In Silber ein roter Balken, belegt mit 3 gewellten goldenen Pfählen. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken der Rumpf eines graubärtigen Mannes in rotem Kleid mit silbernem Halsumschlag, bedeckt mit silbern-gestulpter, auf der Spitze und an beiden Seiten mit Hahnenfedern besteckter roter Haube.« (S. 595, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932) 
 
793 Thurn und Taxis
»Thurn und Taxis. Katholisch. - Ursprünglich lombardisches Geschlecht, das mit Reinerius de Tasso 1117 urkundlich zuerst erscheint (vergl. Ughelli, Italia Sacra Tomus V. Romae 1653, pag. 1598) und mit Odonus de Taxo 1146 erstmals in der Valle Brembana, nördlich Bergamo, erwähnt wird (vergl. Solerti, Vita di Torquato Tasso, Torina-Roma 1895, Documenti, p. 83), während die Stammreihe mit Omodeo de Tassis del Cornello, genannt 14. Mai 1251, beginnt. - Reichsadel mit Wappenbesserung Trier 31. Mai 1512 (für 4 Brüder und deren 4 Vettern, ebenfalls Brüder, de Taxis); Reichsadelsbestätigung sowie Erneuerung und Vermehrung des Wappens Saragossa 5. Januar 1534 (für Johann Baptist von Taxis); General-Oberstpostmeister im Deutschen Reich Prag 16. Juni 1595; Reichspanner- und Freiherrenstand Prag 16. Januar 1608 (für Leonhard von Taxis); Erb-General-Postmeister des Reichs Prag 27. Juli 1615; Reichsgraf Wien 8. Juni 1624; spanisch-niederländischer Fürst de la Tour et Tassis Madrid 19. Februar 1681; Reichsfürst Wien 4. Oktober 1695 (für die gesamte Nachkommenschaft); Mitglied des kurrheinischen Kreises auf der Fürstenbank 26. November 1704; Mitglied des reichsgräflich-schwäbischen Kollegiums 30. September 1724 auf Grund der Erwerbung der Reichsherrschaft Eglingen (1723); Inhaberschaft des ehemaligen 2. bayerischen Chevaulegersregiments Taxis seit seiner Errichtung durch Prinz Christian Adam Egon 1742; Principalkommissariat 1. Februar 1743; Erhebung der Reichs-Erb-General-Postmeisterwürde zum Reichsthronlehen und Kaiserlichen und Reichs-Erb-General- und Oberhof-Postmeisteramt 2. Juli 1744; Virilstimme im Reichsfürstenrat 30. Mai 1754 infolge des Reichs-Erb-General-Postmeisteramts. - Die Nachgeborenen führen den Namen Prinz beziehungsweise Prinzessin von Thurn und Taxis (Durchlaucht). - Wappen a) (1512): Von Gold und Blau geteilt, oben ein wachsender schwarzer Adler, unten ein schreitender silberner Dachs. Auf dem Helme mit geflochtener Krone und schwarz-goldenen Decken ein goldenes Jagd- oder Botenhorn vor 4 natürlichen Pfauenfedern. b) (1819): s. 1912.« (S. 314, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
794 Tottleben
»Tottleben. Evangelisch. - Thüringischer Uradel mit gleichnamigem, noch im Besitze des Geschlechts befindlichem Stammhause bei Langensalza, der mit Bertholdus de Tutelebe (Tuteleyben) 1140 urkundlich (s. cod. dipl. Sax. reg., 1. Hauptteil, Band II, Nr. 144 und Nr. 180), zuerst erscheint. - Wappen: In Rot ein von 3 (2, 1) silbernen Adlern begleiteter silberner Sparren. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein mit 3 (silbern, rot, silbernen) Straußenfedern besteckter silberner Sparren.« (S. 611, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
795 Trampe
»Trampe. Evangelisch. - Pommerscher (wolgastischer) Uradel, der mit Wilkin von Trampe am Hofe des Herzogs Bogislaw IV. von Pommern 2. Januar 1280 urkundlich (Staatsarchiv Stettin, alte Belbucker Matrikel, vergl. Pomm. Urk.-Buch II, S. 414) zuerst erscheint. Später verbreitete sich das Geschlecht nach Dänemark, Braunschweig und Hannover. - Wappen: In Blau der rechtsgekehrte Kopf samt Hals eines goldenen Hirsches mit 12endigem, silbernen Geweih. Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken das Schildbild.« (S. 611, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
796 Trauttmansdorff
»Trauttmansdorff. Katholisch. - Steiermärkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Feldbach, der mit Herrand von Trautmansdorf 1308-25 urkundlich (Steiermärk. Landesarchiv) die Stammreihe beginnt. - Erbländisch-österreichischer Freiherr Prag 12. März 1598 (für Hans Friedrich von Trautmannsdoff), mit „Wohlgeboren“ Wien 13. Oktober 1620 (für die Brüder Sigmund Friedrich und Maximilian Freiherren von Trautmannsdorf); Reichsgraf mit „Wohlgeboren“ Regensburg 15. März 1623 (für die Brüder Sigmund Friedrich, Hans David und Maximilian, für letzteren und seine Primogenitur mit „Hoch- und Wohlgeboren“); böhmische Bestätigung Ödenburg 25. November 1625; ungarisches Indigenat 1625; Aufnahme in das schwäbische Reichsgrafenkollegium (als Personalist) 1631; Erwerbung der Herrschaften Weinsberg und Neustadt (im württ. Neckarkr.) 1635 (die nach dem westfäl. Frieden an Württemberg zurückfielen); Verleihung des Beinamens Weinsberg Wien 31. Juli 1639; Grafenstandsbestätigung Wien 2. März 1663; Wiedereinführung in das schwäbische Reichsgrafenkollegium 1778 (für alle Nachkommen des Grafen Maximilian, + 1650). Von zwei Söhnen des Grafen Maximilian, * 1589, + 1650, stammen die folgenden Linien. - Die Nachgeborenen führen den Namen Graf bzw. Gräfin von und zu Trauttmansdorff-Weinsberg. - Wappen (Stammwappen): Von Rot und Silber gespalten mit einer 6blättrigen Rose verwechselter Farbe belegt. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken die Rose vor einem rot-silbernen Hahnenfederbusch.« (S. 321, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
797 Trebra
»Trebra (Trebra-Lindenau). Evangelisch. - Thüringischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Apolda, der mit Ulrich, Botho und Johann Ritter von Trebere, Burgleuten zu Heldrungen, 3. Mai 1326 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint und mit Albrecht von Trebra, 1408, Amtmann in Sachsenburg, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Schwarz 2 goldene Schrägrechts-Balken. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken 3 (golden, schwarz, goldene) Straußenfedern.« (S. 501, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 33. Jg. 1934) 
 
