Stammreihendatenbank

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Joachim Edler Herr von Plotho

auf Ringfurth und Lüttgenziatz

Geburtsdatum 14 Feb 1888, Alten-Plathow
Beruf königl. preuß. Oberleutnant
Todesdatum
Vater Gebhard Edler Herr von Plotho (13 Apr 1860 - 15 Dec 1927)
Mutter Elisabeth von Pieschel (4 Aug 1863 - )


Ahnenliste

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1. Ehe

mitAmélie von Tschirschky und Boegendorff (10 Mar 1893 - )
Heiratsdatum 29 Aug 1923, Glien

Kinder

II Enkel - IV Urenkel

Literatur

1. Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 1932, 431


Album

Plotho
»Plotho. Evangelisch. - Magdeburgisch-märkischer Uradel, der mit Hermanus de Plote 1144 urkundlich (vergl. Riedel, cod. dipl. brandenb. A. III, S. 793) zuerst erscheint und dessen sichere Stammreihe mit Gebhard 1378-1438 beginnt; bis gegen 1273 neben dem Burgwarde Plate (Altenplathow b. Genthin) und dem Lande Schollene auch im Besitz von Kyritz und Wusterhausen in der Prignitz mit landesherrlichen Rechten. Seit 1423 treten die Mitglieder des Geschlechts mit dem Titel „Edle“ beziehungsweise „Edle Herren“ auf. Der gemeinsame Stammvater der jetzt noch blühenden und der + Linien zu Jerichow, Parey-Engelmünster und Parey-Gerbstedt, Gebhard Edler von Plote, wird in einer Urkunde Kaiser Sigismunds Basel 10. April 1434 den edlen Herren des Reiches zugezählt (Orig. im Staatsarchiv Magdeburg). - Bestätigung des Reichsfreiherrenstandes mit „zu Engelmünster auf Parey und Weißandt“ und des Wappens Wien 13. September 1643 (für Wolfgang Edlen Herrn von Plotho, Freiherrn zu Engelmünster, Herrn auf Parey und Weißandt); kurbrandenburgische Ausschreibung Cölln an der Spree 20. April 1675 (für dessen vier Söhne: Gebhard Siegfried, Delphin, Joachim Friedrich und Werner); preußische Anerkennung als „Edle Herren und Freiherren“ Berlin 30. Oktober 1750 und Berlin 5. April 1878 (für das Gesamtgeschlecht). - Wappen (1643): Geviert; 1 und 4 in Silber eine rote Lilie (Stammwappen), 2 und 3 in Rot ein gold-gekrönter, grün-bekleideter Mohrenrumpf. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken die rote Lilie zwischen 2 auseinandergebogenen Mohrenrümpfen wie im Schilde.« (S. 428, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932)


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