798 Trenck
»Trenck. Evangelisch und katholisch. - Ostpreußischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Fischhausen, der mit Augustin, Herrn auf Trenck, 1404 urkundlich (Staatsarchiv Königsberg i. Pr.) die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Rot ein gold-bezungter silberner Auerochsenkopf (ursprünglich ein Ochsenjoch) mit goldenen Hörnern, unten von 2 sechsstrahligen goldenen Sternen beseitet. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken das Schildbild.« (S. 485, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
799 Tresckow

Literatur und Wappenbeschreibung im Adelslexikon.com 
 
800 Troschke
»Troschke. Evangelisch. - Neumärkischer Uradel, der mit Johann Droske 26. Juni 1311 urkundlich (s. Pommerellisches Urk.-Buch S. 613) zuerst erscheint und die Stammreihe mit einem Troschke auf Ostritz, Padligar, Krauschow und Langmeil um 1450 beginnt. Die Namensform wechselte zwischen Drose, Droske, Droschke, Truschke, Troski (in Westpreußen mit dem Beinamen Lotynski) und Troschke. - Wappen: In Rot ein aufwärts gewendeter, gesichteter, silberner Halbmond, überhöht von einem aufgerichteten, silbernen Pfeil. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein mit der Schildfigur belegter, roter Flügel.« (S. 748, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 

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